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[2] peropp.

contrahend., bildet den Uebergang zu der Schilderung des Zuges der Bastarner. Da diese mit nam angeknüpft wird und ihre Ankunft für Perseus sehr vortheilhaft hätte werden können, s. 39.35.2, so ist bei peropport. wol an diesen zu denken, besonders da von ihm soeben die Rede war. Hätte L. an die Römer gedacht, denen später der Aufschub erwünscht war, s. 42.47.3; ib. 13, 5, so wüde er, da diese vorher nicht erwähnt sind, wol populo R. peropp. geschrieben haben, vgl, 10, 45, 2.

ad dilat., L. scheint anzunchmen, dass Phil., wenn er länger gelebt hätte, den Krieg, der jetzt erst 583/173, s. 42.49, anfängt, früher würde begonnen haben, s.39, 23, 5. Zu dilat. ist aus dem Folg. zu denken belli, zum Gedanken und Ausdruck vgl. 21.2.3: mors Hamilcaris peropportuna et pueritia Hannibalis distulerunt bellum.

bello st. ad bellum scheint gebraucht, weil ad eben vorausgegangen ist, vgl. 2.16.7: funeri, welcher Krieg gemeint sei, ist aus dem Zusammenhange zu entnehmen,

contrah., weil Perseus durch die Bastarner seine Macht hätte verstärken können; Madvig liest subtrahend., allein Niemand hat Perseus die Mittel zum Kriege entzogen; er hat sie selbst aufgegeben, s. c. 58, 1; 44, 26, 1; ib. 27, 4.

post p. d., s. c. 47, 4.

Bastarn., s. c. 5, 10.

ab s. sed., vonaus, n. profecta, 38, 32, 2: a mari fines eorum vastati.

magna manu, wie es sonst von dem Feldherrn heisst magno exercitu proficiscitur u. ä., s. 4.46.12, aber an u. St. ist die magna manus die gens Bastarnarum selbst, oder wenigstens ein Theil derselben, s. 5.53.6, sonst setzt L. in diesem Falle auch cum, s. 32.16.16; 44.29.6.

Histrum, nördlich von diesem, an der Ostseite der Karpathen (wahrscheinlich die Alpes Bastarnicae der Peutingerschen Tafel) bis nach der Mündung der Donau waren später die Wohnsitze der Bastarner, s. Ptolem. 3, 5, 19: ὑπὲρ τὴν Δακίαν Πευκιρνοί τε καὶ Βαστέρναι; Plin. 4, 12, 81: a Maro, sive Duria est,

aversa Basternaei tenent aliique inde Germani; ib. 14, 100: Strabo 7, 3, 15 p. 305: πρὸς δὲ ταῖς ἐσβολαῖςτοῦ Ἴστρουμεγάλη νῆσός ἐστιν Πεύκη κατασχόντες δ᾽ αὐτὴν Βαστάρναι, Πευκῖνοι προσαγορεύθησαν, ib. 7, 2, 2 p. 292.

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