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[10-11] quaestio wie 40.43.2.

qui i. n. red. hängt von quaestio decreta est = quaereret ab, de iis vor qui zu denken ist wol nicht nöthig, s. K. 195 a. E.

Mummio, statt der Provinz Sardinien, s. c. 8, 2; 15, 6, vgl. 39.38.3; ib. 41, 5; 40, 44, 6.

senatus c., s. 39.18.8; ein Gesetz hielt man nicht für nöthig, weil das Volk durch die § 9 erwähnte lex bereits seinen Willen ausgesprochen hatte, und durch das SC. nur ähnliche Fälle verhütet werden sollen.

dictator etc. sind als nominativi absoluti vorangestellt statt: ut, qui apud eorum quem, qui nunc dictator

esset, manu mitteretur etc., vgl. 42.21.5.

dictator, obgleich in jener Zeit sehr selten ein Dictator ernannt wird, so ist er doch angeführt, um alle Magistrate zu nennen und jeden Unterschleif zu verhüten; ebenso der interrex, bei dem wol selten solche Verhandlungen vorkamen; Mommsen Str. 1, 462.

censor, weil bei ihm die Freilassung durch das Eintragen in die Censuslisten (censu) erfolgte, Mommsen Stadtr. von Salpensa 434 n. 125; bei den übrigen Magistraten durch Vindication, s. Rudorff. 2, 139. Aehnliche Aufzählungen s. lex Bant. CIL. I. p. 45 l. 15: dictator consul praetor mag. equitum censor aedilis tribunus pl. quaestor etc., lex. repet. p. 58, VIII u. a.

qui nunc etc., 39, 19, 6; Front. de aquaed. 129; lex Bant. 1, 14 u. a.; über nunc in or. obl. s. 42.52.8; 2.54.5. Das SC. soll, da schon durch die lex die Verhältnisse für die Gegenwart geordnet sind, eine Bestimmung für die Zukunft, § 11: in posterum, treffen, wie auch schon die Anführung des Dictators, da ein Dictator in dem laufenden Jahre nicht existierte, zeigt; es ist also die auf die Zukunft sich beziehende Anordnung ausgefallen, entweder die aufgenommene Ergänzung, s. 39.19.6: quive postea futurus esset, oder quique posthac f. e. Rudorff 1, 29, oder nur qui fut. esset nach Mommsen, s. Frontin. l. l., lex Iul. munic. p. 120, 24: queiquomque [p. 20] post hanc legem rogatam factei createi erunt; Cic. Fam. 8, 8, 5: quicumque deinceps essent.

eorum q., 43, 3, 3: eorum si quos; 21, 26, 7.

qui od. nach Mommsen cum qui ist ausgefallen.

manu mitt., in lib. vind. nach Rudorff. 1, 39 “förmlicher Ausdruck für die Handlung des Manumittierenden und des Assertor”, Rein Privatr. 570; Savigny System 5, 21; ähn liche Ausführlichkeit in dem Stadtr. v. Salpensa XXVIII: qui

servom suom

ex servitute in libertatem manumiserit liberum

esseiusserit, vgl. 2.5.10; 3.44.8.

ius iurand. d., der Freilassende, nicht, wie man früher annahm, der Freizulassende, dem man, da er bei der Sache interessiert war, den Eid schwerlich überliess; auch der folg. Satz muss auf den Manumissor bezogen werden.

non mitt.; in quo hat Heerwagen aus der hds. Lesart non mitteren' quid hergestellt, früher wurde n. mitt., qui id non iur. gelesen.

censuer. wiederholt sc. adiectum est wol nur der Deutlichkeit wegen und um einen Abschluss des Satzes zu gewinnen, s. SC. de Bacch. 1, 3; 9; 18. Das SC., dessen Inhalt ist, dass beschworen werden soll, die Freilassung erfolge nicht in der Absicht den Bürger eines anderen Staates zu einem römischen zu machen, ändert in einer Beziehung das Privatrecht, s. Lange 2, 410, beschränkt aber die Freilassung nur in der einen, angegebenen Beziehung. Dagegen nimmt es auf die zweite Art des Betrugs c. 8, 10: et quibus

fiebant u. § 12: neve alienaret keine Rücksicht, weil nur bei der Manumission, welche in das röm. Bürgerrecht einführen sollte, römische Bürger thätig sein mussten, die Adoption dagegen von latinischen vollzogen wurde, und daher in den betreffenden Staaten untersagt werden musste, während die Behörden in Rom nur darauf zu sehen hatten, dass kein Latiner, der nur einen Adoptivsohn in seinem Staate zurückliess, röm. Bürger wurde.

cauta nach Madvig st. caussa. Was nach cons. ausgefallen ist, lässt sich nicht erkennen.


Verhältnisse in Histrien.

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