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II. Demonstrativpronomen.

456. a) *(o, h(, to/, der, die, das.

Unter sämtlichen Demonstrativpronomen hat das Pronomen τό die grösste syntaktische Wichtigkeit, teils wegen der Mannigfaltigkeit seiner Bedeutung, indem es nicht allein als Demonstrativpronomen, sondern auch als Relativpronomen und als Artikel gebraucht wurde, teils weil wir die allmähliche Entwickelung des Artikels aus diesem Demonstrativpronomen geschichtlich genau verfolgen können, indem wir ihn in den Homerischen Gesängen noch in seiner Entstehung erkennen und nachher sich allmählich in seinem Wesen immer fester und bestimmter ausgestalten sehen, bis er endlich in der attischen Prosa den höchsten Grad seiner Ausbildung erreicht hat, so dass er die feinsten Beziehungen auszudrücken fähig ist. Dem griechischen Demonstrativpronomen , , τό entspricht in Form und Bedeutung das gotische sa, , thata, Gen. this, thizôs, this u. s. w.1), der, die, das. Auch dieses Pronomen hat wie das griechische die dreifache Bedeutung, und aus ihm hat sich ebenso wie im Griechischen der Artikel entwickelt. Unter allen Demonstrativpronomen ist dieses das schwächste, und darum eignete es sich am besten, nach Schwächung seiner demonstrativen Kraft die Funktion des Artikels zu übernehmen.(Smyth 1099)

457. a) *(o, h(, to/ als Demonstrativpronomen und als Artikel in den Homerischen GesängenVgl. ausser den im folgenden angeführten Abhandlungen: Koch, de articulo Homerico, Leipz. 1872. Stummer, üb. d Artikel b. Homer, Progr. v. Münnerstadt 1886.).

In den Homerischen Gesängen hat das Pronomen τό noch fast durchweg die Bedeutung eines sowohl substantivischen als adjektivischen Demonstrativs, das auf einen Gegenstand hinweist, ihn als einen bekannten oder besprochenen darstellt oder ihn vor die Seele des Hörenden rückt und vergegenwärtigt. Am deutlichsten zeigt sich die deiktische Kraft des Pronomens, wenn es als Substantivpronomen auftritt. *a, 9 γὰρ βασιλῆι χολωθεὶς | νοῦσον ἀνὰ στρατὸν ὦρσε. Vgl. 12. 29 τὴν δ̓ ἐγὼ οὐ λύσω. 43 τοῦ δ̓ ἔκλυε Φοῖβος Ἀπόλλων. Vgl. 55. 57. 58 u. s. w. *l, 341 τοὺς μὲν γὰρ θεράπων ἀπάνευθ᾽ ἔχεν, αὐτὰρ πεζὸς | θῦνε διὰ προμάχων. *h, 383 αὐτὰρ τοῖσιν | . . μετεφώνεεν. *o, 539 εἷος τῷ πολέμιζε μένων. *s, 275 ὑψηλαί τε πύλαι σανίδες τ᾽ ἐπὶ τῇς ἀραρυῖαι. 494 κοῦροι θ̓ ὀρχηστῆρες ἐδίνεον, ἐν δ̓ ἄρα τοῖσιν | αὐλοὶ . . βυὴν ἔχον. *i, 74 τῷ πείσεαι, ὅς κεν ἀρίστην | βουλὴν βουλεύσῃ. *d, 233 οὓς μὲν σπεύδοντας ἴδοι Δαναῶν . ., τοὺς μάλα θαρσύνεσκε. *l, 706 τὰ ἕκαστα, das alles, vgl. m, 16. 165. Τῷ, drum, deshalb, s. § 507, A. 2. So auch τό. *g, 176 τὸ καὶ κλαίουσα τέτηκα. Vgl. *t, 213. *m, 9. θ, 232. Auf etwas Folgendes hinweisend (was aber dem Redenden bereits als bekannt vorschwebt): d, 655 ἀλλὰ τὸ θαυμάζω: ἴδον ἐνθάδε Μέντορα, illud miror. *e, 564 τὰ φρονέων ἵνα χερσὶν ὕπ᾽ Αἰνείαο δαμείη. *o, 207 ἐσθλὸν καὶ τὸ τέτυκται, ὅτ᾽ ἄγγελος αἴσιμα εἰδῇ. u, 52 ἀνίη καὶ τὸ φυλάσσειν | πάννυχον ἐγρήσσοντα, vgl. Nr. 6, a a. E.

Minder stark tritt die demonstrative Kraft da hervor, wo das Pronomen in Verbindung mit einem Substantive ohne darauf folgenden relativen Satz steht. Doch auch hier dient es dazu, einen Gegenstand zu vergegenwärtigen, ihn als einen bekannten oder besprochenen hinzustellen oder ihn nachdrücklich vor anderen hervorzuheben. In sehr vielen Stellen muss man das Substantiv als Apposition zum Pronomen auffassen. *a, 20 παῖδα δ̓ ἐμοὶ λῦσαί τε φίλην, τά τ᾽ ἄποινα δέχεσθαι (die er in den Händen hält). Vgl. n, 215. *a, 33 ὣς ἔφατ̓: ἔδεισεν δ̓ γέρων, der eben genannte Greis. Vgl. 380. 35 πολλὰ δ̓ ἔπειτ᾽ ἀπάνευθε κιὼν ἠρᾶθ᾽ γεραιός. e, 98 τὸν μῦθον ἐνισπήσω (die verlangte Rede). *h, 412 ὣς εἰπὼν τὸ σκῆπτρον ἀνέσχεθε πᾶσι θεοῖσιν, jenes, das Szepter (bekannter Gegenstand). *a, 167 ἤν ποτε δασμὸς ἵκηται, | σοὶ τὸ γέρας πολὺ μεῖζον, das übliche Ehrengeschenk, das du jedesmal bekommst. *d, 1 οἱ θεοί, jene aber, die Götter (im Gegensatze zu den Menschen). So oft bei Hervorhebung von Gegensätzen. *d, 399 τοῖος ἔην Τυδεύς . ., ἀλλὰ τὸν υἱὸν | γείνατο εἷο χέρηα. l, 4 ἐν δὲ τὰ μῆλα λαβόντες ἐβήσαμεν, ἂν δὲ καὶ αὐτοὶ βαίνομεν. *k, 498 ἀλλ᾽ ὅτε δὴ βασιλῆα κιχήσατο Τυδέος υἱός, . . τόφρα δ̓ ἄρ᾽ τλήμων Ὀδυσεὺς λύε μώνυχας ἵππους. 536 Ὀδυσεύς τε καὶ κρατερὸς Διομήδης. Ferner: i, 375 καὶ τότ᾽ ἐγὼ τὸν μοχλὸν ὑπὸ σποδοῦ ἤλασα πολλῆς, den Pfahl, den ich in den Händen hielt. *f, 421 κυνάμυια ἄγει βροτολοιγὸν Ἄρηα, jene abscheuliche Hundsfliege, wie Here von der Aphrodite sagt. *z, 467 ἂψ δ̓ πάις, jener, der Knabe (im Gegensatze zu dem vorhergenannten Hektor). (*e, 554 οἵω τώγε λέοντε δύω ὄρεος κορυφῇσιν ἐτραφέτην u. s. w hier bezieht sich τώγε auf die beiden Brüder und steht daher substantivisch st. τώγε, οἵω λέοντε δύω u. s. w.). *l, 637 Νέστωρ γέρων, jener Alte, den ihr alle kennt. So auch: *a, 11 τὸν Χρύσην ἀρητῆρα. *f, 317 τὰ τεύχεα καλά von den berühmten Waffen des Achilles. r, 10 τὸν ξεῖνον δύστηνον, den unglücklichen Fremden, hinweisend auf den kurz vorher angekommenen Odysseus. i, 378 μοχλὸς ἐλάινος, jener Stamm von Olivenholz (der schon 319 ff. beschriebene). *r, 80 τὸν ἄριστον, ihn, den Tapfersten; so: οἱ ἄλλοι, sie, die übrigen, τἆλλα, dies, das übrige. *a, 107 αἰεί τοι τὰ κάκ᾽ ἐστὶ φίλα φρεσὶ μαντεύεσθαι, solche Unglückssprüche, wie du sie jetzt vorbringst. 207 ἦλθον ἐγὼ παύσουσα τὸ σὸν μένος, diesen deinen Zorn, wie du ihn jetzt zeigst. 340 πρὸς τοῦ βασιλῆος ἀπηνέος, vor jenem Könige, dem feindseligen. *a, 552 ποῖον τὸν μῦθον ἔειπες; was ist das für ein Wort, das du da sagtest? e, 183 οἷον δὴ τὸν μῦθον ἐπεφράσθης ἀγορεῦσαι. l, 519 οἷον τὸν Τηλεφίσην κατενήρατο, qualis vir ille T. fuerit, quem occidit3).

An vielen Stellen thut sich die deiktische Kraft des Pronomens durch die Stellung kund, die es im Verse einnimmt, d. h. in der Arsis des ersten Fusses4). Vgl. Nr. 4. q, 388 ξεῖνος μάλα μοι δοκέει πεπνυμένος εἶναι, dieser Fremde. Vgl. y, 28. t, 482 σὺ δέ μ̓ ἔτρεφες αὐτὴ | τῷ σῷ ἐπὶ μαζῷ, an dieser deiner Brust. a, 351 τὴν γὰρ ἀοιδὴν μᾶλλον ἐπικλείουσ᾽ ἄνθρωποι, | ἥτις ἀκουόντεσσι νεωτάτη ἀμφιπέληται. *e, 265 τῆς γάρ τοι γενεῆς, ἧς κτλ. Ferner wenn ein Substantiv ohne vorangeht und unmittelbar darauf ein Substantiv mit folgt. *k, 536 Ὀδυσεύς τε καὶ κρατερὸς Διομήδης, und er, der starke D. *u, 320 Αἰνείας ἠδ᾽ κλυτὸς ἦεν Ἀχιλλεύς. x, 104 συβώτῃ καὶ τῷ βουκόλῳ. u, 310 ἐσθλά τε καὶ τὰ χέρηα. (Gegensätze, vgl. Nr. 2.) Auch wenn die Apposition ihrem Substantive vorangeht. *l, 660 βέβληται μὲν Τυδείδης, κρατερὸς Διομήδης, er, der T.

In mehreren Fällen stimmt der Homerische Gebrauch des Pronomens mit deiktischer Kraft mit dem der Attiker überein, z. B. bei Einteilungen und Gegensätzen. Ε, 271 f. τοὺς μὲν τέσσαρας . . ἀτίταλλ᾽ ἐπὶ φάτνῃ, | τὼ δὲ δύ᾽ Αἰνείᾳ δῶκεν, die einen, nämlich vier . . die andern zwei. ξ, 435 f. τὴν μὲν ἴαν (μοῖραν) νύμφῃσι . . θῆκεν . ., τὰς δ̓ ἄλλας νεῖμεν ἑκάστοις. *e, 145 τὸν μέν . ., τὸν δ̓ ἕτερον. So oft μέν . . δέ. *b, 52 οἱ μὲν ἐκήρυσσον, τοὶ δ̓ ἠγείροντο μάλ᾽ ὦκα. μ, 73 u. 101 οἱ δὲ δύω σκύπελοι μὲν οὐρανὸν εὐρὺν ἱκάνει . ., τὸν δ̓ ἕτερον σκόπελον χθαμαλώτερον ὄψει. (Auffallend ohne vorausgehendes μέν: *x, 157 παραδραμέτην, φεύγων, δ̓ ὄπισθε διώκων.) Häufig wenn einem Worte ohne

Kühners ausführl. Griech. Grammatik. II. T. 1. Abt. 37

Artikel im folgenden ein anderes mit demselben entgegengestellt wird. *b, 217 φολκὸς ἔην, χωλὸς δ̓ ἕτερον πόδα, τὼ δέ οἱ ὤμω | κυρτώ. *n, 616 λάκε δ̓ ὀστέα, τὼ δέ οἱ ὄσσε . . πέσον ἐν κονίῃσιν; oder wenn auf ein schon erwähntes Substantiv oder überhaupt auf etwas Vorhergegangenes zurückgewiesen wird. m, 167 ἐξίκετο νηῦς . . νῆσον Σειρήνοιιν . . 201 ἀλλ᾽ ὅτε δὴ τὴν νῆσον ἐλείπομεν. *b, 329 ὣς ἡμεῖς τοσσαῦτ᾽ ἔτεα πολεμίξομεν αὖθι, | τῷ δεκάτῳ δὲ πόλιν αἱρήσομεν, “der Artikel, durch die Erwähnung der vorangehenden 9 Jahre vorbereitet, hebt das 10. als das entscheidende hervor: dann aber im zehnten”, HAmeisentze. g, 306 ἑπτάετες ἤνασσε . . Μυκήνης, | τῷ δέ οἱ ὀγδοάτῳ (sc. ἔτεικακὸν ἤλυθε. Auch das Subjekt des vorhergehenden Satzes kann durch δέ nachdrücklich wieder aufgenommen werden. *d, 491 Πριαμίδης . . τοῦ μὲν ἅμαρθ̓, δὲ Λεῦκον . . βεβλήκει. Vgl. *q, 119. 126. n, 219 τῶν μὲν ἄρ᾽ οὔ τι πόθει: δ̓ ὀδύρετο πατρίδα γαῖαν. (So oft bei Herodot, sonst in Prosa selten, vgl. § 459, 1 c). Ferner, wenn das mit einem Substantive verbundene Pronomen auf einen folgenden Adjektivsatz hinweist. *k, 322 μὲν τοὺς ἵππους . . δωσέμεν, οἳ φορέουσιν ἀμύμονα Πηλεΐωνα. y, 28 ἦλθ᾽ Ὀδυσεὺς, . . ξεῖνος, τὸν πάντες ἀτίμων, jener Fremde. Weit stārker tritt der Demonstrativbegriff hervor, wenn das Pronomen seinem Substantive nachfolgt, und zwar wird in diesem Falle die Hinweisung gemeiniglich dadurch noch mehr gehoben, dass das Pronomen in der Arsis des I. Fusses steht. Vgl. Nr. 3. Δ, 40 f. μεμαὼς πόλιν ἐξαλαπάξαι | τὴν ἐθέλω, ὅθι τοι φίλοι ἀνέρες ἐγγεγάασιν, eine solche wo. *e, 320 οὐδ᾽ υἱὸς Καπανῆος ἐλήθετο συνθεσιάων | τάων, ἃς ἐπέτελλε βοὴν ἀγαθὸς Διομήδης. Vgl. 332. *i, 631 οὐδὲ μετατρέπεται φιλότητος ἑταίρων | τῆς, μιν . . ἐτίομεν. Vgl. *n, 594. *r, 172 ἄλλων | τῶν, ὅσσοι Λυκίην . . ναιετάουσι. b, 119 οὐδὲ παλαιῶν | τάων, αἳ πάρος ἦσαν ἐυπλοκαμῖδες Ἀχαιαί. Hier überall in d. Arsis des I. F. Ferner: k, 74 ἄνδρα τόν, ὅς κε θεοῖσιν ἀπέχθηται μακάρεσσιν, eum qui. Vgl. φ, 42. Über den attischen Gebrauch s. § 459, 1, a). Ebenso in der häufigen Verbindung ἤματι τῷ, ὅτε (an jenem Tage), wo gleichfalls τῷ seinem Substantive nachfolgt und in der Arsis steht. *g, 189 ἤματι τῷ, ὅτε τ᾽ ἦλθον Ἀμαζόνες.

Obwohl nun das Pronomen τό bei Homer in der Regel demonstrative Bedeutung hat, und daher an unzähligen Stellen Substantive ohne Artikel auftreten, wo ihn die attische Prosa setzen würde, wie man z. B. aus einer Vergleichung der Homerischen Verse Α, 12 ff. mit P. Civ. 393e ersehen kann, so finden sich doch schon bei demselben mehrere deutliche Spuren nicht bloss einer Annäherung dieses Pronomens an den attischen Gebrauch des Artikels, sondern auch einer völligen Übereinstimmung mit demselben, indem seine demonstrative Kraft so abgeschwächt erscheint, dass es gleichsam nur die Bedeutung einer grammatischen Form hat, deren sich der Redende bedient, um einen substantivischen Begriff zu individualisieren, d. h. ihn aus seiner Allgemeinheit herauszuheben und als einen bestimmten zu bezeichnen. Dass aber in der älteren Sprache der Gebrauch dieses Pronomens als Artikels verhältnismässig selten ist, rührt daher, dass in ihr die sinnliche Auffassungsweise vorherrscht, und daher die Gegenstände von ihr überhaupt mehr als Einzelwesen betrachtet werden.(Smyth 1100)

Die Fälle, in denen bei Homer das Pronomen τό in der Weise des attischen Artikels gebraucht wird, sind besonders folgende:5

a) Der Artikel hat die Kraft, Adjektive, Partizipien, Pronomen u. Adverbien zu substantivieren. Adj. r, 218 ὡς αἰεὶ τὸν ὁμοῖον ἄγει θεὸς ὡς τὸν ὁμοῖον, vgl. *p, 53. Ψ, 265 ff. τῷ πρώτω, τῷ δευτέρῳ, τῷ τριτάτῳ, τῷ τετάρτῳ, aber 270 πέμπτῳ δέ. *e, 414 κουρίδιον ποθέουσα πόσιν, τὸν ἄριστον Ἀχαιῶν. r, 415 οὐ μέν μοι δοκέεις κάκιστος Ἀχαιῶν | ἔμμεναι, ἀλλ᾽ ὤριστος. Vgl. *n, 154. *r, 689. c, 19. 108. *q, 342 τὸν ὀπίστατον. Vgl. *l, 178. *i, 579 τὸ μὲν ἥμισυ οἰνοπέδοιο. *a, 165 τὸ μὲν πλεῖον πολυάικος πολέμοιο. c, 12 τὸ μέλαν δρυός. o, 324 οἷά τε τοῖς ἀγαθοῖσι παραδρώωσι χέρηες. *d, 260 Ἀργείων οἱ ἄριστοι. *l, 658. b, 277 οἱ πλέονες κακίους, παῦροι δέ τε πατρὸς ἀρείους. t, 504 τὰ γὰρ πρότερ᾽ ἔκχυτο πάντα. *a, 576 ἐπεὶ τὰ χερείονα νικᾷ. Partizip. Ψ, 702 τῷ μὲν νικήσαντι, vgl. *g, 138. 325 τὸν προὔχοντα. 663 νικηθείς. *f, 262 τὸν ἄγοντα. *a, 70 ὃς ᾔδη τά τ᾽ ἐόντα τά τ᾽ ἐσσόμενα πρό τ᾽ ἐόντα. Pronom. *q, 430 τὰ φρονέων. *y, 572 τοὺς σούς. Sehr häufig οἱ ἄλλοι, ceteri; auch τἆλλα; τὸ μὲν ἄλλο *y, 454; ἕτερος, οἱ ἕτεροι. Adverbien: häufig τὸ πάρος, τὸ πρίν, τὸ πρόσθεν, τὸ πάροιθεν. *l, 613 τά γ̓ ὄπισθε Μαχάονι πάντα ἔοικεν. l, 66 νῦν δέ σε τῶν ὄπιθεν γουνάζομαι, ich flehe dich bei den Zurückgebliebenen an. y, 214 οὕνεκά ς᾿ οὐ τὸ πρῶτον, ἐπεὶ ἴδον, ὦδ᾽ ἀγάπησα. *n, 679 τὰ πρῶτα . . ἐσᾶλτο. So τὸ τρίτον, τὸ τέταρτον. Den Infinitiv substantiviert Homer durch den Artikel nirgends. u, 52 ἀνίη καὶ τὸ φυλάσσειν | πάννυχον ἐγρήσσοντα erklärt Nägelsbach a. a. O. S. 328 richtig durch: ἀνίη καὶ τοῦτο, φυλάσσειν, ebenso a, 370 ἐπεὶ τό γε καλὸν ἀκουέμεν ἐστὶν ἀοιδοῦ (vgl. ι, 3), s. § 469, 3.

b) Das attributive Adjektiv oder Adverb oder Genetiv tritt wie im Attischen zwischen den Artikel und das Substantiv. Λ, 691 τῶν προτέρων ἐτέων. *y, 336 τὸν δεξιὸν ἵππον. 640 τὰ μέγιστα ἄεθλα. *c, 373 τὰ μακρότατα ἔγχεα. *h, 248 ἐν τῇ δ̓ ἑβδομάτῃ ῥινῷ. *b, 681 τὸ Πελασγικὸν Ἄργος. *d, 42 τὸν ἐμὸν χόλον. *a, 185 τὸ σὸν γέρας. 207 τὸ σὸν μένος. l, 376 τὰ σὰ κήδεα. *e, 321 τοὺς μὲν ἑοὺς ἠρύκακε μώνυχας ἵππους. *m, 280 τὰ κῆλα. c, 185 τὰ ς᾿ αὐτοῦ κήδεα. d, 694 μὲν ὑμέτερος θυμός. *b, 281 οἱ πρῶτοί τε καὶ ὕστατοι υἷες Ἀχαιῶν. *a, 597 τοῖς ἄλλοισι θεοῖς. *c, 274 οἱ ἔνερθε θεοί. 503 Προμάχοιο δάμαρ. *o, 37 τὸ κατειβόμενον Στυγὸς ὕδωρ. 74 τὸ Πηλείδαο ἐέλδωρ. *y, 376 αἱ Φηρητιάδαο ποδώκεες ἵπποι. *k, 408 αἱ τῶν ἄλλων Τρώων φυλακαί. Doch findet sich auch mehrmals die Stellung: ἀνὴρ ἀγαθός; alsdann bildet das Attribut nicht mit seinem Substantiv einen Gesamtbegriff, sondern wird dem durch den Artikel hervorgehobenen Substantiv erst nachträglich hinzugefügt (§ 463, 3). l, 492 ἀλλ᾽ ἄγε μοι τοῦ παιδὸς ἀγαυοῦ μῦθον ἐνίσπες, über den Sohn, den erlauchten. (So in den Nr. 2 angeführten Beispielen für den deiktischen Artikel *f, 317 τὰ τεύχεα καλά, jene Waffen, die schönen. *a, 340 πρὸς τοῦ βασιλῆος ἀπηνέος, vor jenem Könige, dem feindseligen. r, 10 τὸν ξεῖνον δύστηνον, den Fremdling da, den unglücklichen. i, 378 μοχλὸς ἐλάινος). An manchen Stellen scheint diese Stellung des Metrums wegen gewählt zu sein, wie i, 464 τὰ μῆλα ταναύποδα . . ἐλαύνομεν st. τὰ ταναύποδα μ.

c) Der Artikel wird oft in der Apposition gebraucht. l, 298 καὶ Λήδην εἶδον, τὴν Τυνδαρέου παράκοιτιν. *l, 614 Μαχάονι τῷ Ἀσκληπιάδῃ. s, 333 Ἶρον τὸν ἀλήτην. *f, 252 αἰετοῦ οἴματ᾽ ἔχων μέλανος τοῦ θηρητῆρος. *e, 820 θεοῖς τοῖς ἄλλοις. *i, 219 τοίχου τοῦ ἑτέροιο. *l, 288 ἀνὴρ ὤριστος. *n, 794 ἠοῖ τῇ προτέρῃ. *f, 5 ἤματι τῷ προτέρῳ. *p, 358 Αἴας μέγας. *c, 213 Ζηνὸς τοῦ ἀρίστου. *k, 11 πεδίον τὸ Τρωικόν. *u, 181 τιμῆς τῆς Πριάμου. *q, 360 πατὴρ οὑμός. 532 Τυδείδης κρατερὸς Διομήδης. k, 436 σὺν δ̓ θρασὺς εἵπετ᾽ Ὀδυσσεύς. Bei Pronom., selt. b. Demonst. s, 114 τοῦτον τὸν ἄναλτον. t, 372 αἱ κύνες αἵδε. b, 351 κεῖνον ὀιομένη τὸν κάμμορον. h, 223 ἐμὲ τὸν δύστηνον. *q, 211 ἡμέας τοὺς ἄλλους. In Verbindung mit d. possess. Gen. nur *i, 342 ἀνὴρ ἀγαθὸς . . τὴν αὐτοῦ (sc. γυναῖκα) φιλέει. (Aber *t, 185 χαίρω σεῦ . . τὸν μῦθον ἀκούσας heisst: von dir das Wort hörend.) Bei πᾶς öfters. n, 262 οὕνεκά με στερέσαι τῆς ληίδος ἤθελε πάσης | Τρωιάδος, mich berauben der Beute ganz. *c, 279 θεοὺς ἅπαντας τοὺς ὑποταρταρίους. w, 79 ἁπάντων τῶν ἄλλων ἑτάρων. (Aber noch nicht πᾶσα γῆ, die ganze Erde, οἱ πάντες ἄνθρωποι, die sämtlichen Menschen.) h, 55 τοκήων τῶν αὐτῶν. 326 ἤματι τῷ αὐτῷ. (Aber in derselben Bdtg. idem häufiger ohne Artikel, z. B. q, 107 αὐτὴν ὁδόν, eandem viam. Vgl. k, 263. π, 138.) Ferner: *l, 535 ἄντυγες αἱ περὶ δίφρον. *f, 353 ἰχθύες οἱ κατὰ δίνας. *i, 559 ἀνδρῶν | τῶν τότε. *w, 687 παῖδες τοὶ μετόπισθε λελειμμένοι. w, 497 ἓξ δ̓ υἱεῖς οἱ Δολίοιο. Aber die bei den Attikern häufige Verbindung: ἀνὴρ ἀγαθός, πατὴρ ἐμός, δῆμος τῶν Ἀθηναίων, οἱ ἄνθρωποι οἱ τότε u. s. w. ist der älteren Sprache noch fremd.

d) Der Artikel vertritt zuweilen die Stelle des possessiven Pronomens, sowie er auch das zu einem Gegenstand Gehörige, das ihm Zukommende bezeichnet. *f, 412 οὕτω κεν τῆς μητρὸς ἐρινύας ἐξαποτίνοις, deiner Mutter. l, 492 τοῦ παιδός, von deinem Sohne. *t, 331 τὸν παῖδα, meinen Sohn. s, 380 οὐδ᾽ ἄν μοι τὴν γαστέρ᾽ ὀνειδίζων ἀγορεύοις, meinen Bauch. q, 195 καί κ̓ ἀλαός τοι, ξεῖνε, διακρίνειε τὸ σῆμα, dein Zeichen. *h, 412 ὣς εἰπὼν τὸ σκῆπτρον ἀνέσχεθε, sein Szepter. *y, 75 καί μοι δὸς τὴν χειρα. o, 218 ἐγκοσμεῖτε τὰ τεύχἐ, ἑταῖροι, νηὶ μελαίνῃ, die zum Schiffe gehörigen τεύχεα. l, 339 μηδὲ τὰ δῶρα οὕτω χρηίζοντι κολούετε, die einem Dürftigen schuldigen Geschenke. s, 385 αἶψά κέ τοι τὰ θύρετρα . . φεύγοντι στείνοιτο, die zum Hause gehörige Hausthüre. t, 232 τὸν δὲ χιτῶν᾽ ἐνόησα, den zur Kleidung gehörigen Leibrock.

e) Auch dient zuweilen der Artikel bloss dazu, einen Substantivbegriff als einen selbständigen, bestimmten und begrenzten zu bezeichnen. *a, 69 ὥστ᾽ ἀμητῆρες . . ὄγμον ἐλαύνωσιν . . πυρῶν κριθέων, τὰ δὲ δράγματα ταρφέα πίπτει.

f) Nur selten wird bei Homer der Artikel zur Zusammenfassung von Gattungsbegriffen gebraucht (vgl. § 461, 1). *g, 108 αἰεὶ δ̓ ὁπλοτέρων ἀνδρῶν φρένες ἠερέθονται: | οἷς δ̓ γέρων μετέῃσιν, ἅμα πρόσσω καὶ ὀπίσσω | λεύσσει. *n, 278 ἔνθ᾽ τε δειλὸς ἀνήρ, ὅς τ᾽ ἄλκιμος, ἐξεφαάνθη. *i, 320 κάτθαν᾽ ὁμῶς τ᾽ ἀεργὸς ἀνὴρ τε πολλὰ ἐοργώς.

Anmerk. Bei nicht wenigen der oben aufgeführten Beispiele ist eine deiktische Kraft des Artikels noch mehr oder weniger leicht nachzuweisen, z. B. *a, 185 τὸ σὸν γέρας, dies dein Ehrengeschenk. l, 66 τῶν ὄπιθεν, bei jenen da hinten. *w, 687 παῖδες τοὶ μετόπισθε λελειμμένοι, jene die zurückgeblieben sind. *u, 181 τιμῆς τῆς Πριάμου, jener des Priamos. s, 385 τὰ θύρετρα, die Thürpforten da. Aber der Versuch, sie überall aufzuspüren, ist teils nur mit Künstelei, teils überhaupt nicht durchzuführen. Es muss vielmehr anerkannt werden, dass die Abschwächung der Bedeutung, wie sie später die vorherrschende geworden ist, bereits in Homerischer Zeit begonnen hat.(Smyth 1102)

458. b) *(o, h(, to/ als Demonstr. u. als Artik. bei den nachhom. Dichtern.

In den Hesiodischen Gedichten entspricht der demonstrative Gebrauch dieses Pronomens ganz dem Homerischen. Hs. th. 39 τῶν δ̓ ἀκάματος ῥέει αὐδὴ | ἐκ στομάτων ἡδεῖα. 43 αἱ δ̓ ἄμβροτον ὄσσαν ἱεῖσαι | θεῶν γένος . . κλείουσιν. Vgl. 60. 71. 80 u. s. w. 440 καὶ τοῖς, οἳ . . ἐργάζονται. Oft in Gegensätzen, wie sc. 242 αἱ δὲ γυναῖκες. 255 αἱ δὲ φρένες. th. 84 οἱ δέ νυ λαοί. 142 τὰ μὲν ἄλλα . . μοῦνος δ̓ ὀφθαλμός. Zurückweisend: th. 278 αἱ δύο, die beiden (genannten). 291 ἤματι τῷ, ὅτε, wie b. Hom. an jenem Tage. Aber auffallend ist es, dass das Pronomen nirgends als eigentlicher Artikel erscheint. Die folgenden Epiker scheinen sich in dem doppelten Gebrauche des Pronomens an Homer angeschlossen zu haben, selbst die späteren, wie z. B. Apollonius Rhod. Während der demonstrative Gebrauch bei ihnen sehr häufig ist, ist der als Artikel nur selten.

Aber auch in den übrigen Dichtungsarten wird der Artikel ungleich seltener gebraucht als in der Prosa, was auch ganz natürlich ist, da der Dichter die Gegenstände in ihrer Individualität als selbständige Einzelwesen aufzufassen pflegt und daher leicht des Artikels entraten kann, durch den ein Substantivbegriff aus seiner Allgemeinheit herausgehoben und zu einem besonderen und begrenzten gemacht wird. So findet sich z. B. bei Pindar der Artikel nur sehr selten, in der I. Olymp. nur 8 πολύφατος ὕμνος, 28 τὸν ἀλαθῆ λόγον, 66 τὸ ταχύποτμον ἀνέρων ἔθνος, 81 μέγας δὲ κίνδυνος; 30 τὰ μείλιχα, 113 τὸ δ̓ ἔσχατον; aber demonstr. bei einem Gegensatze 1 δὲ χρυσός. Selbst bei den attischen Dichtern, den Tragikern, besonders in den Chören und sonstigen lyrischen Stellen begegnet uns der eigentliche Artikel nicht sehr oft, meistens nur in denselben Fällen, in welchen er sich schon bei Homer findet (§ 457).

Der bei Homer, Hesiod und den folgenden Epikern sehr häufige demonstrative Gebrauch dieses Pronomens hat sich auch bei den übrigen Dichtern und, wie wir § 459 sehen werden, selbst in der attischen Prosa erhalten, wiewohl er ungleich seltener ist, sehr häufig jedoch in Verbindung mit μέν und δέ, ziemlich oft mit γάρ, auch nach Präpositionen, nach καί. Pind. N. 4, 9 τό (= hoc) μοι θέμεν Κρονίδᾳ . . ὕμνου προκώμιον εἴη. P. 5, 40 τό σφ᾽ ἔχει . . μέλαθρον nach d. meist. cdd. = quare, vgl. O. 6, 56, wie b. Hom., s. § 457, 1. O. 2, 53 μὰν πλοῦτος ἀρεταῖς δεδαιδαλμένος φέρει τῶν τε καὶ τῶν | καιρόν, harum et illarum (variarum) rerum opportunitatem. [Ebenso in Prosa, s. § 459, 1 f).] P. 5, 55 ὄλβος . . τὰ καὶ τὰ νέμων. 7, 22 τὰ καὶ τὰ φέρεσθαι, varia, et bona et mala. N. 1, 30 σέο δ̓ ἀμφὶ τρόπῳ | τῶν τε καὶ τῶν χρήσιες (ubi v. Dissen), in tuis moribus usus est et roboris et consilii. J. 4, 52 Ζεὺς τά τε καὶ τὰ νέμει. O. 2, 78 Πηλεύς τε καὶ Κάδμος ἐν τοῖσιν ἀλέγονται. 6, 75 μῶμος ἐξ ἄλλων κρέμαται φθονεόντων | τοῖς, οἷς . . ποτιστάξει Χάρις εὐκλέα μορφάν. P. 2, 65 τὰ μὲν . . τὰ δέ. N. 7, 55 φυᾷ . . διαφέρομεν βιοτὰν λαχόντες | μὲν τά, τὰ δ̓ ἄλλοι, sortiti alius haec, alia alii. J. 3, 11 τὰ δὲ . . κάρυξε. Aesch. Suppl. 438 τοῖσιν τοῖς. 1047 ὅτι τοι μόρσιμόν ἐστιν, | τὸ γένοιτ᾽ ἄν. Ag. 7 ἀστέρας, ὅταν φθίνωσιν, ἀντολάς τε τῶν. Eum. 7 δίδωσι δ̓ γενέθλιον δόσιν | Φοίβῳ, ubi v. Wellauer. 174 καὶ τὸν οὐκ ἐκλύσεται. Pr. 237 τῷ τοι . . κάμπτομαι, deshalb. P. 802 συμβαίνει γὰρ οὐ τὰ μέν, τὰ δ̓ οὔ. Ch. 241 δὲ πανδίκως ἐχθαίρεται. Suppl. 358 τῶν γάρ. 970 Ch. τοῦ γάρ. Eum. 462 τὸν πρὸ τοῦ φεύγων χρόνον. Ag. 1478 Ch. ἐκ τοῦ γάρ. Vgl. S. 17. Pr. 234 καὶ τοῖσιν οὐδεὶς ἀντέβαινε. Eum. 693 ἐν δὲ τῷ. Vgl. Eum. 2. Bei Sophokl. selten allein. OR. 200 Ch. τόν. 510 Ch. τῷ (darum, deshalb). Ph. 142 τό μοι ἔννεπε. Sehr häufig μέν . . δέ, οἱ μέν . . οἱ δέ, τὸ μέν . . τὸ δέ u. s. w., oft auch δέ, τὸ δέ, s. Ellendt-Genthe L. S. p. 483 sqq. Ph. 154 Ch. τὸ γάρ μοι | μαθεῖν οὐκ ἀποκαίριον. El. 45 γὰρ | μέγιστος αὐτοῖς τυγχάνει. OR. 1082 τῆς γὰρ πέφυκα μητρός st. ταύτης. 1102 Ch. τῷ γὰρ πλάκες . . φίλαι. OC. 742 ἐκ δὲ τῶν μάλιστ᾽ ἐγώ. Ant. 1199 καὶ τὸν μέν. Eur. Ph. 9 τοῦ δὲ Λάβδακον | φῦναι λέγουσιν. 17 δ̓ εἶπεν. Vgl. 21. 30 δέ. Vgl. 41. 69 τὼ δέ. Alc. 264 οἰκτρὰν φίλοισιν, ἐκ δὲ τῶν μάλιστ᾽ ἐμοί. Hrcl. 291 ἐπὶ τοῖσι δὲ δὴ μᾶλλον. Andr. 283 ταὶ δέ. 675 f. καὶ τῷ μέν . . τῇ δέ. Hec. 566 δέ. 568 δέ. 572 ff. οἱ μέν . ., οἱ δέ. Hel. 761 τὰ μέν. Suppl. 207 πρὸς δὲ τοῖσι. Über , δέ, er, er aber, mit folgender Apposition s. unt. § 469. Die Sprache der Komiker, wie des Aristophanes, im Dialoge stimmt im Gebrauche dieses Pronomens im ganzen mit der Prosa überein.

459. g) *(o, h(, to/ mit Demonstrativbedeutung in der Prosa.

Auch in der Prosa hat sich der demonstrative Gebrauch des Pronomens τό erhalten, ist jedoch nur auf gewisse Fälle beschränkt, und zwar tritt es als Substantivpronomen selten allein auf, sondern in der Regel in Verbindung mit kleinen Wörtern, durch welche es gewissermassen gestützt wird, wie γέ, δέ, μέν, τοί, welche ihm folgen, oder καί, das ihm vorangeht.

a) Ohne eine solche Stütze wird es nur unmittelbar vor einem durch ὅς, ὅσος, οἷος eingeleiteten Satze gebraucht, der zur Umschreibung eines Adjektivbegriffs oder, und zwar ganz besonders, eines abstrakten Substantivbegriffs dient. Unter den Prosaikern am häufigsten bei Plato zur Bezeichnung philosophischer Begriffe. Hdt. 3.23 μηδὲν τῶν ὅσα ξύλου ἐστὶ ἐλαφρότερα. 131 ἀσκευὴς ὢν καὶ ἔχων οὐδὲν τῶν ὅσα περὶ τὴν τέχνην ἐστὶ ἐργαλήια. Vgl. 133. P. Soph. 241e εἴτε μιμημάτων εἴτε φαντασμάτων αὐτῶν καὶ περὶ τεχνῶν τῶν ὅσαι περὶ ταῦτά εἰσι, ubi v. Hdrf. Parm. 130, c χωρὶς ἡμῶν καὶ τῶν οἷοι ἡμεῖς ἐσμὲν πάντων. Phaedr. 247, e τὴν ἐν τῷ ἐστιν ὂν ὄντως ἐπιστήμην. Civ. 469, b όταν τις γήρᾳ τινι ἄλλῳ τρόπῳ τελευτήσῃ τῶν ὅσοι ἂν διαφερόντως ἐν τῷ βίῳ ἀγαθοὶ κριθῶσι. 510, a τὰ ἐν τοῖς ὕδασι φαντάσματα καὶ ἐν τοῖς ὅσα πυκνά τε καὶ λεῖα καὶ φανὰ ξυνέστηκε. Phaed. 75, b ὀρέγεται τοῦ ἐστιν ἴσον. 92, d ὥσπερ αὐτῆς (sc. τῆς ψυχῆς) ἐστιν οὐσία ἔχουσα τὴν ἐπωνυμίαν τὴν τοῦ ἔστιν (eines abstrakten Begriffs). Lach. 185, d περὶ ἐκείνου βουλὴ τυγχάνει οὖσα οὗ ἕνεκα ἐσκόπει, ἀλλ᾽ οὐ περὶ τοῦ ἕνεκα ἄλλου ἐζήτει. Theaet. 204, d ταὐτὸν ἄρα ἔν γε τοῖς ὅσα ἐξ ἀριθμοῦ ἐστι. Leg. 873, d μερῶν τῶν ὅσα ἀργά. Prot. 320, d ἐκ γῆς καὶ πυρὸς μίξαντες καὶ τῶν ὅσα πυρὶ καὶ γῇ κεράννυται. Lys. 23.8 τόν τε Εὐθύκριτον καὶ τὸν ὃς ἔφη δεσπότης τούτου εἶναι. Dem. 22.64 καὶ μισεῖν τοὺς οἷόσπερ οὗτος. — Bei Homer zeigt der Artikel in dieser Verbindungsweise (s. § 457, 4) noch das volle Gewicht eines demonstrativen οὗτος. In der Prosa dagegen, wo dieselbe nur zur vollständigeren und nachdrücklicheren Umschreibung eines dem Schriftsteller ursprünglich vorschwebenden einfachen Nominalbegriffes dient (τῶν ὅσα ἐστὶ ἐλαφρότερα = τῶν ἐλαφροτέρων, τὸν ὃς ἔφη δεσπότης εἶναι = den angeblichen Herrn), nimmt der Artikel eine Mittelstellung ein, insofern er weder vollbetont noch auch zur Tonlosigkeit des gewöhnlichen Artikels abgeschwächt ist.

b) Pl. leg. 701, e ἐπὶ δὲ τὸ ἄκρον ἀγαγόντων ἑκατέρων, τῶν μὲν δουλείας, τῶν δὲ τοὐναντίου, οὐ συνήνεγκεν οὔτε τοῖς οὔτε τοῖς, “utrisque ad summum vel servitutis vel contrarii provectis, id nec his nec illis salutare fuitStallb. Ähnlich X. R. A. 2.8 φωνὴν πᾶσαν ἀκούοντες ἐξελέξαντο τοῦτο μὲν ἐκ τῆς, τοῦτο δὲ ἐκ τῆς. In der unechten Stelle: 12 οὐδὲ τἆλλα δύο τρία μιᾷ πόλει, ἀλλὰ τὸ μὲν τῇ, τὸ δὲ τῇ. Pl. civ. 546, c τὴν μὲν ἴσην . ., τὴν δὲ ἰσομήκη μὲν τῇ, προμήκη δέ, ubi v. Schneider.

c) δέ, τὸ δέ u. s. w. ohne vorhergehendes μέν u. s. w. einen (stärkeren oder schwächeren) Gegensatz einführend. X. A. 1.1.9 Κῦρος δίδωσιν αὐτῷ (Κλεάρχῳ) μυρίους δαρεικούς: δὲ λαβὼν τὸ χρυσίον στράτευμα συνέλεξεν. Dem. 4.37 δ̓ εἰς τοῦθ᾽ ὕβρεως ἐλήλυθεν. 6, 15 δὲ ταῦτα μὲν μέλλει. Hdt. 4.9 τὴν δὲ φάναι (Acc. c. Inf.). Pl. Phaedr. 228, b δὲ ἐπείθετο προθύμως: τῷ δὲ οὐδὲ ταῦτα ἦν ἱκανά. Th. 1.81 τοῖς ὅπλοις αὐτῶν καὶ τῷ πλήθει ὑπερφέρομεν: τοῖς δὲ ἄλλη γῆ ἐστι πολλή. X. A. 1.3.21 ἀκούσαντες ταῦτα ἀγγέλλουσι τοῖς στρατιώταις: τοῖς δὲ ὑποψία ἦν. Dem. 18.140 τὸ δ̓ οὐ τοιοῦτόν ἐστι, ubi v. Dissen. Vgl. Pl. ap. 37, a. P. Phaed. 87c τὸ δ̓, οἶμαι, οὐχ οὕτως ἔχει, vgl. Symp. 183, d. Τὸ δέ oft in d. Bdtg. hingegen, jedoch. Pl. ap. 23, a οἴονται γάρ με οἱ παρόντες ταῦτα αὐτὸν εἶναι σοφόν, ἂν ἄλλον ἐξελέγξω: τὸ δὲ κινδυνεύει τῷ ὄντι θεὸς σοφὸς εἶναι, es scheint jedoch, “articulus cum δέ conjunctus indicat id, quod alii cuidam ita opponitur, ut pro vero haberi debeatStallb., der viele Beisp. anführt. Th. 3.11 τὰ δὲ (andererseits aber, zum Teil aber) καὶ ἀπὸ θεραπείας . . περιεγιγνόμεθα. 1, 107 τὸ δέ τι (andererseits aber, zum Teil aber einigermassen) καὶ ἄνδρες τῶν Ἀθηναίων ἐπῆγον αὐτούς, s. Poppo-Stahl. 118 τὸ δέ τι καὶ πολέμοις οἰκείοις ἐξειργόμενοι. Vgl. 7. 48, 2. Bei Herodot (sonst selten) dient δέ auch zur nachdrücklichen Wiederaufnahme desselben Subjekts. Vgl. § 469, 2. Hdt. 5.35 Ἱστιαῖος . . ἄλλως μὲν οὐδαμῶς εἶχε ἀσφαλέως σημῆναι ὥστε φυλασσομενέων τῶν ὁδῶν, δὲ τῶν δούλων τὸν πιστότατον ἔστιξε. 6, 133 οἱ δὲ Πάριοι ὅκως μέν τι δώσουσι Μιλτιάδῃ ἀργυρίου οὐδὲν διενοεῦντο, οἱ δὲ ὅκως διαφυλάξουσι τὴν πόλιν τοῦτο ἐμηχανέοντο. Vgl. Stein zu 1, 17. X. A. 4.2.6 ἐνταῦθ᾽ ἔμενον ὡς τὸ ἄκρον κατέχοντες: οἱ δ̓ οὐ κατεν̂χον. Über Th. 1.87 s. Classen.

d) μέν . ., δέ, der eine, der andere, οἱ μέν . . οἱ δέ, die einen, die anderen, τὸ μέν . ., τὸ δέ, τὰ μέν . . τὰ δέ, das eine, das andere, oder teils, teils, ebenso τῇ μέν . . τῇ δέ, hic, illic, teils, teils, einerseits, andererseits. P. Symp. 211a οὐ τῇ μὲν καλόν, τῇ δ̓ αἰσχρόν, οὐδὲ πρὸς μὲν τὸ καλόν, πρὸς δὲ τὸ αἰσχρόν. X. A. 1.10.4 οἱ μὲν διώκοντες . ., οἱ δ̓ ἁρπάζοντες. 2. 5, 5 ἀνθρώπους τοὺς μὲν ἐκ διαβολῆς, τοὺς δὲ καὶ ἐξ ὑποψίας κτλ. 5. 6, 24 ἔμπειρος δέ εἰμι τῆς Αἰολίδος τὰ μὲν διὰ τὸ ἐκεῖθεν εἶναι, τὰ δὲ διὰ τὸ ξυνεστρατεῦσθαι ἐν αὐτῇ σὺν Κλεάρχῳ. 4. 8, 10 τῇ μὲν ἄνοδον, τῇ δὲ εὔοδον εὑρήσομεν τὸ ὄρος, hier, dort, teils, teils. Pl. leg. 839, b τέχνην . . τῇ μὲν ῥᾴστην ἁπασῶν, τῇ δὲ χαλεπωτάτην, einerseits, andererseits. Auch wird oft τὶς hinzugefügt, alius quis . . alius quis, wenn die einander entgegengesetzten Gegenstände ungewiss oder unbestimmt sind. X. conv. 2, 6 καὶ μέν τις . . δέ τις . . ἕτερος δέ τις. Cy. 3. 2, 10 οἱ μέν τινες ἀπέθνῃσκον, οἱ δ̓ ἔφευγον. 6. 1, 1 οἱ μὲν . . οἱ δὲ . ., δέ τις Σάκας, δέ τις Γωβρύαν = mancher. An. 3. 3, 19 ὁρῶ ἵππους ὄντας ἐν τῷ στρατεύματι, τοὺς μέν τινας παρ᾽ ἐμοί, τοὺς δὲ τῶν Κλεάρχου καταλελειμμένους. Comm. 2. 5, 3 τὸν μέν τινα . . τὸν δέ. Vgl. Hell. 4. 4. 3 An. 4. 1, 14 ἐπορεύθησαν τὰ μέν τι μαχόμενοι, τὰ δὲ ἀναπαυόμενοι. Pl. Phil. 13, c τὰς μὲν εἶναί τινας ἡδονὰς ἀγαθάς, τὰς δέ τινας κακάς. Euthyphr. 12, a τὸ μὲν αὐτοῦ ὅσιον, τὸ δέ τι κοὶ ἄλλο. Abwechselnd mit ἄλλος Pl. leg. 658, b εἰκός που τὸν μέν τινα ἐπιδεικνύντα ῥαψῳδίαν, ἄλλον δὲ κιθαρῳδίαν, τὸν δέ τινα τραγῳδίαν. Auch ohne entsprechendes οἱ μέν. Andoc. 1.38 ἑστάναι δὲ κύκλῳ ἀνὰ πέντε καὶ δέκα ἄνδρας, τοὺς δὲ ἀνὰ εἴκοσι, manche. X. A. 5.7.16 τόν τε Κλεάρετον ἀποκτείνουσι καὶ τῶν ἄλλων συχνούς: οἱ δέ τινες καὶ εἰς Κερασοῦντα αὐτῶν ἀποχωροῦσι, mancher.

Anmerk. Dem μέν wird oft nicht δέ, sondern ein anderes Wort entgegengestellt. Th. 2.92 ἄνδρας τοὺς μὲν ἀπέκτειναν, τινὰς δὲ καὶ ἐζώγρησαν. Dem. 2, 3 μέν . . ὑμεῖς δέ. X. A. 7.2.14 τοὺς μέν . . αὐτὸς δέ.

e) Καὶ τόν, καὶ τήν, et eum, et eam, zu Anfang des Satzes in der Konstruktion des Acc. c. Inf. häufig, bei Hdt. auch in anderen Kasus. Hdt. 1.24 καὶ τοῖσι ἐσελθεῖν γὰρ ἡδονήν. 2, 162 καὶ τῷ οὔ κως ἀεκούσιον ἐγίνετο τὸ ποιεύμενον. 4, 5 καὶ τῶν ἰδόντα πρῶτον τὸν πρεσβύτατον ἆσσον ἰέναι . . καὶ τὸν αὖτις ταὐτὰ ποιέειν. 4, 9 καὶ τὸν κομισάμενον (sc. τοὺς ἵππους) ἐθέλειν ἀπαλλάσσεσθαι. 1, 86 καὶ τοὺς προσελθόντας ἐπειρωτᾶν. X. C. 1.3.9 καὶ τὸν κελεῦσαι δοῦναι. P. Symp. 174a καὶ τὸν εἰπεῖν. Im Nomin. aber καὶ ὅς, καὶ , καὶ οἵ, s. § 518, 4.

f) Τὸν καὶ τόν, den und den, τὸ καὶ τό, τὰ καὶ τά, Akkus., das und das (vgl. § 458, 3), von einem Gegenstande, den man nicht nennen will oder kann. Lys. 1.23 καὶ ἀφικνοῦμαι ὡς τὸν καὶ τόν, καὶ τοὺς μὲν οὐκ ἔνδον κατέλαβον, τοὺς δὲ οὐκ ἐπιδημοῦντας ευ<*>ρον. 19, 59 καί μοι κάλει τὸν καὶ τόν. Dem. 9.68 ἔδει γὰρ τὸ καὶ τὸ ποιῆσαι καὶ τὸ μὴ ποιῆσαι. 18, 243 εἰ τὸ καὶ τὸ ἐποίησεν ἅνθρωπος, οὐκ ἂν ἀπέθανεν. 21, 141 τί δὴ τὰ καὶ τὰ πεπονθὼς δεῖνα οὐκ ἐλάμβανε δίκην παρ᾽ ἐμοῦ; Pl. leg. 784, c ὀμόσαντες μὴν ἀδυνατεῖν τὸν καὶ τὸν βελτίω ποιεῖν. Mit einem Subst. Pl. leg. 721 b ζημιοῦσθαι χρήμασί τε καὶ ἀτιμίᾳ, χρήμασι μὲν τόσοις καὶ τόσοις, τῇ δὲ καὶ τῇ ἀτιμίᾳ. Auf ganz ähnliche Weise τόσα καὶ τόσα, wie in der angeführten Stelle, und τοῖος καὶ τοῖος. P. Phaedr. 271d ἔστιν οὖν τόσα καὶ τόσα καὶ τοῖα καὶ τοῖα, ubi v. Stallb. Civ. 429, b τοίαν αὐτὴν εἶναι τοίαν. 438, a τοῦ δὲ τοίου τοίου.

g) Mit Präpositionen (vgl. § 458, 3) häufiger nur: πρὸ τοῦ oder προτοῦ, ganz entsprechend unserem vor dem, entweder in der Bdtg. ante id, quod modo definitum est, tempus, wie Hdt. 1.103 πρῶτος διέταξε χωρὶς ἑκάστους εἶναι . .: πρὸ τοῦ δὲ ἀναμὶξ ἦν πάντα ὁμοίως ἀναπεφυρμένα. Th. 1.118 (οἱ Λακεδαιμόνιοι) ἡσύχαζον τὸ πλέον τοῦ χρόνου, ὄντες καὶ πρὸ τοῦ μὴ ταχεῖς ἰέναι ἐς τοὺς πολέμους. P. Symp. 172c ἀφ̓ οὗ δ̓ ἐγὼ Σωκράτει συνδιατρίβω, οὐδέπω τρία ἔτη ἐστίν: πρὸ τοῦ δὲ κτλ. oder = vormals, ehemals, wie Th. 1.103 ἦν δέ τι καὶ χρηστήριον τοῖς Λακεδαιμονίοις Πυθικὸν πρὸ τοῦ τὸν ἱκέτην τοῦ Διὸς ἀφιέναι. Vereinzelt: P. Euthyd. 303c πολλὰ μὲν οὖν καὶ ἄλλα οἱ λόγοι ὑμῶν καλὰ ἔχουσιν, ἐν δὲ τοῖς καὶ τοῦτο μεγαλοπρεπέστατον. (Über ἐν τοῖς als Steigerungsformel beim Superlativ s. § 349, b 7 i) u. Anm. 4.) Παρὰ μὲν τοῦ . . παρὰ δὲ τοῦ X. R. A. 2.11. Τοῦτο μὲν ἐκ τῆς, τοῦτο δὲ ἐκ τῆς ib. 8, s. unter b). [Aber Th. 1. 2, 5 ist ἐκ τοῦ ἐπὶ πλεῖστον = ex antiquissimis temporibus. 4, 63 καὶ διὰ τὸ ἤδη φοβεροὺς παρόντας Ἀθηναίους sind zwei Konstruktionen vermischt: διὰ τὸ . . παρεῖναι u. διὰ ἤδη φ. παρόντας Ἀθ. s. Poppo in ed. Goth.; anders Stahl.] Bei Hdt. 1.51 καὶ τάδε ἄλλα ἅμα τοῖσι. 5, 97 ταῦτά τε δὴ ἔλεγε καὶ πρὸς τοῖσι τάδε. 6, 84 ἔκ τε τοῦ, ex eo tempore (Var. ἔκ τε τόσου).

h) Τῷ τοι, idcirco, (s. § 457, 1) in der Prosa nur: Pl. Soph. 230, b τῷ τοι ταύτης τῆς δόξης ἐπὶ ἐκβολὴν ἄλλῳ τρόπῳ στέλλονται. Theaet. 179, d τῷ τοι . . σκεπτέον. Himer. or. 6, 4 τῷ τοι καὶ γράψαι κτλ., s. Hdrf. u. Stallb.

i) γε, τό γε sehr selten. P. Euthyd. 271c πάσσοφοι ἀτεχνῶς τώ γε, οὐδ᾽ ᾔδη κτλ. nach d. meist. u. best. cdd. st. π. ἀτεχνῶς ὡς ἔγωγε ἤδη, so Stallb., aber dagegen Schneider ad Civ. 546, c. 291, a ἀλλὰ μὴν τό γε εὖ οἶδα. Polit. 305, c τό γε δὴ κατανοητέον . ., ότι. Hdt. 2, 173 λάθοι ἂν ἤτοι μανεὶς ὅγε ἀπόπληκτος γενόμενος mit durchaus epischer Färbung, s. § 469.

k) γάρ mehrmals bei Hdt., wie 1, 172 τοῖσι γὰρ κάλλιστόν ἐστι. 2, 124 τῆς μὲν γὰρ μῆκός εἰσι πέντε στάδιοι. 148 τοῦ γὰρ δυώδεκα μέν εἰσι αὐλαί.

Dass τό auch attributiv, wie von allen Dichtern seit Homer, so auch in der Prosa in demonstrativer Bedeutung oft gebraucht wird, werden wir § 461, 8 sehen.(Smyth 1106)

460. d) *(/o, h(/, to/ als Relativpronomen.

Wie das deutsche Pronomen der, die, das auch als Relativpronomen gebraucht wird, ebenso das griechische, aber durchweg betont: , , τό. Wie der Gebrauch zu erklären sei, werden wir in der Lehre von dem zusammengesetzten Satze § 518 sehen.

Dieser relative Gebrauch ist in der altionischen (Homerischen) Mundart sehr häufig, aber st. gewöhnlich ὅς, sowie st. τοί häufiger οἵ, desgleichen auch in der äolischen, dorischen und neuionischen, in jener jedoch nur die mit τ anlautenden Formen, daher im Plur. τοί und ταί (st. οἵ, αἵ), aber im Sing. ὅς, , in dieser bei Herodot gleichfalls nur die mit τ anlautenden Formen, sowie auch ὅς, , ausserdem aber auch οἵ, αἵ; nach den Präpositionen aber, welche die Apostrophierung erfahren, werden die gewöhnlichen Relativformen gebraucht, sowie in den Verbindungen ἐξ οὗ, ἐν , ἐς . Hippokrates hat sich dieses Gebrauches des Artikels fast gänzlich enthalten (doch vgl. § 174, 3). *a, 388 ἠπείλησεν μῦθον, δὴ τετελεσμένος ἐστίν. *p, 835 Τρωσὶ . . μεταπρέπω, σφιν ἀμύνω | ἦμαρ ἀναγκαῖον. b, 262 κλῦθί μευ, χθιζὸς θεὸς ἤλυθες ἡμέτερον δῶ. *a, 72 ἣν διὰ μαντοσύνην, τήν οἱ πόρε Φοῖβος Ἀπόλλων. 125 ἀλλὰ τὰ μὲν πολίων ἐξεπράθομεν, τὰ δέδασται, quae ex urbibus praedati sumus, ea sunt distributa. *h, 146 τεύχεα δ̓ ἐξενάριξε, τά οἱ πόρε χάλκεος Ἄρης. q, 23 ἀέθλους | πολλούς, τοὺς Φαίηκες ἐπειρήσαντ᾽ Ὀδυσῆος. *z, 493 πᾶσιν, ἐμοὶ δὲ μάλιστα, τοὶ Ἰλίῳ ἐγγεγάασιν. Vgl. *r, 145. *k, 27 Ἀργεῖοι, τοὶ δὴ . . ἤλυθον. Vgl. α, 23. Beispiele aus der äolischen und dorischen Mundart s. § 174, 2. Hdt. 1.1 τὸν χῶρον, τὸν καὶ νῦν οἰκέουσι. Ib. κατὰ τὠυτό, τὸ καὶ Ἕλληνες λέγουσι. Ib. τῶν φορτίων, τῶν σφι ἦν θυμὸς μάλιστα. 2 τἆλλα, τῶν εἵνεκεν ἀπίκατο. 5 τὸν δὲ οἶδα αὐτὸς πρῶτον ὑπάρξαντα ἀδίκων ἔργων ἐς τοὺς Ἕλληνας, τοῦτον σημήνας προβήσομαι ἐς τὸ πρόσω τοῦ λόγου. Ib. τὰ γὰρ τὸ πάλαι μεγάλα ἦν, τὰ πολλὰ αὐτῶν σμικρὰ γέγονε, u. sonst sehr oft. Vgl. § 174, 3.

Nach dem Vorgange Homers gebrauchen auch die Tragiker (nicht aber die Komiker, Ar. Ach. 870 τῶν ἐγὼ φέρω ist böot.) den Artikel als Relativ, am häufigsten Sophokles, seltener Aeschylus, höchst selten im Dialoge, häufiger in den melischen Stellen Euripides. Im Dialoge werden nur die mit τ anlautenden Formen verwandtber die Form = ὅς s. Anm.), und zwar a) zur Vermeidung des Hiatus, b) zur Verlängerung einer kurzen Silbe, was jedoch selten geschieht, c) selten (nur in melischen Stellen häufiger), um den Anfang des Verses zu kräftigen. Beliebter und nicht auf die angeführten drei Fälle beschränkt sind diese Formen in den melischen Stellen6). a) Aesch. S. 37 σκοποὺς . . ἔπεμψα, τοὺς πέποιθα μὴ ματᾶν ὁδοῦ. Ag. 526 μακέλλῃ, τῇ κατείργασται πέδον. S. OR. 1055 ἐκεῖνον, ὅντιν᾽ ἀρτίως | μολεῖν ἐφιέμεσθα, τόν θ̓ οὗτος λέγει. Tr. 47 δέλτον λιπὼν ἔστειχε, τήν. 381 Ἰόλη ᾿καλεῖτο, τῆς. Ph. 14 σόφισμα, τῷ νιν αὐτίχ᾽ αἱρήσειν δοκῶ. Ant. 1086 τοξεύματα | βέβαια, τῶν σὺ θάλπος οὐχ ὑπεκδραμῇ. Eur. Andr. 810 κτείνουσα, τοὺς οὐ χρὴ κτανεῖν. — b) Aesch. Suppl. 305 Ἄργον, τὸν Ἑρμῆς παῖδα γῆς κατέκτανε. Eur. Ba. 712 ὥστ᾽ εἰ παρῆσθα, τὸν θεόν, τὸν νῦν ψέγεις. [S. OC. 35 steht in den cdd. σκοπὸς προσήκεις τῶν δηλοῦμεν gegen den Sinn; daher will Steph. lesen σκ. πρ. τῶν ἀδηλοῦμεν, de quibus incerti sumus od. quae ignoramus, Schol. περὶ ὧν ἀγνοοῦμεν, aber die Formen mit τ, wie τῶν, werden von Sophokles nur nach vorhergehendem Vokale gebraucht; daher Elmsley ὦν ἀδηλοῦμεν]. — c) Aesch. Suppl. 264 χθόνα | τήνδ᾽ ἐκκαθαίρει κνωδάλων βροτοφθόρων, | τὰ δὴ . . ἀνῆκε γαῖα. Häufiger in den melischen Stellen, wie Aesch. Eum. 917 οὐδ᾽ ἀτιμάσω πόλιν, | τὰν . . νέμει. S. Ai. 226. El. 205. Ant. 606. 826. 1137. Ph. 1127. Eur. Hec. 473 Τιτάνων γενεάν, | τὰν Ζεὺς . . κομίζει. Rh. 240. Hipp. 1279. I. A. 208. — d) Von melischen Stellen kommen ausserdem namentlich folgende in Betracht: Aesch. P. 43 ἔθνος, τοὺς . . ἐξορμῶσιν. 894 Σαλαμῖνά τε, τᾶς. Suppl. 171 παῖδ᾽ ἀτιμάσας, τὸν αὐτός ποτ᾽ ἔκτισεν γόνῳ. S. Ai. 255. Ph. 707 οὐκ ἄλλων | αἴρων, τῶν νεμόμεσθα. Eur. Hec. 635 Ἑλένας ἐπὶ λέκτρα, τὰν . . Ἅλιος αὐγάζει. Andr. 107 Ἕκτορα, τὸν περὶ τείχη | εἵλκυσε. Suppl. 75 χορόν, τὸν Ἅιδας σέβει. Vgl. 976. Hipp. 747 οὐρανοῦ, τὸν Ἄτλας ἔχει. Vgl. Alc. 967. I. T. 151 νυκτός, τᾶς ἐξῆλθ᾽ ὄρφνα.

Anmerk. Der Nomin. = qui findet sich Eur. Hipp. 525 Ch. Ἔρως Ἔρως, κατ᾽ ὀμμάτων | στάζεις πόθον, durch das Metrum geschützt (Wecklein . . στάζων). Ba. 545 Ch. hat Ald. θεοῖ- | σιν, ὅς με βρόχοισι τὰν τοῦ, wo Herm. wegen des Metrums schreibt θεοῖ- | σιν, μ̓ ἐν βρόχοισι τὰν τοῦ; A. Nauck schreibt θεοῖς, | ὃς ἐμὲ βρ. τ. τ. Im Dialoge Eur. Ba. 468 ΠΕ. Ζεὺς δ̓ ἔστ᾽ ἐκεῖ τις, ὃς νέους τίκτει θεούς; ΔΙ. οὐκ, ἀλλ᾽ Σεμέλην ἐνθάδ᾽ ἔζευξεν γάμοις, wie Barnes verbessert hat für od. ὃς Σεμέλης der cdd., Σεμέλην cdd. Stephani; Musgr. u. mit ihm andere: οὐκ, ἀλλ᾽ Σεμέλην ἐνθάδε ζεύξας γάμοις, Herm. οὐκ, ἀλλ᾽ Σεμέλης ἐνθάδε ζεύξας γάμους (γάμους Par. 5).

Dass auch der attischen Prosa dieser Gebrauch nicht gänzlich fremd gewesen ist, beweisen einzelne Privatinschriften7): Λυκῖνος ἀνέθηκεν τῇ Ἀθηναίᾳ τὸ (= ) πρῶτον ἠργάσατοπλὴν τῶνδε τῶν (= ὧν) ἐνέλειπεν. In Staatsdekreten jedoch ist er ebensowenig nachzuweisen wie in der Litteratur.(Smyth 1105)

461. e) *(o, h(, to/ als eigentlicher Artikel, wie er sich vollständig in der attischen Mundart, besonders in der Prosa entwickelt hat.

Der eigentliche Artikel ist als eine grammatische Form anzusehen, welche gewohnheitsmässig angewandt wird, um einen Substantivbegriff zu individualisieren, d. h. ihn aus seiner Allgemeinheit herauszuheben und aus einem allgemeinen zu einem besonderen, aus einem unbestimmten zu einem bestimmten zu machen. Das Substantiv ohne Artikel bezeichnet entweder irgend ein unbestimmtes Einzelwesen oder giebt den abstrakten Begriff ganz allgemein an. Also ἄνθρωπος: a) ein Mensch als Einzelwesen, d. h. irgend einer aus der Gattung der Menschen, als: ἄνθρωπος ἦλθεν ὡς ἐμέ; b) Mensch, ein Mensch als Gattung, wo wir der Mensch sagen. P. Prot. 321c εἱμαρμένη ἡμέρα παρῆν, ἐν ἔδει καὶ ἄνθρωπον ἐξιέναι ἐκ γῆς εἰς φῶς. X. An. 1. 7, 6 μέχρι οὗ διὰ καῦμα οὐ δύνανται οἰκεῖν ἄνθρωποι. P. Leg. 899d ὁρῶμεν εἴτε ἱκανῶς ἤδη τοῖς οὐχ ἡγουμένοις θεοὺς εἰρήκαμεν ὡς εἰσὶ θεοί, εἴτε ἐπιδεῶς. — ἄνθρωπος: a) der Mensch als Einzelwesen, der Mensch, den man seiner Betrachtung unterwirft und als ein von den übrigen Menschen unterschiedenes Einzelwesen anschaut. Pl. Phaed. 117, e (Σωκράτης) κατεκλίθη ὕπτιος: οὕτω γὰρ ἐκέλευεν ἄνθρωπος. X. Hier. 1, 1 Σιμωνίδης ποιητὴς ἀφίκετό ποτε πρὸς Ἱέρωνα τὸν τύραννον. Comm. 1. 2, 64 ὃς (Σωκράτης) ἀντὶ τοῦ μὴ νομίζειν θεοὺς φανερὸς ἦν θεραπεύων τοὺς θεούς, welcher, weit entfernt nicht an Götter zu glauben, die im Staate anerkannten Götter ehrte; b) der Mensch als Gattung, wie ich ihn seinem ganzen Wesen nach als etwas Bestimmtes und Begrenztes denke, indem ich alles, was zum Begriffe Mensch gehört, zusammenfasse und als eine bestimmte und begrenzte Einheit bezeichne, als: ἄνθρωπος θνητός ἐστι, der Mensch (d. h. alle Menschen) ist sterblich. P. Prot. 322a ἄνθρωπος θείας μετέσχε σοφίας. X. Hier. 2, 18 πόλεμον ἔχων διατελεῖ τύραννος. Conv. 4, 47 καὶ Ἕλληνες καὶ βάρβαροι τοὺς θεοὺς ἡγοῦνται πάντα εἰδέναι. Id. An. 2. 6, 10 λέγειν αὐτὸν ἔφασαν, ὡς δέοι τὸν στρατιώτην φοβεῖσθαι μᾶλλον τὸν ἄρχοντα τοὺς πολεμίους. Γάλα, Milch, τὸ γάλα, die Milch, als ein bestimmter Stoff oder als Gattung gedacht. P. Tim. 81c τεθραμμένης ἐν γάλακτι. Τὸ γάλα ἡδύ ἐστιν. Σοφία, Weisheit, oder eine Weisheit, σοφία, die Weisheit, die Klugheit, als eine bestimmte Eigenschaft gedacht. P. Theag. 123d καὶ ἡνιοχεία σοφία ἐστίν. Prot. 360, d σοφία τῶν δεινῶν καὶ μὴ δεινῶν ἀνδρεία ἐστίν. Φιλοσοφία, Philosophie im allgemeinen, φ., die Ph. als eine besondere Wissenschaft. P. Theaet. 174a διάγειν ἐν φιλοσοφίᾳ, in philosophando. Phaedr. 239, b τοῦτο δὲ θεία φιλοσοφία τυγχάνει ὄν. Phaed. 69, c καὶ σωφροσύνη καὶ δικαιοσύνη: και αὐτὴ φρόνησις μὴ καθαρμός τις , hier werden die genannten Tugenden als bestimmte Begriffe dargestellt. Das Abstraktum nimmt aber auch dann den Artikel zu sich, wenn es konkrete Bedeutung annimmt, als: στάσις, der (bestimmte) Aufruhr, τὸ πρᾶγμα, die (bestimmte) That; daher auch der Plural: αἱ στάσεις, τὰ πράγματα. Über den Unterschied des Infinitivs ohne Artikel und desselben mit dem Artikel τό s. § 478, 1.

Anmerk. 1. Die alten Grammatiker (vgl. Bekk. An. II. p. 899. Apollon. de synt. p. 26 sq. de pron. p. 16) setzen das ganze Wesen des Artikels in die ἀναφορά, ἀναπόλησις προεγνωσμένου καὶ ἀπόντος προσώπου. Allerdings wird der Artikel unendlich oft gebraucht, um eine Hinweisung auf Bekanntes, schon Erwähntes zu bezeichnen; allein alsdann tritt der Artikel nicht als eigentlicher, reiner Artikel auf, sondern mehr in seiner ursprünglichen demonstrativen Bedeutung.

Anmerk. 2. Der deutsche unbestimmte Artikel ein hat eine doppelte Bedeutung. Er bezeichnet entweder die Gattung, aber unbestimmt, als: ein Mensch; in diesem Falle setzen die Griechen das blosse Substantiv, als: ἄνθρωπος; oder er bezeichnet zwar auch, wie der bestimmte Artikel, ein Einzelwesen der Gattung, aber nicht ein bestimmtes und von den übrigen unterschiedenes; auch in diesem Falle gebraucht der Grieche das blosse Substantiv, s. Nr. 1; will er aber ein Einzelwesen der Gattung als ein solches bezeichnen, welches ihm zwar als ein wirklich bestehendes vorschwebt, das er aber nicht näher bestimmen kann oder will, so verbindet er das Substantiv mit dem unbestimmten Pronomen τὶς, quidam, als: γυνή τις ὄρνιν εἶχεν. Über die Stellung von τὶς s. § 470, A. 6. Von dem substantivisch gebrauchten τὶς, quidam, unterscheidet sich δεῖνα, das zwar gleichfalls quidam bedeutet, aber nur in Verbindung mit dem Artikel gebraucht wird, mag es eine bestimmte Person bezeichnen, die man nennen könnte, oder eine unbestimmte, beliebige8).

Anmerk. 3. Aus dem Nr. 1 Gesagten geht hervor: a) dass das Substantiv als Subjekt des Satzes sowohl mit als ohne Artikel auftreten kann, je nachdem dasselbe entweder als ein bestimmter oder als ein unbestimmter Gegenstand aufgefasst werden soll, als: ἄνθρωπος θνητός ἐστιν und ἄνθρωπος θνητός ἐστιν. Da aber das Subjekt den Gegenstand ausdrückt, von dem etwas ausgesagt wird und der die Grundlage des ganzen Gedankens bildet, zu dem Redenden in eine bestimmte Beziehung tritt und demnach aus der Sphäre des allgemeinen Begriffes herausgehoben wird, so ist es natürlich, dass dasselbe in der Regel als ein bestimmter Gegenstand aufgefasst wird. X. C. 7.5.5 τῆς φάλαγγος ἀνάγκη τοὺς πρώτους ἀρίστους εἶναι καὶ τοὺς τελευταίους, ἐν μέσῳ δὲ τοὺς κακίστους τετάχθαι. Comm. 3. 1, 8 τούς τε πρώτους ἀρίστους δεῖ τάττειν καὶ τοὺς τελευταίους, ἐν μέσῳ δὲ τοὺς χειρίστους, der Sinn ist: man muss die Soldaten so stellen, dass die vordersten und die letzten die besten sind, s. das. Kühners Bmrk. Dem. 4.35 ἄν τε δεινοὶ λάχωσιν ἄν τ᾽ ἰδιῶται οἱ τούτων ἑκατέρων ἐπιμελούμενοι. Wird aber das Subjekt als blosser allgemeiner Begriff ohne alle Individualisation dargestellt, so muss es auch des Artikels entbehren, wie z. B. in dem Ausspruche des Protagoras b. P. Theaet. 152a πάντων χρημάτων μέτρον ἄνθρωπον εἶναι, der Mensch (d. h. was wir unter Mensch begreifen) ist das Mass aller Dinge. Isocr. 3.7 λόγος ἀληθὴς καὶ νόμιμος καὶ δίκαιος ψυχῆς ἀγαθῆς καὶ πιστῆς εἴδωλόν ἐστιν. Vgl. Ps. Isocr. 1.29; — b) dass hingegen das Prädikat gemeiniglich des Artikels entbehrt9), da dasselbe in der Regel nicht ein bestimmtes Individuum, sondern nur den abstrakten Begriff einer Eigenschaft bezeichnet, die von dem Subjekte ausgesagt wird. Κῦρος ἐγένετο βασιλεὺς τῶν Περσῶν, wie im Deutschen: ward König. Hdt. 1.103 νὺξ ἡμέρη ἐγένετο, der Tag ward Nacht. Th. 2.15 καλεῖται ἀκρόπολις ὑπὸ Ἀθηναίων πόλις, wiewohl die deutsche Sprache sehr häufig dem prädikativen Substantive den Artikel hinzufügt. X. O. 5.17 ἔφη τὴν γεωργίαν τῶν ἄλλων τεχνῶν μητέρα καὶ τροφὸν εἶναι. P. Phaed. 107c εἰ μὲν γὰρ ἦν θάνατος τοῦ παντὸς ἀπαλλαγή, ἕρμαιον ἂν ἦν τοῖς κακοῖς ἀποθανοῦσι τοῦ σώματος ἀπηλλάχθαι. Pl. Hipp. 1, 297, c οὔθ᾽ πατὴρ υἱός ἐστιν οὐδ᾽ υἱὸς πατήρ . . οὐδέ γε τὸ αἴτιον γιγνόμενόν ἐστιν, οὐδὲ τὸ γιγνόμενον αὖ αἴτιον, nicht ist die Ursache das Werdende, noch auch das Werdende die Ursache. Symp. 196, c εἶναι ὁμολογεῖται σωφροσύνη τὸ κρατεῖν ἡδονῶν καὶ ἐπιθυμιῶν. Ibid. 186, c τοῦτό ἐστιν, ὄνομα (Prädikat) τὸ ἰατρικόν (Subj.), dieses ist das, dem das Heilsame als Name zukommt. Hingegen Phil. 12, b πειρατέον ἀπ᾽ αὐτῆς τῆς θεοῦ, ἣν ὅδε Ἀφροδίτην μὲν λέγεσθαί φησι, τὸ δ̓ ἀληθέστατον αὐτῆς ὄνομα (Subj.) ἡδονὴν (Präd.) εἶναι. X. M. 1.2.62 ἐάν τις φανερὸς γένηται κλέπτων λωποδυτῶν . ., τούτοις θάνατός ἐστιν ζημία, die für diese bestimmte Strafe ist der Tod (Prädik.). [Aber in den Redensarten θάνατον ζημίαν τάττειν, ἐπιτίθεσθαι, ποιεῖν ist ζημίαν bloss nähere Bestimmung von θάνατον, s. Kühners Bmrk. ad X. M. 2.2.4.] P. Gorg. 507d οὗτος (Präd.) ἔμοιγε δοκεῖ σκοπὸς (Subj.) εἶναι, πρὸς ὃν βλέποντα δεῖ ζῆν. Menex. 248, a ὅτῳ ἀνδρὶ εἰς ἑαυτὸν ἀνήρτηται πάντα τὰ πρὸς εὐδαιμονίαν φέροντα, τούτῳ ἄριστα παρεσκεύασται ζῆν, οὗτός ἐστιν σώφρων καὶ οὗτος ἀνδρεῖος καὶ φρόνιμος. Es ist hier die Rede von dem σώφρων, ἀνδρεῖος, φρόνιμος = σώφρων ἐστὶν οὗτος, ὅτῳ. Phaed. 78, c ἅπερ ἀεὶ κατὰ ταὐτὰ καὶ ὡσαύτως ἔχει, ταῦτα μάλιστα εἰκὸς εἶναι τὰ ἀξύνθετα, δ̓ ἄλλοτ᾽ ἄλλως, ταῦτα δὲ τὰ ξύνθετα = τὰ ἀξύνθετα εἶναι ταῦτα, ἅπερ κτλ. (Doch kann οὗτος auch, wenn das Substantiv ohne Artikel steht, Subjekt und jenes Prädikat sein. Pl. ap. 24, b αὕτη ἔστω ἱκανὴ ἀπολογία.) Id. Phaed. 109, e ἐκεῖνός ἐστιν ἀληθῶς οὐρανός. 111, a ὅπερ (Präd.) ἡμῖν τὸ ὕδωρ (Subj.) πρὸς τὴν ἡμετέραν χρείαν, τοῦτο (Pr.) ἐκεῖ τὸν ἀέρα, (Pr.) δὲ ἡμῖν ἀήρ, ἐκείνοις τὸν αἰθέρα. Phaedr. 250, a (Präd.) δ̓ ἔστι τὸ πάθος (Subj.), ἀγνοοῦσι. Symp. 199, c ἐπιδεῖξαι,