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in quattuor . . libertini . .] eine der wichtigsten Einrichtungen der Censoren Claudius und Sempronius trägt L., nachdem er bereits an den zu 14.9 angeführten Stellen über die Thätigkeit derselben berichtet hat, erst hier nach (vgl. 40.51.9), sei es, dafs er dieselbe in diesem Jahre bei seinem Gewährsmann verzeichnet fand, oder dafs er hier und 44.16.8 verschiedenen Annalisten gefolgt ist. Mit den Worten in quattuor . . libertini wird die von den Censoren Q. Fabius und P. Decius im J. 450/304 (s. 9.46.14) getroffene und später von C. Flaminius u. L. Aemilius erneute Einrichtung (s. Per. 20) berührt.

discripti] = distributi; s. zu 30.26.6.

praeter eos, quibus . . esset] und et eos, qui . . haberent enthalten Zusatzbestimmungen, welche wahrscheinlich erst nach den zuletzt genannten Censoren gemacht worden sind; doch läfst sich die Zeit, in der dies geschehen ist, nicht sicher nach weisen, wenigstens bleibt es zweifelhaft, ob unter der Censur des T. Quinctius Flamininus und M. Claudius Marcellus (s. Plut. Flamin. 18) das Plebiscitum Terentianum gegeben sei und sich auf diese Verhältnisse bezogen habe; s. Huschke, Serv. Tull. 552 f.; Lange 2, 219. Die Worte eos . . iusserunt enthalten, wie prokumo lustro und die Form iusserunt zeigen, die Angabe, dafs die Censoren diese bereits bestehende Einrichtung beibehalten wollen, also ein Streit darüber unter ihnen nicht stattfand. Dasselbe gilt von den Worten censendi ius factum est, welche den vorhergehenden eos . . iusserunt parallel stehen. Doch zeigt der Sinn der Worte, dafs etwas ausgefallen ist, da notwendig dem ubi . . essent entsprechendangegeben seinmufste, wo die Libertinen dieser Klasse sich schätzen lassen durften, da sie nicht jetzt erst das Recht sich schätzen zu lassen erhalten. Aufserdem erwartet man eine Andeutung, dafs auch diese oder eine ähnliche Einrichtung schon bestanden habe, da sich bei der Strenge des Gracchus kaum annehmen läfst, dafs er zuerst diese Klasse der Libertinen zu den tribus rusticae zugelassen habe. Wfsb. meint, der Wortlaut der Stelle sei etwa folgender gewesen: et eos . . haberent, sicut ante factum erat; oder cum antea omnes, qui praedium rusticum haberent, in tribubus rusticis censi essent, ibi (oder in his) censendi ius factum est; schwerlich läfst sich die 687/67 erlassene und sogleich aufgehobene Lex Manilia, dafs die liberti in den Tribus ihrer patroni stimmen dürfen, hierher zie- [p. 33] hen; s. Cic. p. Mur. 47; Dio Cass. 36, 42 (25).

quinquenni maior] = maior (natu) quam quinquennis; vgl. Eutrop. 8, 3: maior sexagenario; da diese Kinder ingenui waren, so erhielten die Väter wegen derselben eine ehrenvollere Stellung; s. zu 22.11.8; vgl. 41.8.9.

ex se natus esset] vgl. 41.8.9: stirpem ex sese; Sall. Iug. 5, 7: is Adherbalem . . ex sese genuit; Gell. 5, 19, 16: filium ex se natum, = filium naturalem im Gegensatze zu filium adoptivum; anders Tac. Ann. 11, 21; Plaut. Cas. Prol. 46.

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