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[9] Aulidem] Chalcis schräg nach Süden gegenüber, in Böotien. Da die Hdschr. aulidem erattraicit hat, so verm. Kr., dafs rate vor traicit einzufügen sei; Wfsb. empfiehlt freto traicit, MMüller mari traicit (mari = ‘zu Wasser’, im Gegen satz zur Brücke) nach 28.7.2; 35.51.1.

trium milium spatio distantem] vgl. 35.51.1.

portum] der βαθὺς λιμήν, eine weite Bucht südlich von Aulis, wo sich nach der Sage die Flotte der Griechen vor der Abfahrt nach Troja sammelte und durch Windstille eine Zeit lang zurückgehalten wurde; der Ankerplatz wird an u. St. selbst Aulis genannt; vgl. Hom. II. 2, 303 f.; Bursian 1, 218.

quondam] attributiv; s. 8.1.9: suos semper hostes . . numquam amicos; 43, 19, 10: interim; vgl. zu 1.39.3.

mille navium] runde Zahl statt der 1186 bei Homer, die sich von Aeschylus Agam. 45 an oft bei Dichtern findet; s. Verg. Aen. 2, 198; Ov. Met. 12, 7; Sil. It. 8, 622; vgl. Thuk. 1, 10.

Dianaeque templum] hängt noch von einem aus traicit zu entnehmenden Begriffe (petiit, adiit) ab, wenn dieser nicht vor ubi ausgefallen ist; der Hafen wird besucht, weil dort die Flotte vor Anker gelegen hat, der Tempel wegen des Opfers; Kr. liest templo; der Tempel Iag in Aulis; s. Paus. 9.19.5.

filia victima . . admota] s. 27.34.3; vgl. 21.4.

aris admota] hier = ‘an den Altar gebracht’, wie 21.1.4, da Iphigenia nach Tauris entrückt wurde; sonst heifst diese Verbindung auchopfern’; über aris s. 10.38.8 f.; 21, 1, 4; 41 20, 8.

rex . . regum] hier wegen des Verhältnisses, in dem Agamemnon zu den übrigen Fürsten stand; vgl. Cic. ad fam. 9, 14, 2; sonst wird der Perser-oder Partherkönig so genannt; s. Suet. Calig. 5. Vielleicht steht die ungewöhnliche Bezeichnung mit dem Umstande in Verbindung, dafs man den Pompeius als Gegner des Caesar (eines Nachkommen des Aeneas) spottweise Agamemnon und König der Könige nannte; vgl. Plut. Pomp. 67; Caes. 41. Im folgenden fehlt ein Begriff wie petiit oder impetravit und nach dem Zusammenhange inde Oropum.

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