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[7-8] centur. n. expl., nicht die Stimmen der Majorität der Centurien erhalten; 9, 34, 25: conficere legitima suffragia, vgl. 3.64.8, weil sich dieselben so unter die Mitbewerber vertheilt hatten, dass keiner wenigstens eine über die Hälfte erhielt.

isque

dixit, derselbe Ausdruck wie 7.24.11, und wol in gleicher Bedeutung: er ernannte ihn, nachdem die Wahl erfolgt war, wie sonst renuntiare; dass nicht der Consul die Wahl allein vollzogen und seinen Collegen cooptirt habe, zeigt das folg. deiecto, welches die Wahl in Comitien voraussetzt.

postero die, wenn dieses wie 40.59.5 genau zu nehmen, nicht von einem folgenden Tage oder dem folgenden Comitialtage, wie 22.35.2: proximo comitiali die, zu verstehen ist, bleibt der Vorgang unklar. Fulvius müsste so am letzten Tage des Consulats-jahres gewählt worden, am Tage seines Amtsantrittes, an dem sonst immer nur eine Senatssitzung statt hat, s. 21.63.7, sogleich die Comitien berufen haben, was um so auffallender dadurch wird, dass L. erst c. 48 die neuen Consuln ihr Amt beginnen lässt. Ob L. sich nicht genau ausgedrückt habe oder ein Fehler in der Stelle liege, lässt sich schwer erkennen, Mommsen Str. 162.

deiecto, durch List od. Umtriebe (factionibus, coitione) bewirken, dass ein Candidat nicht gewählt wird, s. 38.35.1; 40.46.14, vgl. 4.44.5: fraudem in re esse et A. Sempronium comitiis plus artis adhibuisse quam fidei. [p. 241] eius iniuria queri suos honore deiectos, von dem die Comitien haltenden Magistrate gesagt, sonst auch von den Mitbewerbern, 39, 41, 1; 3, 35, 9; Becker 2, 2, 45; 59; 2, 3, 95. Welcher Mittel sich Fulvius bedient habe, ist nicht zu erkennen; da nach 22.35 der Einfluss des die Wahl leitenden Magistrates so gross war, so konnte or seinen Zweck auch wol ohne Verweigerung der Annahme von Stimmen für Aemilius erreichen.

nam, davor ist zu denken: der allein noch in Betracht kam.

iacuit, lag darnieder, unterlag, erhielt nur wenige Stimmen.

Q. Labeo, den Vornamen Quintus bezeugt auch Polybius 21, 46, 3; L. 33.42.2; 37.50; 60; 38, 39; 47; CIL. I. p. 273.

Pictor, es ist kaum zu glauben, dass Q. F. Pictor der Annalist, s. 1.44; 55 u. a., gemeint sei, da dieser schon 225 v. Ch. Kriegsdienste that, s. Eutrop. 3, 5, und jetzt 27 Jahre nach seiner ehrenvollen Sendung nach Delphi 216 v. Ch., s. 23.11, ?rst die Prätur erlangt hätte; ?wahrscheinlich ist es ein Sohn oder Verwandter desselben, dessen Tod 45, 44 gemeldet wird; dass Fabius Pictor flamen war, zeigt auch c. 50, 8; 51, 1; das Priesterthum wird auch sonst bisweilen von Fabiern verwaltet, 5, 46, 2; Marq. 4, 180. Sempr., 41, 21, 8.

inaugur., 27.8.4; 29.38.6 u. a.

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