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[5] Cum Pers. etc. L. verlässt hier die annalistischen Berichte und geht ohne Vermittelung auf die macedonischen Verhältnisse, wie sie Polybius geschildert hatte, über. In welches Jahr er die erwähnten Ereignisse stelle, ist nicht deutlich. Sie werden erzählt, ehe der Beginn des neuen Consulatsjahres, 569, gemeldet ist, scheinen also noch in das Jahr 568 gerechnet zu werden; aber c. 29, 4 u. 8 spricht er so, als ob das von c. 23, 5 an Erzählte bereits in das Jahr 569 falle. Wahrscheinlich hat er den Amsantritt der Consuln zu bemerken vergessen, wie 40.44.3; an anderen Stellen, wo ähnliche Unterbrechungen vorgekommen, ist derselbe angegeben, vgl. 39.33.1 und 38; ib. 46, 6 u. 54, 1; 40, 2, 5 u. 16, 4; ib. 20, 3 u. 25 u. a. Das zuletzt aus Griechenland Berichtete, 38, 30—35 war im J. 566, in der 6. Strategie Philopoemens geschehen; darauf haben die Lacedämonier Gesandte nach Rom geschickt, welche vom Consul M. Aemilius Lepidus, s. 38.42, also im Jahre 567, Bescheid erhalten, s. Polyb, 23, 1, dann heisst es bei ihm εὐθέως Φιλοποίμην (also als Strateg) πρεσβευτὰς καταστήσας τοὺς περὶ τὸν Νικόδημον ἐξέπεμψεν εἰς τὴν Ῥώμην; wenn diese 7. Strategie Philopoemens unmittelbar an die sechste, s. 38.33, sich angeschlossen hätte, so hätte L. die Verhandlungen c. 23—29 u. 33 f. je ein Jahr zu spät 569 u. 570 statt 568 u. 569 gesetzt. Allein es ist zu bezweifeln, dass Philop., was nur bei Aratus vorgekommen war, dreimal nach einander Strateg gewesen sei; dann wird Polyb. 23, 10a (22, 14): Φιλοποίμην πρὸς Ἄρχωνα τὸν στρατηγὸν λόγοις τισὶ διεφέρετο, Archon, s. c. 9; 28, 3; L. 41.24.1, als Strateg genannt; eine zweite Strategie desselben, welche Polyb. 28, 6 anzudeuten scheint, die also nach dem Tode Philopoemens fallen [p. 45] würde, kann nicht gemeint sein; während die 23.10a erwähnte, da die Strategen vor und nach 567—568 bekannt sind, am einfachsten zwischen die 6. u. 7. Strategie Philopoemens gesetzt würde. In diese wäre dann die von Polyb. 23, 1 bezeichnete Gesandtschaft, in das nächste Jahr 568—569; Ol. 148, 3, s. Nissen Rh. Mus. 26, 264; vgl. Krit. Unters. 231 ff., das von L. c. 23 ff. Erzählte zu setzen und ein Irrthum desselben nicht anzunehmen, vgl. zu c. 50, 10; Schorn Gesch. Griechenlands S. 414; Merlecker Achaica 352; 394; Clinton zum J. 187.

inmineb., (aus der Ferne) drohte, denn der Krieg beginnt erst 14 Jahre später, s. 42.28; aber L. bereitet auf denselben, als das nächste wichtige Ereigniss, Polyb. folgend, schon hier vor.

unde = inde, unde. ... causas cep. wird nicht oft verbunden, s. Terent. Andr. 1, 3, 8; vgl. ib. 4, 1, 19; Eun. 5, 5, 30. Die von Anderen angenommenen Ursachen, sind wahrscheinlich die von L. selbst 42.13; 40 vgl. 17; 25; 26 nach den röm. Annalen angegebenen.

inchoat. in., ein häufiger Pleonasmus, s. praef. 12; 1, 46, 7; zur Sache 40, 16, 3.

6—7.angeb., 21, 1, 5; 39, 53, 5 u. a.

leges inp., 31.11.17; 33.30.

qui Maced., da an die Macedonien unterworfenen griech. Staaten nicht gedacht werden kann, so sind die Oresten gemeint, s. c. 28, 2; 42, 38, 1; s. zu 33.34.6; Polyp. 18, 30, (47): Ὀρέστας καλουμένους διὰ τὸ προσχωρῆσαι σφίσι κατὰ τὸν πόλεμον αὐτονόμους ἀφεῖσαν.

ab se defecer., ungenau ausgedrückt, da man defecissent oder eum erwartet, s. zu 1.17.2; 2.43.6; 7.37.3 u. a., Sall. I. 66, 1; 61, 1: Metellus

in urbibus, quae ad se defecerant; Kühnast 224.

in condicionib., bei der Verhandlung über denselben; doch ist das hier Erwähnte weder 33.12 noch 33.30 erwähnt; für andere Verhältnisse ist 33.13.15; ib. 35, 12 die Verweisung an den Senat erwähnt.

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