previous next

Click on a word to bring up parses, dictionary entries, and frequency statistics


[10] ab ipso, obgleich er nur Legat gewesen ist, hat er doch die ganze Angelegenheit geleitet, weshalb von ihm, nicht von L. Scipio, Rechnungsablegung gefordert (rationes requisitae) wird; vgl. Gell. 4, 18, 7: Petillii quidam (nur hier, nicht in dem Processe von ihm erwähnt)

a M. Catone

comparati in eum

desiderabant in senatis [p. 378] instantissime, ut pecuniae Antiochinae praedaeque

rationem redderet.

in senatu, ebenso Polyb. und Gell., dagegen Aur. Vict. 49, 17: librum rationum in conspectu populi scidit.

tradunt, die Annalisten, wahrscheinlich ist Claudius, c. 50, 5, gemeint; aber auch Polyb. 24, 9, 7 berichtet dasselbe und ihm scheint L. hier gefolgt zu sein.

libr. rat., die Rechnungsbücher, tabulae accepti et expensi, die auch in den Peculatund Repetundenprocessen als Schrifturkunden (instrumenta) galten.

adferr. iuss., Gell. l. l.: Scipio exsurgit et prolato e sinu togae libro etc.; genauer Polyb. 24, 9a: λόγον ἀπαιτοῦντός τινος ἐν τῷ Συνεδρίῳ τῶν χρημάτων ὧν ἔλαβε παρ᾽ Ἀντιόχου πρὸ τῶν συνθηκῶν εἰς τὴν τοῦ στρατοπέδου μισθοσίανἠξίωσε τὸν ἀδελφὸν ἐνέγκειν, vgl. Val. Max. 3, 7, 1.

indign. quod etc., bis dahin war noch von keinem Feldherrn gefordert worden, dass er über die im Kriege gewonnenen Gelder im Senate Rechenschaft ablegen solle, da ihm selbst die Verfügung über dieselben zustand, weshalb auch bei Polyb. Scipio sagt: ἔχειν μὲν τὸν λογισμόν, οὐ δεῖν δ᾽ αὐτὸν οὐδενὶ λόγον, s. c. 54, 1; Hermes 1, 171 ff.; 190.

bis milliens, 200.000.000 Sesterze, Polyb.: τὸν ἀπαιτοῦντα τὸν λόγον ἐκ τούτων (den zerrissenen Rechnungen) ζητεῖν ἐκέλευσε, τοὺς δ᾽ ἄλλους ἤρετο, πῶς τῶν μὲν τρισχιλίων ταλάντων τὸν λόγον ἐπιζητοῦσι, πῶς ἐδαπανήθητῶν δὲ μυρίων καθόλου καὶ πεντακισχιλίων, ὧν παρ᾽ Ἀντιόχου λαμβάνουσιν, οὐκέτι ζητοῦσι πῶς εἰσπορεύεται καὶ διὰ τίνων etc. Bei Polyb. sind die 15000 Talente die von Antiochus geforderte Kriegscontribution, 37, 45, 14, von welcher er bereits 3000 Talente an Scipio gezahlt hat, s. 38.37.9; ib. 38, 13, das übrige successive in 12 Jahren zahlen soll; L. scheint dieses nicht beachtet zu haben, da nach ihm die ganze Summe schon in den Staatsschatz geliefert ist: in aer. intulisset. Auch die Summen stimmen nicht zu denen bei Polyb., da die 200.000.000 Sesterze nur 8500, die 4.000.000, quadragies, Val. Max. 3, 7, 1, nur 106 2/3 Talente betragen, sei es, dass L. selbst bei der sonst selten von ihm vorgenommenen Reduction der Talente auf Sesterze sich geirrt, oder die falsche Berechnung schon vorgefunden hat; s. Hermes 1, 164; Nissen 216.

ab ead. f., c. 52, 4; Mommsen Staatsr. 1, 89.

quaestor., die wenigstens die Schlüssel zu dem aerarium hatten, wenn auch dem Senate die Oberaufsicht zustand.

contra leg., genauer Polyb.: τοῦ δὲ ταμίου διά τινα νόμον οὐ φάσκοντος ἀνοίξειν τὸ ταμιεῖον κατ᾽ ἐκείνην τὴν ἡμέραν, ebenso Plutarch. Apophth. 196; über das ähnliche Verfahren Caesars, s. Plut. Caes. 35; Flor. 2 (4), 2, 21 u. a.

ut clauder., ebenso Polyb.; Plut. l. l.: καὶ γὰρ κλείεσθαι δι᾽ αὐτὸν πλήσαντα χρημάτων τοσούτων τὸ ταμεῖον; der Sinn ist wol: er habe so viel in das vorher [p. 379] leere Aerarium, s. 23.48; 27.10.11, gebracht, dass es nöthig gewesen sei, dasselbe zu schliessen. Wahrscheinlich war die § 10—12 erwähnte Verhandlung der Anklage vorangegangen und hatte diese veranlasst; in der Erzählung des Antias stellen die Mummier eine ähnliche Ansicht wie § 11 auf, c. 54, 5.

Creative Commons License
This work is licensed under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 United States License.

An XML version of this text is available for download, with the additional restriction that you offer Perseus any modifications you make. Perseus provides credit for all accepted changes, storing new additions in a versioning system.

load Vocabulary Tool
hide Display Preferences
Greek Display:
Arabic Display:
View by Default:
Browse Bar: