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549. I. Substantivsätze.

Die Substantivsätze entsprechen, wie wir § 547, 5. 6 gesehen haben, Substantiven (oder Infinitiven) und sind daher fähig, dieselben grammatischen Verhältnisse auszudrücken, welche durch die Kasus des Substantivs bezeichnet werden, indem sie entweder als Subjekt (Nominativ) auftreten oder die Stelle eines Kasus (des Akkusativs, Genetivs, Dativs) einnehmen. Die Substantivsätze sind auf diese Weise, wie die Substantive, gewissermassen einer Beugung oder Deklination fähig. Die Beziehung, in welcher der Substantivsatz zum Hauptsatze steht, — der Kasus des Substantivsatzeswird häufig durch ein im Hauptsatze stehendes substantivisches Demonstrativ im Nominative oder Akkusative oder Genetive oder Dative angezeigt, als: (Nominativ) ὅτι ἄνθρωπος θνητός ἐστι, τοῦτο δῆλόν ἐστιν; (Akkusativ) πάντες ἴσασι τοῦτο, ὅτι ἄνθρωπος θνητός ἐστι; (Genetiv) τούτου πολλάκις Σωκράτης ὑπέμνησε τοὺς αὐτῷ συνόντας, ὅτι ἄνθρωπος θνητός ἐστι; (Dativ) λυπεῖται τούτῳ, ὅτι ἄνθρωπος θνητός ἐστι. Gemeiniglich vertritt der Substantivsatz die Stelle eines im Akkusative stehenden das Prädikat des Hauptsatzes ergänzenden Objekts.

550. A. Substantivsätze, durch o(/ti und w(s, dass, eingeleitetS. Schmitt, Über den Ursprung des Substantivsatzes mit Relativpartikeln (= Schanz, Beiträge zur histor. Syntax d. griech. Spr. III, 2), Würzburg 1889.).

Die durch die Konjunktionen: ὅτι (wofür Homer auch und zuweilen ὅτε sagt) und ὡς, auch zuweilen ὅπως (und poet. οὕνεκα; trag. ὁθούνεκα; zuerst b. Hdt., dann zuweilen bei den Rednern und oft bei den Späteren διότι st. ὅτι, dass), die wir im Deutschen durch dass übersetzen, eingeleiteten Substantivsätze drücken eine Aussage aus. Sie bezeichnen entweder a) das Objekt (Akkusativ) von Verbis sentiendi, declarandi und dicendi: ὁρᾶν, ἀκούειν, νοεῖν, αἰσθάνεσθαι, μανθάνειν, πυνθάνεσθαι, γιγνώσκειν, μιμνῄσκεσθαι, ἐπιλανθάνεσθαι, λανθάνειν, λογίζεσθαι, εἰδέναι, ἐπίστασθαι u. a.; λέγειν, δηλοῦν, δεικνύναι, διδάσκειν, ἀγγέλλειν, δῆλον, φανερὸν ποιεῖν u. a.; oder b) das Objekt von Verbis affectuum, als: χαίρειν, ἥδεσθαι, λυπεῖσθαι, χαλεπαίνειν, ἄχθεσθαι, ἀγανακτεῖν, αἰσχύνεσθαι, μέμφεσθαι, αἰτιᾶσθαι, ὀνειδίζειν, θαυμάζειν u. a.; oder c) enthalten eine Erklärung des Hauptsatzes oder eines einzelnen Wortes in demselben. In dem letzten Falle wird ὅτι wie das lat. quod gebraucht, als: *e, 349 οὐχ ἅλις, ὅττι γυναῖκας ἀνάλκιδας ἠπεροπεύεις; P. Menex. 241b τοῦτο ἄξιον ἐπαινεῖν τῶν ἀνδρῶν τῶν τότε ναυμαχησάντων, ὅτι τὸν . . φόβον διέλυσαν τῶν Ἑλλήνων. Dem. 20.155 τοῦτ᾽ ἀδικεῖ, ὅτι . . ἀχρεῖον τὴν ἐπιείκειαν τοῖς φιλοτιμεῖσθαι βουλομένοις καθίστησιν. So in den elliptischen Sätzen, wie: P. Phaed. 66d τὸ δ̓ ἔσχατον πάντων (sc. τοῦτό ἐστιν), ὅτι . . ἐκπλήττει. Vgl. Euthyd. 303, e. 304, c δὲ καὶ σοὶ μάλιστα προσήκει ἀκοῦσαι (sc. τοῦτό ἐστιν), ὅτι κτλ. Lys. 204, d καὶ ἐστι τούτων δεινότερον (sc. τοῦτό ἐστιν), ὅτι, ubi v. Stallb.2). Über ὡς, ὅπως = dass c. verbo fin. s. § 473, A. 11.

Anmerk. 1. Das zusammengesetzte ὅτι (Neutr. v. ὅστις) ist schon frühzeitig an die Stelle des einfachen (Neutr. v. ὅς) getreten, das bei Homer noch ziemlich häufig in der Bedeutung dass erscheint. Ursprünglich bezeichnete wohl als Akkusativ des Inhalts (s. § 410, 2 u. Anm. 5) ganz allgemein die Art und Weise der Handlung: ὁρῶ νοσεῖς ich sehe, was du krankst (= ἣν νόσον νοσεῖς) oder: ich sehe, wie du krankst; οἶδ᾽ σε ἐπῄνεσε, ich weiss, was er dich gelobt hat. Wie aber das deutsche wie und das griechische ὡς sich unter Umständen zur Bedeutung des farblosen dass abschwächen, indem nicht mehr die Art und Weise der Handlung, sondern die blosse Thatsache der Handlung berücksichtigt wird3), so erstarrte schon in vorgriechischer Zeit zu einem blossen Mittel der Satzverbindung. Den gleichen Entwickelungsgang haben ὅτι und das lateinische quod (Neutr. v. qui) durchgemacht. — Nur selten erscheint bei Homer ὅτε (= τε, Neut. v. ὅς τε, vgl. § 518), elidiert ὅτ̓, in gleicher Verwendung wie , z. B. u, 333 νῦν δ̓ ἤδη τόδε δῆλον, ὅτ᾽ οὐκέτι νόστιμός ἐστιν. *r, 627 οὐδ᾽ ἔλαθ᾽ Αἴαντα . . Ζεύς, ὅτε δή Τρώεσσι δίδου ἑτεραλκέα νίκην (vgl. *w, 563 οὐδέ με λήθεις, ὅττι θεῶν τίς ς᾿ ἦγε). *e, 331 γιγνώσκων, ὅτ᾽ ἄναλκις ἔην θεός4). — Die Konjunktion ὡς (eigentl. wie) stimmt im allgemeinen im Gebrauche mit ὅτι überein; jedoch scheint man dem ὡς vor ὅτι den Vorzug gegeben zu haben, wenn man die Aussage minder bestimmt hat bezeichnen wollen, daher besonders nach einem verneinten Verb, wie X. A. 1.3.5 οὔποτε ἐρεῖ οὐδείς, ὡς ἐγὼ . . τὴν τῶν βαρβάρων φιλίαν εἱλόμην. Nur vereinzelt erscheinen ὡς und ὅτι nach Verben, die den Begriff meinen, glauben, hoffen, sowie eine Meinung äussern (φάναι) ausdrücken5) (bei denen die Infinitivkonstruktion die regelmässige ist). Th. 3.88 νομίζειν, ὡς. 5, 9 ἐλπίζειν, ὡς. Vgl. 8, 54. Eur. El. 919. P. Lach. 200a ἐλπίδα ἔχειν, ὡς. X. H. 6.3.12 τοῦτο οἴεσθαι, ὡς. Cy. 8. 3, 40 οὕτως ὑπολαμβάνειν, ὡς. Lys. 7.19 φάναι, ὡς. Vgl. Dem. 4.48. Eur. Heracl. 160 μὴ γὰρ ὡς μεθήσομεν | δόξῃς ἀγῶνα. P. Phaed. 87c ὑπολαμβάνειν, ὅτι (begreifen, dass). Ap. 35, a. X. A. 7.1.5 φάναι, ὅτι. P. Gorg. 487d. (Οἴεσθαι ὅτι b. d. Späteren.) — Der Gebrauch von ὅπως, das gleichfalls die Bedeutung wie hat, die hier bisweilen auch ziemlich deutlich hervortritt, ist bei den Attikern nicht sehr häufig, häufig aber bei Hdt., und zwar nach einem verneinten Verb des Sagens oder Meinens. Hdt. 2.49 οὐδὲ φήσω, ὅκως. 3, 116 πείθομαι δὲ οὐδὲ τοῦτο, ὅκως. 5, 89 οὐκ ἀνέσχοντο ἀκούσαντες, ὅκως χρεὸν εἴη ἐπισχεῖν. Vgl. 5, 106 ibiq. Bähr. 7, 161. 237. S. Ant. 685 ἐγὼ δ̓ ὅπως σὺ μὴ λέγεις ὀρθῶς τάδε, | οὔτ᾽ ἂν δυναίμην μήτ᾽ ἐπισταίμην λέγειν. 223 ἐρῶ μὲν οὐχ ὅπως σπουδῆς ὕπο | δύσπνους ἱκάνω. OR. 548. El. 963 μηκέτ᾽ ἐλπίσῃς, ὅπως. X. C. 3.3.20 ἀλλ᾽ ὅπως μὲν ἐγὼ ἄχθομαι ὑμᾶς τρέφων, μηδ᾽ ὑπονοεῖτε. Vgl. 8. 7, 20. Hell. 7. 3, 11. Hier. 9, 1. Die poetischen οὕνεκα (aus οὗ ἕνεκα) und ὁθούνεκα (aus ὅτου ἕνεκα) sind entstanden aus τοῦ oder τούτου ἕνεκα, oder ὅτι, und bedeuten eigentlich inbetreff dessen, dass, was das anlangt, dass, inwiefern dass (s. über die Bdtg. v. ἕνεκα § 430, A.). Οὕνεκα in dieser Bdtg. kommt öfter in der Odyssee (in der Ilias nur Λ, 21) vor und steht nach εἰδέναι, νοεῖν, ἐρεῖν, νεμεσᾶν. e, 216 οἶδα καὶ αὐτὸς | πάντα μάλ̓, οὕνεκα σεῖο περίφρων Πηνελόπεια | εἶδος ἀκιδνοτέρη μέγεθός τ᾽ εἰσάντα ἰδέσθαι. Vgl. h, 300. o, 42. p, 330. 379. y, 214 μὴ νῦν μοι τόδε χώεο μηδὲ νεμέσσα, | οὕνεκά ς᾿ οὐ . . ἀγάπησα, darüber, dass. Ferner nach ἔγνω h. Apoll. Pyth. 198; nach ἴσθι S. Ph. 232; nach ὁρῶ 839; nach μάθε OR. 708; nach ἐξάγγελλε OC. 1393; nach αἰσθάνῃ El. 1478; nach ἀκούων OC. 33; nach ἐκδιδαχθείς Tr. 934. — Ὁθούνεκα findet sich nur bei den Tragikern. Aesch. Pr. 330 ζηλῶ ς᾿ ὁθούνεκ᾽ ἐκτὸς αἰτίας κυρεῖς, darum, dass. Nach εἰδέναι S. Ph. 634. Tr. 813. OC. 944; nach γνώσῃ ib. 853; nach ἐκλανθάνῃ 1006; El. 47 ἄγγελλε δ̓ ὅρκον προστιθείς, ὁθούνεκα | τέθνηκ᾽ Ὀρέστης. Nach μανθάνω ib. 617; nach κλύων 1307; nach λέγοις ἄν OR. 572. — Διότι ist auf ähnliche Weise zu erklären: διὰ τοῦτο, ὅτι, wegen dessen, dass, inwiefern dass, und hat sich ebenso wie οὕνεκα zu einem einfachen dass abgeschwächt. Hdt. 2.50 διότι μὲν γὰρ ἐκ τῶν βαρβάρων ἥκει (τὰ οὐνόματα τῶν θεῶν), πυνθανόμενος οὕτω εὑρίσκω ἐόν. Vgl. 2, 43. 3, 74. 6, 75. Isae. 3.50 ἀκριβῶς ἤδει, διότι . . προσήκει, ubi v. Schoemann. Vgl. Dem. 18.155. 167 (beidemal in Aktenstücken). Isocr. 4.48: nach συνειδυῖα μέν erst ὅτι, darauf καὶ διότι, wo Baiter bemerkt, Isokr. habe διότι zur Vermeidung des Hiatus gebraucht6).

Anmerk. 2. Nach den Verben des Glaubens, Denkens, Urteilens, Hoffens, Versprechens, Schwörens, Leugnens folgt in der Regel der Infinitiv oder der Acc. c. Inf. (§§ 473, 1. 475, 4), sehr selten ὡς, noch seltener ὅτι, s. Anm. 1. Nach den Verben des Sagens, Meldens u. dgl. finden sich beide Konstruktionen gleich häufig; doch nach φάναι, das nicht das einfache sagen, sondern eine Meinung äussern bedeutet, weit überwiegend d. Inf. (Acc. c. Inf.); nach den Verben des Wissens, Erkennens, Zeigens u. dgl. folgt entweder ὅτι oder ὡς oder das Partizip (§ 482, 1) oder unter gewissen Bedingungen der Acc. c. Inf. (§ 484); dass zwischen der Konstruktion mit dem Infinitive und der mit dem Partizipe in Ansehung der Bedeutung ein Unterschied stattfinde, haben wir § 481, 1 gesehen; zwischen der Konstruktion mit dem Partizipe aber und der mit ὅτι oder ὡς scheint der Unterschied nur in der Form zu beruhen. Der Unterschied zwischen der Konstruktion mit ὅτι und ὡς und dem Verbum finitum und zwischen der des Infinitivs (Acc. c. Inf.) beruht darauf, dass in der ersteren das im Nebensatze Ausgesagte selbständiger, in der letzteren dagegen durchaus abhängig von dem regierenden Verb hervortritt. Dass übrigens der Unterschied zwischen allen drei Strukturen oft nur sehr unwesentlich ist, ersieht man deutlich daraus, dass man Beispiele findet, in denen derselbe Gedanke von demselben Schriftsteller an verschiedenen Stellen in der dreifachen Form ausgedrückt ist, als: Hdt. 6.63 ἐξαγγέλλει, ὥς οἱ παῖς γέγονε. 65 ὅτε οἱ ἐξήγγειλε οἰκέτης παῖδα γεγονέναι. 69 ὅτε αὐτῷ σὺ ἠγγέλθης γεγενημένος.

Anmerk. 3. Hieraus lässt sich auch die Erscheinung erklären: a) dass zuweilen nach demselben Verb des Hauptsatzes die Konstruktion von ὅτι oder ὡς mit der des Infinitivs und, jedoch ungleich seltener, umgekehrt diese mit jener wechselt. Hdt. 3.75 ἔλεγε τὸν μὲν Κύρου Σμέρδιν ὡς αὐτὸς ὑπὸ Καμβύσεω ἀναγκαζόμενος ἀποκτείνειε, τοὺς μάγους δὲ βασιλεύειν. Vgl. 8, 118. Th. 1.87 εἶπον, ὅτι σφίσι μὲν δοκοῖεν ἀδικεῖν οἱ Ἀθηναῖοι, βούλεσθαι δὲ καὶ τοὺς πάντας ξυμμάχους παρακαλέσαντες ψῆφον ἐπαγαγεῖν. 3, 3 ἐσηγγέλθη αὐτοῖς, ὡς εἴη Ἀπόλλωνος Μαλόεντος ἔξω τῆς πόλεως ἑορτή, ἐν πανδημεὶ Μυτιληναῖοι ἑορτάζουσι, καὶ ἐλπίδα εἶναι ἐπειχθέντας ἐπιπεσεῖν ἄφνω. 25 καὶ ἔλεγε τοῖς προέδροις, ὅτι ἐσβολή τε ἅμα ἐς τὴν Ἀττικὴν ἔσται καὶ αἱ τεσσαράκοντα νῆες παρέσονται, ἅς ἔδει βοηθῆσαι αὐτοῖς: προαποπεμφθῆναί τε αὐτὸς τούτων ἕνεκα καὶ ἅμα τῶν ἄλλων ἐπιμελησόμενος. Vgl. 3, 2. 5, 61. X. C. 1.3.13 δὲ (Μανδάνη) ἀπεκρίνατο, ὅτι βούλοιτο μὲν ἅπαντα τῷ πατρὶ χαρίζεσθαι, ἄκοντα μέντοι τὸν παῖδα χαλεπὸν εἶναι νομίζειν (st. νομίζοι) καταλιπεῖν. Vgl. Hell. 4. 3, 1. — Th. 5.65 τοὺς ἑαυτῶν στρατηγοὺς ἐν αἰτίᾳ εἶχον τό τε πρότερον καλῶς ληφθέντας πρὸς Ἄργει Λακεδαιμονίους ἀφεθῆναι, καὶ νῦν ὅτι ἀποδιδράσκοντας οὐδεὶς ἐπιδιώκει. 8, 78 erst ὡς, dann Acc. c. Inf. u. ὅτι: διεβόων ὡς . . φθείρεται τὰ πράγματα . .: τὸν δ̓ αὖ Τισσαφέρνην τάς τε ναῦς ταύτας οὐ κομίζειν καὶ τροφὴν ὅτι οὐ . . διδοὺς κακοῖ τὸ ναυτικόν. — b) dass der abhängige Satz zwar mit ὅτι oder ὡς eingeleitet wird, aber dennoch nicht bloss nach Unterbrechung der Rede durch Einschaltung eines oder mehrerer Zwischensätze, sondern zuweilen auch in ganz einfacher Satzfügung das Prädikat des Satzes im Infinitive nachfolgt. X. C. 1.6.18 λέγεις σύ, ἔφη, πάτερ, ὡς ἐμοὶ δοκεῖ, ὅτι, ὥσπερ οὐδὲ γεωγροῦ ἀργοῦ οὐδὲν ὄφελος, οὕτως οὐδὲ στρατηγοῦ ἀργοῦ οὐδὲν ὄφελος εἶναι. 2. 4, 15 ἀκούω, ὅτι καὶ συνθηρευτάς τινας τῶν παίδων σοι γενέσθαι αὐτοῦ. 8. 1, 25 ibiq. Born. Hell. 2. 2, 2 εἰδώς, ὅτι, ὅσῳ ἂν πλείους συλλεγῶσιν ἐς τὸ ἄστυ καὶ τὸν Πειραιᾶ, θᾶττον τῶν ἐπιτηδείων ἔνδειαν ἔσεσθαι, ubi v. Breitenb. 3. 4, 27. 6. 5, 42 ἐλπίζειν χρή, ὡς ἄνδρας ἀγαθοὺς μᾶλλον κακοὺς αὐτοὺς γενήσεσθαι. P. Phaed. 63c ὅτι παρὰ θεοὺς δεσπότας πάνυ ἀγαθοὺς ἥξειν . . διισχυρισαίμην ἂν καὶ τοῦτο, ubi v. Stallb. Lys. 13.9 λέγει, ὅτι . . ποιήσειν. Isae. 6.10 προσδιαμεμαρτύρηκεν, ὡς υἱὸν εἶναι γνήσιον . . τοῦτον, ubi v. Schoemann. Th. 5.46 εἰπεῖν ἐκέλευον ὅτι καὶ σφεῖς . . ἤδη ἂν Ἀργείους ξυμμάχους πεποιῆσθαι. Auch das Partizip. Th. 4.37 γνοὺς δὲ Κλέων καὶ Δημοσθένης, ὅτι, εἰ καὶ ὁποσονοῦν μᾶλλον ἐνδώσουσιν, διαφθαρησομένους αὐτοὺς ὑπὸ τῆς σφετέρας στρατιᾶς, ἔπαυσαν τὴν μάχην. P. Gorg. 481d αἰσθάνομαι οὖν σου ἑκάστοτε καίπερ ὄντος δεινοῦ, ὅτι, ὁπόσ᾽ ἂν φῇ σου τὰ παιδικὰ καὶ ὅπως ἂν φῇ ἔχειν, οὐ δυναμένου ἀντιλέγειν κτλ., ubi v. Hdrf.(Smyth 2577)

Dem Ursprunge dieser Nebensätze entsprechend stimmt der Gebrauch der Modi in denselben mit dem in unabhängigen Aussageoder Behauptungssätzen, mit Ausnahme des Optativs in der obliquen Rede nach einem Präteritum, gänzlich überein, und daher ist auch die Negation dieser Sätze οὔ (§ 510, 2, b). Demnach steht a) der Indikativ aller Zeitformen nach § 391, 1; b) der Optativ mit ἄν nach § 396, 2 (über den Indikativ des Futurs mit ἄν s. § 392, 1); c) der Indikativ der historischen Zeitformen nach § 392, 57). Der Nebensatz muss dieselbe Tempus- und Modusform haben wie der entsprechende unabhängige Satz, wenn er von einem Haupttempus abhängt. a) *o, 248 οὐκ ἀίεις, (= ὅτι) με . . βάλεν Αἴας. *q, 140 οὐ γιγνώσκεις, τοι ἐκ Διὸς οὐχ ἕπετ᾽ ἀλκή; 363 οὐδέ τι τῶν μέμνηται, οἱ μάλα πολλάκις υἱὸν | τειρόμενον σώεσκον. Vgl. Λ, 408. Hdt. 3.62 οὐκ ἔστι ταῦτα ἀληθέα, ὅκως (= ὡς) κοτέ σοι Σμέρδις, ἀδελφεὸς σός, ἐπανέστηκε. S. El. 561 λέξω δέ σοι, | ὡς οὐ δίκῃ γ̓ ἔκτεινας (sc. Ἀγαμέμνονα). Ebenso nach einem Optative in präsentischer oder futuraler Bedeutung. X. ven. 12, 22 εἰ εἰδεῖεν τοῦτο, ὅτι θεᾶται αὐτοὺς ( Ἀρετή), ἵεντο ἂν ἐπὶ τοὺς πόνους. Comm. 1. 2, 17 ἴσως οὖν εἴποι τις ἂν πρὸς ταῦτα, ὅτι χρῆν τὸν Σωκράτην μὴ πρότερον τὰ πολιτικὰ διδάσκειν τοὺς συνόντας σωφρονεῖν, man dürfte vielleicht sagen = man wird vielleicht sagen. — b) S. Tr. 2 λόγος μὲν ἔστ᾽ ἀρχαῖος ἀνθρώπων φανείς, | ὡς οὐκ ἂν αἰῶν̓ ἐκμάθοις βροτῶν. (Th. 5.9 τοὺς ἐναντίους εἰκάζω οὐκ ἂν ἐλπίσαντας, ὡς ἂν ἐπεξέλθοι τις αὐτοῖς ἐς μάχην, ἀναβῆναι st. des gewöhnl. Inf. ἐπεξελθεῖν ἄν, s. A. 1.) X. C. 2.4.11 ἐὰν σὺ ἄφθονα ἔχῃς, οἶδ̓, ὅτι καὶ ἐμοὶ ἂν εἴη λαμβάνειν κτλ. Conv. 3, 13 ἀλλὰ λανθάνει σε, ὅτι οὐκ ἂν δέξαιο τὰ βασιλέως χρήματα ἀντὶ τοῦ υἱοῦ; Comm. 1. 2, 19 ἴσως οὖν εἴποιεν ἂν πολλοί . ., ὅτι οὐκ ἄν ποτε δίκαιος ἄδικος γένοιτο. Pl. ap. 32, a ἀκούσατε δή μου τὰ ἐμοὶ ξυμβεβηκότα, ἵνα εἰδῆτε, ὅτι οὐδ᾽ ἂν ἑνὶ ὑπεικάθοιμι παρὰ τὸ δίκαιον δείσας θάνατον κτλ. 39, a ἐν ταῖς μάχαις πολλάκις δῆλον γίγνεται, ὅτι τό γε ἀποθανεῖν ἄν τις ἐκφύγοι καὶ ὅπλα ἀφεὶς καὶ ἐφ᾽ ἱκετείαν τραπόμενος τῶν διωκόντων. Vgl. Crat. 402, a. Dem. 29.22 οἶδ᾽ οὖν, ὅτι πάντες ἂν ὁμολογήσαιτε κτλ. (Opt. mit ἄν, dann Indic. Fut. X. C. 6.1.12 οὐδ᾽ ἐμὲ λανθάνει, ὅτι, ἐὰν μὲν διαλύωμεν τὸ στράτευμα, τὰ μὲν ἡμέτερα ἀσθενέστερα γίγνοιτ᾽ ἄν, τὰ δὲ τῶν πολεμίων πάλιν αὐξήσεται.) — c) X. A. 2.1.4 ἀπαγγέλλετε Ἀριαίῳ, ὅτι . ., εἰ μὴ ὑμεῖς ἤλθετε, ἐπορευόμεθα ἂν ἐπὶ βασιλέα. Comm. 1. 1, 5 δῆλον οὖν (sc. ἐστιν), ὅτι οὐκ ἂν προέλεγεν, εἰ μὴ ἐπίστευεν ἀληθεύσειν. Oec. 2, 15 οἶδ̓, ὅτι οὐδ᾽ ἂν τοῦτό μοι ἐμέμφου. P. Phaedr. 233d ἐνθυμεῖσθαι χρή, ὅτι οὔτ᾽ ἂν τοὺς υἱεῖς περὶ πολλοῦ ἐποιούμεθα κτλ. Lys. 13.75 οὐδέποτε πείσεις οὐδένα ἀνθρώπων, ὡς Φρύνιχον ἀποκτείνας ἀφείθης ἂν ὑπὸ τῶν τριάκοντα, εἰ μὴ μεγάλα τὸν δῆμον τῶν Ἀθηναίων κατὰ εἰργάσω. Vgl. 1, 31. Dem. 27.55 εἰ μὲν πατὴρ ἠπίστει τούτοις, δῆλον (sc. ἐστίν), ὅτι οὔτ᾽ ἂν τἆλλα ἐπέτρεπεν, οὔτ᾽ ἂν ταῦθ᾽ οὕτω καταλείπων αὐτοῖς ἔφραζεν. Vgl. 18, 34. 33, 29.

Anmerk. 4. Da diese Nebensätze ganz den Charakter selbständiger Hauptsätze haben, und in diesen der Konjunktiv mit ἄν in der Attischen Sprache ungebräuchlich ist, so ist Lycurg. 63 οὐ μανία δήπου τοῦτο λέγειν, ὡς οὐδὲν ἂν γένηται παρὰ τοῦτον; st. ἂν γένηται, was in allen cdd. steht, mit Bekker zu lesen: ὡς οὐδὲν γεγένηται, s. Maetzner, der aber οὐδὲν ἂν ἐγένετο lesen will.(Smyth 2602)

Auch nach einer historischen Zeitform im Hauptsatze lässt sich die Tempus- und Modusform des Nebensatzes auf diejenige zurückführen, welche die unabhängige Rede haben würde. In Betreff des Indikativs Aoristi im Nebensatze ist zu bemerken, dass er in der Regel eine Handlung ausdrückt, die der des regierenden Satzes vorangeht. Hierbei sind folgende Fälle zu unterscheiden:

a) Der Nebensatz hat dieselbe Form, welche der durch ihn ausgedrückte Gedanke in der unabhängigen Rede vom Standpunkte des Erzählers aus haben würde; das Verb des Hauptsatzes ist alsdann regelmässig ein Verbum sentiendi oder affectuum. Der Erzähler stellt die von dem Subjekte des Hauptsatzes gemachte Wahrnehmung zugleich als eigene Behauptung hin und bestimmt in Folge dessen das Tempus von seinem eigenen Standpunkte aus. *l, 439 γνῶ δ̓ Ὀδυσεύς, (= ὅτιοἱ οὔτι τέλος κάτα καίριον ἦλθεν, or. recta: οὔτι τέλος κάτα καίριον ἦλθε, καὶ τοῦτο . ἔγνω, das Geschoss war durchaus nicht tödlich, dieses erkannte O. g, 166 γίγνωσκον, δὴ κακὰ μήδετο δαίμων, die Gottheit sann Böses, das erkannte ich. Th. 6. 1, 1 (ἄπειροι ὄντες) ὅτι . . πόλεμον ἀνῃροῦντο. 2, 88 αἰσθόμενος ὅτι . . ἐφοβοῦντο. 5, 14 μετεμέλοντό τε (οἱ Ἀθηναῖοι), ὅτι . . οὐ ξυνέβησαν (τοῖς Λακεδαιμονίοις), or. r.: οἱ . οὐ ξυνέβησαν τοῖς Λ. καὶ τοῦτο μετεμέλοντο. Antiph. 1.8 ἤδει ὅτι οὐχ οἷόν τ᾽ ἦν αὐτῇ σωθῆναι. 15 αἰσθομένη ὅτι ἀδικεῖσθαι ἔμελλεν. X. A. 1.2.21 ᾔσθετο, ὅτι τὸ Μένωνος στράτευμα ἤδη ἐν Κιλικίᾳ ἦν, or. r.: τὸ M. στρ. . . ἦν καὶ τοῦτο ᾔσθετο. Vgl. 2. 2, 15. 2. 3, 6. Hell. 3. 2, 11 πυθόμενος ὅτι πολὺς σῖτος ἐνῆν. An. 2. 2, 5 ὁρῶντες ὅτι μόνος ἐφρόνει οἷα δεῖ τὸν ἄρχοντα. Cy. 1. 3, 10 ἐπελέλησθε παντάπασι σύ τε, ὅτι βασιλεὺς ἦσθα, οἵ τε ἄλλοι, οτι σὺ ἄρχων, du warst König (vgl. § 383, 5), das vergassest du. Comm. 1. 7, 1 ὅτι δ̓ ἀληθῆ ἔλεγεν, ὧδ᾽ ἐδίδασκεν. Conv. 4, 32 Σωκράτει . . ἐλοιδόρουν με ὅτι συνῆν, or. r.: Σωκράτει συνῆν, καὶ διὰ τοῦτο ἐλοιδόρουν με. P. Theaet. 142a ἐθαύμαζον, ὅτι οὐχ οἷός τ᾽ εὑρεῖν (sc. σέ), ich konnte dich nicht finden, darüber wunderte ich mich. Civ. 343, a πᾶσι καταφανὲς ἦν, ὅτι τοῦ δικαίου λόγος εἰς τοὐναντίον περιειστήκει. Lys. 19.52 ἀποθανὼν ἐδήλωσεν ὅτι οὐκ ἀληθῆ ταῦτα ἦν. An. 3. 1, 2 ἐννοούμενοι ὅτι ἐπὶ ταῖς βασιλέως θύραις ἦσαν κτλ. Antiph. 5.15 εὖ ᾔδεις ὅτι οὐδεὶς ἂν ἦν σοι . . ὃς ἐμοῦ κατεμαρτύρησεν, es hätte sich kein Zeuge gegen mich gefunden, das wusstest du. Vgl. 6, 24. — Auffälliger X. M. 1.1.2 ὡς οὐκ ἐνόμιζεν (sc. Σωκράτης) οὓς πόλις νομίζει θεούς, ποίῳ ποτ᾽ ἐχρήσαντο τεκμηρίῳ; er glaubte (nach der Behauptung der Ankläger) nicht an die Götter der Stadt, aber wie konnten sie das beweisen? 1. 2, 1 θαυμαστὸν δὲ φαίνεταί μοι καὶ τὸ πεισθῆναί τινας, ὡς Σ. τοὺς νέους διέφθειρεν.

b) Der Nebensatz hat dieselbe Tempus- und Modusform, welche der durch ihn ausgedrückte Gedanke in der unabhängigen Rede nach der Anschauung des Subjektes im Hauptsatze haben würde. Dies ist namentlich der Fall, wenn das Verb des Hauptsatzes ein Verbum dicendi oder eines ähnlichen Begriffes, als: ἀκούειν, πυνθάνεσθαι, hören, vernehmen = benachrichtigt werden, ist. Der Erzähler berichtet, indem er Tempus und Modus der direkten Rede beibehält, die Worte oder Gedanken des Subjekts im Hauptsatze rein objektiv, ohne selbst dazu Stellung zu nehmen. (Nachhomerische Konstruktion.) Th. 1.51 εἶπον, ὅτι νῆες . . ἐπιπλέουσι, sie sagten: Schiffe fahren heran. 114 ἠγγέλθη, ὅτι Μέγαρα ἀφέστηκε καὶ Πελοποννήσιοι μέλλουσιν ἐσβαλεῖν ἐς τὴν Ἀττικὴν καὶ οἱ φρουροὶ Ἀθηναίων διεφθαρμένοι εἰσὶν ὑπὸ Μεγαρέων. 8, 19 ἐλθούσης ἀγγελίας, ὅτι Ἀμόργης παρέσται. 5, 10 extr. ᾔσθετο ὅτι νικῶσιν οἱ μεθ̓ αὑτοῦ. 5, 56 Ἀθηναῖοι τῇ Λακωνικῇ στήλῃ ὑπέγραψαν, ὅτι οὐκ ἐνέμειναν οἱ Λακεδαιμόνιοι τοῖς ὄρκοις. Dem. 49.27 ἐπῄνει τοῦτον ὅτι μέμνηται. X. A. 6.6.4 ἔπεμπον οἱ πολέμιοι . . πρὸς Ξενοφῶντα | ἀκούοντες (da sie gehört hatten), ὅτι οὗτος πολίζει τὸ χωρίον. 1. 4, 7 διῆλθε λόγος, ὅτι διώκει αὐτοὺς Κῦρος. Hell. 5. 2, 8 οἱ δ̓ ἐκ Φλειοῦντὸς φεύγοντες . . ἐδίδασκον, ὡς, ἕως μὲν σφεῖς οἴκοι ἦσαν, ἐδέχετο πόλις τοὺς Λακεδαιμονίους. 7. 1, 34 εἶχε λέγειν, καὶ ὅτι μόνοι τῶν Ἑλλήνων βασιλεῖ συνεμάχοντο ἐν Πλαταιαῖς, καὶ ὅτι ὕστερον οὐδεπώποτε στρατεύσαιντο ἐπὶ βασιλέα. (Or. r.: συνεμάχομεθα . . ἐστρατευσάμεθα.) Ag. 1, 38 ἐδήλωσαν, ὅτι οὐ πλαστὴν τὴν φιλίαν παρείχοντο. (Or. r. οὐ . . παρειχόμεθα.) Cy. 1. 4, 7 οἱ δὲ ἔλεγον, ὅτι ἄρκτοι πολλοὺς ἤδη πλησιάσαντας διέφθειραν. An. 7. 1, 11 δὲ ἐκέλευεν . . προσανειπεῖν, ὃς ἂν μὴ παρῇ εἰς τὴν ἐξέτασιν . ., ὅτι αὐτὸς αὐτὸν αἰτιάσεται. 34 ἀπεκρίνατο, ὅτι πειθομένοις αὐτοῖς οὐ μεταμελήσει. 36 ἐκήρυξεν, ὃς ἂν ἁλῷ ἔνδον ὢν τῶν στρατιωτῶν, ὅτι πεπράσεται. Hdt. 3.61 τοῦτον τὸν ἄνδρα ἀναγνώσας (postquam persuasit) μάγος Πατιζείθης, ὥς οἱ αὐτὸς πάντα διαπρήξει, εἷσε ἄγων ἐς τὸν βασιλήιον θρόνον. Nach e. Praes. hist. Th. 3.29 πυνθάνονται, ὅτι Μυτιλήνη ἑάλωκε. X. A. 5.6.17. 19. Th. 6.52 ἐσηγγέλλετο δὲ αὐτοῖς ἐκ Καμαρίνης, ὡς, εἰ ἔλθοιεν, προσχωροῖεν ἄν (sc. οἱ Καμαριναῖοι) καὶ ὅτι Συρακόσιοι πληροῦσι ναυτικόν, or. r.: εἰ ἔλθοιτε, προσχωροῖμεν ἄν, καί κτλ. Vgl. 35. X. A. 1.6.2 εἶπεν, εἰ αὐτῷ δυίη ἱππέας χιλίους, ὅτι τοὺς προκατακάοντας ἱππέας κατακαίνοι ἄν . . . . ἕλοι. 3. 1, 2 εὔδηλον ἦν, ὅτι νικῶντες μὲν οὐδένα ἂν κατακάνοιεν, ἡττηθέντων δὲ αὐτῶν οὐδεὶς ἂν λειφθείη. Cy. 1. 6, 3 μέμνημαι . . ἀκούσας ποτέ σου, ὅτι εἰκότως ἂν καὶ παρὰ θεῶν πρακτικώτερος εἴη, ὥσπερ καὶ παρὰ ἀνθρώπων, ὅστις μή, ὁπότε ἐν ἀπόροις εἴη, τότε κολακεύοι, ἀλλ᾽ ὅτε ἄριστα πράσσοι, τότε μάλιστα τῶν θεῶν μεμνῇτο. Ag. 9, 7 ἔγνω (Ἀγησίλαος), ὅτι ἅρματι μὲν νικήσας τοὺς ἰδιώτας οὐδὲν ὀνομαστότερος ἂν γένοιτο, εἰ δὲ φίλην μὲν πάντων μάλιστα τὴν πόλιν ἔχοι, πλείστους δὲ φίλους . . κεκτῇτο . ., ὅτι ὄντως ἂν εἴη νικηφόρος κτλ. Hell. 5. 4, 22 ἀπελογοῦντο, ὡς οὐκ αν ποτε οὕτω μῶροι ἦσαν. Pl. civ. 330, a ἀπεκρίνατο ὅτι οὔτ᾽ ἂν αὐτὸς Σερίφιος ὢν ὀνομαστὸς ἐγένετο οὔτ᾽ ἐκεῖνος Ἀθηναῖος.

Statt des Indikativs im Nebensatze nach einer historischen Zeitform im Hauptsatze wird der Optativ gebraucht, wenn die Behauptung ausdrücklich als Gedanke des Subjektes im Hauptsatze bezeichnet werden soll. Über diesen sogen. Optativus obliquus s. § 399, 5; über die temporale Bedeutung des Optativs Aoristi und Präsentis s. § 389, Anm. 3, b. Hdt. 3.68 Ὀτάνης πρῶτος ὑπώπτευσε τὸν μάγον, ὡς οὐκ εἴη Κύρου Σμέρδις, ἀλλ᾽ ὅσπερ ἦν, or. recta: οὐκ ἔστι. 140 πυνθάνεται (Praes. hist.) Συλοσῶν, ὡς βασιληίη περιεληλύθοι ἐς τοῦτον τὸν ἄνδρα, or. r.: β. περιελήλυθε. Vgl. 6, 23. 29. Th. 2.13 προηγόρευε (Περικλῆς) τοῖς Ἀθηναίοις ἐν τῇ ἐκκλησίᾳ, ὅτι Ἀρχίδαμος μέν οἱ ξένος εἴη, οὐ μέντοι ἐπὶ κακῷ γε τῆς πόλεως γένοιτο, or. r.: . . . ἐστίν, οὐ μέντοι . . ἐγένετο. 5, 61 ἔλεγον, ὅτι οὐκ ὀρθῶς αἱ σπονδαὶ γένοιντο. 2, 48 ἐλέχθη, ὡς οἱ Πελοποννήσιοι φάρμακα ἐσβεβλήκοιεν ἐς τὰ φρέατα. X. M. 2.6.13 ἤκουσα μέν, ὅτι Περικλῆς πολλὰς (ἐπῳδὰς) ἐπίσταιτο, ἃς ἐπᾴδων τῇ πόλει ἐποίει αὐτὴν φιλεῖν αὑτόν, P. hätte gewusst, or. r.: Π. ἠπίστατο, s. Kühners Bmrk. An. 1. 3, 20 δ̓ ἀπεκρίνατο, ὅτι ἀκούοι κτλ., er hätte gehört, or. r.: ἤκουον od. ἀκούω (nach § 382, 4 a). 4. 1, 24 ἔλεξεν, ὅτι οὗτος μὲν οὐ φαίη κτλ., dieser hätte geleugnet, or. r.: οὐκ ἔφη. 4. 3, 11 ἔλεγον, ὅτι τυγχάνοιεν φρύγανα συλλέγοντες . . κἄπειτα κατίδοιεν . .: γέροντα, sie sagten, sie hätten Holz gesammelt u. hätten gesehen, or. r.: ἐτυγχάνομεν . . κατείδομεν. Hell. 1. 7, 5 τὰ πεπραγμένα διηγοῦντο, ὅτι αὐτοὶ μὲν . . πλέοιεν, τὴν δὲ ἀναίρεσιν τῶν ναυαγῶν προστάξειαν, dass sie . . geschifft wären, aber . . aufgetragen hätten, or. r.: ἐπλέομεν . . προσετάξαμεν, das Impf. bezeichnet, sie wären damals damit beschäftigt gewesen, gegen die Feinde zu segeln, der Aor. die dieser vorangehende Handlung. Ebenso 5. 2, 2 συστρατεύοιεν. 4. 3, 10 ἠγγέλθη, ὅτι ἡττημένοι εἶεν οἱ Λακεδαιμόνιοι τῇ ναυμαχίᾳ, καὶ ναύαρχος Πείσανδρος τεθναίη. An. 1. 1, 3 Τισσαφέρνης διαβάλλει (Pr. hist.τὸν Κῦρον πρὸς τὸν ἀδελφόν, ὡς ἐπιβουλεύοι αὐτῷ. 1. 6, 3 (Ὀρόντηςγράφει ἐπιστολὴν παρὰ βασιλέα, ὅτι ἥξοι ἔχων ἱππέας . . πλείστους. Vgl. Cy. 4. 2, 4. 7. 5, 34 ὅπου ληφθεῖεν ὅπλα ἐν οἰκίᾳ, προηγόρευεν, ὡς . . ἀποθανοῖντο, or. r.: ὅπου ἂν ληφθῇ ὅπλα, . . ἀποθανοῦνται. Hell. 2. 3, 56 εἶπεν Σάτυρος ὅτι οἰμώξοιτο, εἰ μὴ σιωπήσειεν, or. r.: οἰμώξει, ἐὰν μὴ σιωπήσῃς. P. Lach. 188b ἠπιστάμην, ὅτι οὐ περὶ τῶν μειρακίων ἡμῖν λόγος ἔσοιτο . ., ἀλλὰ περὶ ἡμῶν αὐτῶν. So auch nach dem sogen. Optativus iterativus. X. A. 3.1.20 ὁπότε ἐνθυμοίμην, ὅτι . . μετείη, so oft ich erwog, dass. Vgl. 6. 1, 21. Vereinzelt nach einem als Potential der Vergangenheit dienenden Optativ mit ἄν (vgl. § 396, 2 S. 232 f.). Hdt. 1.70 τάχα δὲ ἂν οἱ ἀποδόμενοι λέγοιεν . . ὡς ἀπαιρεθείησαν ὑπὸ Σαμίων, vielleicht mögen sie gesagt haben, dass sie beraubt worden wären. Auch nach d. Opt. Fut. in Abhängigkeit von einer histor. Ztf. X. H. 5.4.13 κατέμενεν εὖ εἰδώς, ὅτι . . λέξοιεν οἱ πολῖται, ὡς Ἀγησίλαος . . παρέχοι. (Die cdd. λέξειαν unrichtig, was heissen würde: dass sie gesagt hätten, s. § 389, A. 3, b, S. 188; st. παρέχοι könnte auch παρεῖχε stehen, wie ib. 5. 4, 23 ἔλεγον, ὡς εὔδηλον . . ἔσοιτο, ὅτι . . συνῄδει.) (Der Optativ des Präsens nur scheinbar st. des Opt. Futuri Hdt. 7.6 ἐξηλάθη . . Ὀνομάκριτος ἐξ Ἀθηνέων ἐπ᾽ αὐτοφώρῳ ἁλοὺς . . ἐμποιέων: ἐς τὰ Μουσαίου χρησμόν, ὡς αἱ ἐπὶ Λήμνῳ ἐπικείμεναι νῆσοι ἀφανιζοίατο κατὰ τῆς θαλάσσης, denn O. hatte ohne Zweifel nach der entschiedenen Ausdrucksweise der Orakel (s. § 382, 5 a) den Satz: αἱ . . νῆσοι ἀφανίζονται χ. τ. θ. eingeschoben.)

Anmerk. 5. Ob der Optativ des Präsens dem Indikative des Präsens oder dem des Imperfekts der direkten Rede entspricht, ist nur aus dem Zusammenhange der Rede zu erkennen. Allerdings pflegen die Griechen, wenn die direkte Rede den Indikativ des Imperfekts verlangt, denselben auch in der obliquen Rede beizubehalten, um die mögliche Zweideutigkeit der Auffassung zu vermeiden; wo aber aus dem Zusammenhange deutlich ersehen wird, dass der Optativ des Präsens von einer vergangenen Handlung zu verstehen sei, haben sie kein Bedenken getragen, denselben anzuwenden, vgl. d. Beisp. in Nr. 4 von X. M. 2.6.13 an bis Hell. 5. 2, 2. Wenn aber die Rede von der Beschaffenheit ist, dass der Opt. sowohl auf den Indikativ des Präsens als auch auf den des Imperf. der direkten Rede zurückgeführt werden kann, so wird überall da, wo eine vergangene Handlung bezeichnet werden soll, der Indikativ des Imperf. der direkten Rede beibehalten, und daraus erklärt es sich, dass oft der Indikativ des Imperf. und der Optativ nebeneinander gebraucht werden, wie X. H. 6.4.7 ἀπηγγέλλετο . ., ὡς οἵ τε νεῳ πάντες αὐτόματοι ἀνεῴγοντο, αἵ τε ἱέρειαι λέγοιεν, ὡς νίκην οἱ θεοὶ φαίνοιεν, or. r.: οἵ τε νεῲ ἀνεῴγοντο, αἵ τε . λέγουσι, ὡς . . φαίνουσι; stände ἀνοίγοιντο, so würde es auf ἀνοίγονται der direkten Rede hinweisen. — Der Optativ des Aorists entspricht dem Indikative des Aor. der direkten Rede. Dem. 50.36 ἀπεκρινάμην αὐτῷ, ὅτι . . οὐ λάβοιμι, or. r.: οὐκ ἔλαβον. 34, 11 ἔλεγεν, ὅτι οὔτε τὰ χρήματα ἔνθοιτο εἰς τὴν ναῦν οὗτος . ., οὔτε τὸ χρυσίον εἰληφὼς εἴη, or. r.: οὔτε . . ἐνέθετο . ., οὔτε . . εἰληφώς ἐστι. Ebenso 35, 36. Mit auffallendem Wechsel 34, 17 ἠκούσατ̓ ἀρτίως, ὅτι οὔτε τὰ χρήματ᾽ ἔνθοιτο εἰς τὴν ναῦν οὔτ᾽ ἀπέδωκε τὸ χρυσίον, wo man erwartet: ἔνθοιτο . . ἀποδοίη oder ἐνέθετο . . ἀπέδωκε.8) — Der Indikativ der unerfüllten Forderung (§ 391, 5) und der Indikativ mit ἄν bleiben stets unverändert. S. die Beispiele unter Nr. 3, b.

Anmerk. 6. Zu beachten ist, dass der sogen. Optativus obliquus nur nach solchen Zeitformen eintritt, die die Handlung wirklich in die Vergangenheit versetzen. Nach einem Imperfektum also, das nicht erzählenden, sondern hypothetischen Sinn hat, bleibt die Form der unabhängigen Rede unverändert. X. A. 5.1.10 εἰ μὲν ἠπιστάμεθα σαφῶς, ὅτι ἥξει Χειρίσοφος, οὐδὲν ἂν ἔδει ὧν μέλλω λέγειν (s. Kühners Bmrk.). Nach einem irrealen Aorist findet sich der Optativ Hdt. 8.93 εἰ μέν νυν ἔμαθε, ὅτι ἐν ταύτῃ πλέοι Ἀρτεμισίη, οὐκ ἂν ἐπαύσατο.

Anmerk. 7. Dass die sogen. Modusassimilation in abhängigen Aussagesätzen nicht üblich ist, ist § 399, 6 A, e erwähnt. Dem. 16.4 οὐδ᾽ ἂν εἶς ἀντείποι, ὡς οὐ συμφέρει (nicht -οι) τῇ πόλει, καὶ Λακεδαιμονίους ἀσθενεῖς εἶναι καὶ Θηβαίους. Über vereinzelte Ausnahmen s. a. a. O.(Smyth 2603)

551. Bemerkungen.

Dass der Optativ hinsichtlich der Bedeutung einen Gegensatz zu dem Indikative bilde, so dass jener etwas Ungewisses, dieser etwas Gewisses, Faktisches bezeichne, darf man nicht annehmen; denn an unzähligen Stellen sind Verben, deren Objekt etwas Gewisses oder Wirkliches enthält, bald mit dem Optative, bald mit dem Indikative, sowie Verben, deren Objekt etwas Ungewisses enthält, bald mit dem Indikative, bald mit dem Optative verbunden. Die Wahl beider Ausdrucksweisen hängt lediglich von der Auffassung des Schriftstellers ab; aber das ist richtig, dass manche Schriftsteller eine Vorliebe für die direkte (rein objektive) Darstellungsform haben, wie z. B. Thukydides, andere hingegen für die oblique, wie Xenophon, Plato, die Redner. Indess giebt es Fälle, wo der Gebrauch des Indikativs Praesentis aus der Bedeutung des Nebensatzes ganz natürlich hervorgeht, wie z. B., wenn derselbe etwas allgemein Gültiges oder eine längere Zeit Umfassendes ausdrückt. X. C. 8.7.19 οὔτοι ἔγωγε οὐδὲ τοῦτο πώποτε ἐπείσθην, ὡς ψυχή, ἕως μὲν ἂν ἐν θνητῷ σώματι , ζῇ, ὅταν δὲ τούτου ἀπαλλαγῇ, τέθνηκεν. Vgl. 1. 6, 13. 15. 2. 1, 21. 22. An. 2. 6, 2 (Κλέαρχοςπείσας τὴν αὑτοῦ πόλιν, ὡς οἱ Θρᾷκες ἀδικοῦσι (immerfort) τοὺς Ἕλληνας, ἐξέπλει. So auch, wenn eine Handlung oder ein Zustand als eine aus der Vergangenheit in die Gegenwart des Redenden hinüberreichende und auch in dieser noch Geltung habende bezeichnet werden soll. Th. 1.86 ἐπαινέσαντες πολλὰ ἑαυτοὺς οὐδαμοῦ ἀντεῖπον (οἱ Ἀθηναῖοι), ὡς οὐκ ἀδικοῦσι τοὺς ἡμετέρους ξυμμάχους καὶ τὴν Πελοπόννησον. X. A. 3.2.23 Λυκάονας δὲ καὶ αὐτοὶ εἴδομεν, ὅτι ἐν τοῖς πεδίοις τὰ ἐρυμνὰ καταλαβόντες τὴν τούτων χώραν καρποῦνται. Vgl. 6. 1, 31. 6. 4, 18. Ausserdem vgl. § 550, A. 6. — Der Indikativ des Imperfekts oder des Plusquamperfekts wird in der Regel nicht durch den entsprechenden Optativ vertreten, wenn die Handlung des Nebensatzes nicht mit der des Hauptsatzes gleichzeitig ist, sondern einer früheren Zeit angehört. X. C. 3.2.27 ἤκουσεν, ὅτι πολλάκις πρὸς τὸν Ἰνδὸν οἱ Χαλδαῖοι ἐπορεύοντο. Hell. 6. 5, 33 ἀνεμίμνῃσκον τοὺς Ἀθηναίους, ὡς ἀεί ποτε ἀλλήλοις ἐν τοῖς μεγίστοις καιροῖς παρίσταντο ἐπ᾽ ἀγαθοῖς. Th. 1.50 τούς τε αὑτῶν φίλους, οὐκ αἰσθόμενοι, ὅτι ἥσσηντο οἱ ἐπὶ τῷ δεξιῷ κέραι, ἀγνοοῦντες ἔκτεινον. Wo also die Gleichzeitigkeit ausdrücklich bezeichnet werden soll, wird der Optativ gebraucht, wie Th. 3.3 ἐσηγγέλθη αὐτοῖς, ὡς εἴη . . ἔξω τῆς πόλεως ἑορτή, nämlich damals; der Indikativ könnte missverständlich sein: ἐστίν allgemein: es giebt ein Fest, ἦν es war einst ein Fest.9(Smyth 2613)

Der Optativ kann nur der Begleiter einer historischen Zeitform im Hauptsatze sein; wo er aber von einem Haupttempus abhängt, da zeigt sich bei näherer Betrachtung, dass das Haupttempus im Hauptsatze die Bedeutung einer historischen Zeitform einschliesst, wie dies am Deutlichsten bei dem historischen Präsens hervortritt, vgl. die § 550, 4 angeführten Beispiele. Hdt. 1.70 οἱ μὲν Λακεδαιμόνιοι λέγουσι (sowie jetzt, so auch von jeher), ὡς . . Σάμιοι ἀπελοίατο αὐτόν (τὸν κρητῆρα) . ., αὐτοὶ δὲ Σάμιοι λέγουσι, ὡς . . ἀπέδοντο τὸν κρητῆρα. Th. 1.38 οὔτε πρὸς τοὺς ἄλλους οὔτε ἐς ἡμᾶς τοιοίδε εἰσίν (οἱ Κερκυραῖοι), ἄποικοι δὲ ὄντες ἀφεστᾶσί τε διὰ παντὸς καὶ νῦν πολεμοῦσι λέγοντες, ὡς οὐκ ἐπὶ τῷ κακῶς πάσχειν ἐκπεμφθείησαν, indem sie sagen, wie sie auch seit ihrem Abfalle sagten, dass. X. A. 7.6.43 λέγει, ὅτι ἀκήκοε Πολυνίκου, ὡς . . ἀποθανοῖτο ὑπὸ Θίβρωνος, das Perfekt vereinigt in sich den Begriff der Vergangenheit und der Gegenwart. Cy. 8. 2, 14 καὶ λόγος δὲ αὐτοῦ ἀπομνημονεύεται, ὡς λέγοι παραπλήσια ἔργα εἶναι νομέως ἀγαθοῦ καὶ βασιλέως ἀγαθοῦ, X. will jenen λόγος als einen schon früher oft besprochenen bezeichnen, s. Hertlein, wie Pl. Hipp. 1. 286, b ἐπειδὴ Τροία ἥλω, λέγει λόγος, ὅτι Νεοπτόλεμος Νέστορα ἔροιτο, ποῖά ἐστι καλὰ ἐπιτηδεύματα. Civ. 490, a ἆρ᾽ οὖν οὐ μετρίως ἀπολογησόμεθα, ὅτι πρὸς τὸ ὂν πεφυκὼς εἴη ἁμιλλᾶσθαι γε ὄντως φιλομαθής κτλ., i. e. ἆρ᾽ οὖν δὴ οὐ μ. ἀπολογησόμεθα, ἐλέγομεν ἐν τοῖς ἔμπροσθεν, ὅτι . . εἴη κτλ., vgl. Stallb. u. Schneider. Lys. 215, c ἤδη ποτέ του ἤκουσα λέγοντος καὶ ἄρτι ἀναμιμνῄσκομαι, ὅτι τὸ μὲν ὅμοιον τῷ ὁμοίῳ καὶ οἱ ἀγαθοὶ τοῖς ἀγαθοῖς πολεμιώτατοι εἶεν, = ἔλεγέ τις. Charm. 156, b ὥσπερ ἴσως ἤδη καὶ σὺ ἀκήκοας τῶν ἀγαθῶν ἰατρῶν, ἐπειδάν τις αὐτοῖς (τοῖς ἰατροῖς) προσέλθῃ τοὺς ὀφθαλμοὺς ἀλγῶν, λέγουσί που, ὅτι . . ἀναγκαῖον εἴη ἅμα καὶ τὴν κεφαλὴν θεραπεύειν, sagen sie, sowie sie auch früherhin bei gleichem Falle sagten, dass (mit Beziehung auf ἀκήκοας). Hipp. 2. 365, b ἐν τούτοις δηλοῖ τοῖς ἔπεσι τὸν τρόπον ἑκατέρου τοῦ ἀνδρός, ὡς μὲν Ἀχιλλεὺς εἴη ἀληθής κτλ., δηλοῖ sc. Ὅμηρος bezieht sich auf die Vergangenheit. Dem. 59.5 ἀλλὰ καὶ νῦν ἔτι, ἄν που λόγος γένηται, παρὰ πάντων ὁμολογεῖται, ὡς τὰ βέλτιστα εἰπὼν ἄδικα πάθοι, d. i. καὶ νῦν ἔτι ὁμ., ὥσπερ καὶ πρόσθεν ὡμολογεῖτο, ὅτι . . πάθοι. Nach dem Opt. c. ἄν folgt, da er präsentische Bedeutung hat, ὅτι c. Indic. eines Haupttemp.; nur selten mittels der Attractio Modorum [§ 399, 6, A)] auch der Optativ, wie Dem. 16.5, X. C. 3.1.28ber beide Stellen vgl. § 399, 6 A). X. C. 2.4.17 ἀλλ᾽ ἔστιν, ἔφη Κῦρος, καὶ πρόφασιν κατασκευάσαι καὶ ἐνθάδε οὐκ ἄπιστον . . ὡς ἐγὼ βουλοίμην μεγάλην θήραν ποιῆσαι: καὶ ἱππέας αἰτοίην ἄν σε, wo das Ganze einen bloss gedachten, willkürlich angenommenen Fall bezeichnet. Nichts Auffallendes haben solche Beispiele, in welchen das Verb des Hauptsatzes zwar ein Haupttempus ist, der Nebensatz aber von einem Infinitive oder Partizipe mit der Bedeutung der Vergangenheit abhängig ist. X. C. 1.4.25 λέγεται εἰπεῖν, ὅτι βούλοιτο, s. § 389, A. 5. 1. 6, 6 οἶδά σε λέγοντα ἀεί, ὡς οὐδὲ θέμις εἴη αἰτεῖσθαι = οἶδα, ὅτι ἔλεγες ἀεί, ὅτι . . εἴη. Th. 5.26 ἀεὶ μέμνημαι προφερόμενον, ὅτι τρὶς ἐννέα ἔτη δέοι γενέσθαι τὸν πόλεμον. [Manche sonst hierher gezogenen Beispiele sind mit Recht geändert worden, z. B. X. M. 1.2.34. Ap. 17 durch Zufügung von ἄν: ἀφεκτέον ἂν εἴη, ἥκιστ᾽ ἂν ἔχοιμι.](Smyth 2627)

Häufig folgt auf eine historische Zeitform im Hauptsatze entweder erst der Indikativ, dann der Optativ, oder erst der Optativ, dann der Indikativ, indem die Rede von der direkten (rein objektiven) Ausdrucksweise zu der das oblique Verhältnis hervorhebenden (s. § 592 u. A.) übergeht oder umgekehrt. a) Hdt. 1.86 ἔλεγε δὴ (Κροῖσος), ὡς ἦλθε ἀρχὴν Σόλων . . καὶ θεησάμενος πάντα τὸν ἑωυτοῦ ὄλβον ἀποφλαυρίσειε. X. A. 2.1.3 οἷτοι ἔλεγον, ὅτι Κῦρος μὲν τέθνηκεν, Ἀριαῖος δὲ πεφευγὼς ἐν τῷ σταθμῷ εἴη (s. das Kühners Bmrk.) = Kyros ist tot, Ariäos aber, fügten sie hinzu, befände sich in dem Standquartiere; der zweite Satz ist auf das Subjekt des Hauptsatzes bezogen und aus dessen Seele ausgesprochen. 2. 2, 15 ἧκον λέγοντες οἱ προπεμφθέντες σκοποἱ, ὅτι οὐχ ἱππεῖς εἰσιν, ἀλλ̓ ὑποζύγια νέμοιντο, Reiter sind nicht da, aber Lasttiere, fügten sie hinzu, weideten. 6. 3, 11 οἱ δὲ ἔλεγον πάντα τὰ γεγενημένα καὶ νῦν ὅτι πολιορκοῦνται ἐπὶ λόφου, οἱ δὲ Θρᾷκες πάντες περικεκλυκλωμένοι εἶεν αὐτούς. 7. 1, 34 ἀπεκρίνατο, ὅτι πειθομένοις αὐτοῖς οὐ μεταμελήσει, ἀλλὰ τοῖς τε οἴκοι τέλεσι ταῦτα ἀπαγγελεῖ καὶ αὐτὸς βουλεύσοιτο περὶ αὐτῶν τι δύναιτο ἀγαθόν, und er selbst, fügte er hinzu, werde u. s. w. Vgl. Andoc. 1.61. P. Prot. 335a ἔγνων ὅτι οὐκ ἤρεσεν . . καὶ ὅτι οὐκ ἐθελήσοι ἑκὼν εἶναι ἀποκρινόμενος διαλέγεσθαι. Vgl. civ. 466, a. Oft nach einem Praes. hist. Th. 8.51 ἐξάγγελος γίγνεται, ὡς οἱ πολέμιοι μέλλουσιν . . ἐπιθήσεσθαι τῷ στρατοπέδῳ καὶ ταῦτα σαφῶς πεπυσμένος εἴη. Vgl. 50. 72. 2. 80, 1. — b) Hdt. 3.71 ἐγὼ ταῦτα ἐδόκεον . . ἐπίστασθαι, ὅτι τε μάγος εἴη βασιλεύων, καὶ Σμέρδις Κύρου τετελεύτηκε. 7, 5 τοῦδε τοῦ λόγου παρενθήκην ποιεέσκετο τήνδε, ὡς Εὐρώπη περικαλλὴς εἴη χώρη καὶ δένδρεα παντοῖα φέρει. Th. 8.50 γνοὺς δὲ Φρύνιχος, ὅτι ἔσοιτο περὶ τῆς τοῦ Ἀλκιβιάδου καθόδου λόγος, καὶ ὅτι Ἀθηναῖοι ἐνδέξονται αὐτήν. X. A. 1.10.5 ἐπεὶ . . βασιλεὺς . . ἤκουσε Τισσαφέρνους, ὅτι οἱ Ἕλληνες νικῷεν τὸ καθ᾽ αὑτοὺς καὶ εἰς τὸ πρόσθεν οἴχονται διώκοντες, ἐνταῦθα δή κτλ. nach d. best. cdd., s. Kühners Bmrk. 4. 5, 10 αἱ δὲ ἀπεκρίναντο, ὅτι οὐκ ἐνταῦθα εἴη, ἀλλ᾽ ἀπέχε ὅσον παρασάγγην. 5. 5, 24 εἶπεν, ὅτι οὐ πόλεμον ποιησόμενοι ἥκοιεν, ἀλλὰ ἐπιδείξοντες, ὅτι φίλοι εἰσί. Vgl. 4. 5, 28. Nicht gehören hierher solche Stellen, in welchen dieser Wechsel des Optativs mit dem Indikative des Präsens und des Imperfekts stattfindet, wenn dieser in der Nr. 1 angegebenen umfassenderen Bedeutung gebraucht ist, wie z. B. Pl. Menex. 240, d οἱ Μαραθῶνι . . διδάσκαλοι τοῖς ἄλλοις γενόμενοι, ὅτι οὐκ ἄμαχος εἴη Περσῶν δύναμις, ἀλλὰ πᾶν πλῆθος καὶ πᾶς πλοῦτος ἀρετῇ ὑπείκει (als allgemeine Sentenz). X. H. 3.5.23 λογιζόμενος . ., ὡς Λύσανδρος τετελευτηκὼς εἴη καὶ τὸ μετ᾽ αὐτοῦ στράτευμα ἡττημένον ἀποκεχωρήκοι, καὶ Κορίνθιοι μὲν παντάπασιν οὐκ ἠκολούθουν (nicht bloss damals, sondern schon früher) αὐτοῖς, οἱ δὲ παρόντες οὐ προθύμως στρατεύοιντο. Isae. 9.12 εἰ μὲν Ἀστύφιλος μηδένα ἐβούλετο εἰδέναι, ὅτι τὸν Κλέωνος υἱὸν ἐποιεῖτο (was einer früheren Zeit angehört), μηδ᾽ ὅτι διαθήκας καταλίποι. Dass übrigens durch den Wechsel des Optativs mit dem Indikative nicht ein Gegensatz des Ungewissen zu dem Gewissen oder Faktischen ausgedrückt werde, ist Nr. 1 gezeigt worden. Vgl. auch § 592, Anm.(Smyth 2632)

Aus dem häufigen Gebrauche des Indikativs, und zwar besonders des Indikativs der Haupttempora nach einer historischen Zeitform im Hauptsatze, geht hervor, dass der Grieche eine grosse Neigung hatte, dem Satze die Farbe der direkten Rede zu geben, indem das Tempus und der Modus der direkten Rede beibehalten und nur die Person verändert wurde. Nicht selten aber wurde selbst das Subjekt und die Person unverändert beibehalten, so dass die abhängige Rede gänzlich den Charakter der unabhängigen annimmt, die Abhängigkeit des Nebensatzes von dem Hauptsatze aber nur durch die Konjunktion ὅτι (selten ὡς), die alsdann die Stelle unseres Kolons als Anführungszeichens vertritt, angezeigt wird. Th. 1.137 ἐδήλου δὲ γραφή, ὅτι Θεμιστοκλῆς ἥκω παρὰ σέ. 139 λεγόντων (τῶν πρέσβεων ἐκ Λακεδαίμονος) ἄλλο μὲν οὐδὲν . ., αὐτὰ δὲ τάδε, ὅτι Λακεδαιμόνιοι βούλονται τὴν εἰρήνην εἶναι, εἴη δ̓ ἄν, εἰ τοὺς Ἕλληνας αὐτονόμους ἀφεῖτε. 8, 53 ὁπότε δὲ μὴ φαῖεν ἐρωτώμενοι, ἐνταῦθα δὴ σαφῶς ἔλεγεν αὐτοῖς, ὅτι Τοῦτο τοίνυν οὐκ ἔστιν ἡμῖν γενέσθαι, εἰ μὴ πολιτεύσομεν . . σωφρονέστερον. X. A. 1.6.8 δὲ ἀπεκρίνατο, ὅτι Οὐδ᾽ εἰ γενοίμην (sc. σοὶ φίλος), Κῦρε, σοί γ̓ ἄν ποτε ἔτι δόξαιμι. 7. 2, 13 δὲ Ξενοφῶν ἔλεγεν, ὅτι Ἀναξίβιος ἐκέλευσε καὶ ἐμὲ πρὸς τοῦτο ἔπεμψεν ἐνθάδε. Vgl. 2. 4, 16. 5. 4, 10. Cy. 3. 1, 8 εἶπε δ̓, ὅτι Εἰς καιρὸν ἤκεις, ἔφη. P. Phaedr. 268a εἴ τις . . εἴποι, ὅτι Ἐγὼ ἐπίσταμαι τοιαῦτ᾽ ἄττα σώμασι προσφέρειν. Selbst vor einem Imperative. P. Crit. 50c ἴσως ἂν εἴποιεν (οἱ νόμοι), ὅτι Σώκρατες, μὴ θαύμαζε τὰ λεγόμενα. Ferner in der Regel, wenn im Satze das Verbum finitum weggelassen ist. X. An 1. 6, 7 ἀπεκρίνατο, ὅτι Οὔ. 8 εἰπόντος τοῦ Ὀρόντου, ὅτι Οὐδὲν ἀδικηθείς. Vgl. 1. 8, 15. 4. 5, 34. 8, 5. Nicht selten geht die abhängige Rede plötzlich in die direkte über. X. An. 1, 3, 16 ἐπιδεικνὺς δέ, ὡς εὔηθες εἴη ἡγεμόνα αἰτεῖν παρὰ τούτου, λυμαινόμεθα τὴν πρᾶξιν. 9, 25 λέγων, ὅτι . . ἐπιτύχοι: τοῦτον οὖν σοὶ ἔπεμψε καὶ δεῖταί σου τήμερον τοῦτον ἐκπιεῖν. Vgl. 7. 3, 17. Cy. 2. 4, 1. Vgl. § 595, 5.

Statt der unpersönlichen Redensarten, wie δῆλόν ἐστιν ὅτι, λανθάνει ὅτι u. s. w. werden gern die persönlichen Ausdrucksweisen δῆλός εἰμι ὅτι, λανθάνω ὅτι u. s. w. gebraucht, wodurch einerseits das Subjekt kräftiger und anschaulicher hervortritt, andererseits beide Sätze inniger miteinander verbunden werden. Vgl. §§ 477; 482, A. 2. Th. 1.93 καὶ δήλη οἰκοδομία ἔτι καὶ νῦν ἐστιν, ὅτι κατὰ σπουδὴν ἐγένετο. Vgl. X. M. 4.2.21. P. Crit. 46d νῦν δὲ κατάδηλος ἄρα ἐγένετο, ὅτι ἄλλως ἕνεκα λόγου ἐλέγετο. Id. Phaed. 64, b καὶ σφᾶς γε οὐ λελήθασιν, ὅτι ἄξιοί εἰσι τοῦτο πάσχειν, ubi v. Stallb. X. O. 1.19 ὅτι πονηρότατοί εἰσίν, οὐδὲ σὲ λανθάνουσιν. Vgl. Comm. 3. 5, 24. (Smyth 2584)

Wenn ὅτι oder ὡς durch einen eingeschalteten Zwischensatz von seinem Satze getrennt wird, so wird zuweilen, sei es aus Nachlässigkeit oder aus einem Streben nach Deutlichkeit, die einleitende Konjunktion noch Einmal wiederholt. Hdt. 3.71 ἴστε, ὑμῖν ὅτι, ἢν ὑπερπέσῃ νῦν ἡμέρη, ὡς οὐκ ἄλλος φθὰς ἐμεῦ κατήγορος ἔσται. 9, 6 ibiq. Baehr. X. A. 5.6.19 λέγουσιν, ὅτι, εἰ μὴ ἐκποριοῦσι τῇ στρατιᾷ μισθόν, ὥστε ἔχειν τὰ ἐπιτήδεια ἐκπλέοντας, ὅτι κινδυνεύσει μεῖναι τοσαύτη δύναμις ἐν τῷ Πόντῳ. Vgl. 7. 4, 5. Cy. 5. 3, 30 ibiq. Poppo. Vect. 5, 1 ibiq. Sauppe. Pl. civ. 470, d σκόπει δή, εἶπον, ὅτι ἐν τῇ νῦν ὁμολογουμένῃ στάσει, ὅπου ἄν τι τοιοῦτον γένηται καὶ διαστῇ πόλις, ἐὰν ἑκάτεροι ἑκατέρων τέμνωσιν ἀγροὺς καὶ οἰκίας ἐμπιπρῶσιν, ὡς ἀλιτηριώδης τε δοκεῖ στάσις εἶναι, ubi v. Stallb. Hipp. 1. 281, c ibiq. Hdrf. Isae. 5.3 ibiq. Schoemann. Übrigens finden sich aus gleichen Gründen, wenn auch seltener, auch andere Konjunktionen so wiederholt, wie μή . . μή X. A. 3.2.25; εἰ . . εἰ 3. 2, 35. Oec. 2. 15.

Anmerk. 1. Δῆλον ὅτι, εὖ οἶδ᾽ ὅτι, εὖ ἴσθ᾽ ὅτι stehen oft elliptisch in der Weise, dass eigentlich das Verb aus dem Vorhergehenden zu ergänzen ist10); allmählich aber sind diese Verbindungen rein formelhaft geworden. Pl. Ion. 531, b Socr. εἰ δὲ σὺ ἦσθα μάντις, οὐκ . . ἠπίστω ἂν ἐξηγεῖσθαι; J. δῆλον, ὅτι sc. ἠπιστάμην ἂν ἐξ. Gorg. 475, c Socr. οὐκοῦν . . τὸ ἀδικεῖν κάκιον ἂν εἴη τοῦ ἀδικεῖσθαι. Pr. δῆλον δὴ ὅτι. Vgl. X. M. 4.6.7. Eur. Ph. 1617 τίς ἡγεμών μοι ποδὸς ὁμαρτήσει τυφλοῦ; | ἥδ᾽ θανοῦσα; ζῶσά γ̓ ἂν σάφ᾽ οἶδ᾽ ὅτι sc. ὁμαρτήσειεν. Aus dem elliptischen δῆλον ὅτι ist das bei den Grammatikern häufige Adverb δηλονότι = scilicet, nämlich, hervorgegangen; aber auch schon bei den Klassikern kommt δῆλον ὅτι öfters der Bedeutung eines erklärenden Adverbs so nahe, dass von vielen die Schreibung δηλονότι vorgezogen wird. Pl. Symp. 197, b ὅθεν δὴ καὶ κατεσκευάσθη τῶν θεῶν τὰ πράγματα, Ἔρωτος ἐγγενομένου, δῆλον ὅτι κάλλους. Ps. Pl. Alc. 2. 149, b τὸν γὰρ θεὸν οὐκ ἐᾶν δῆλον ὅτι st. γὰρ θεὸς δῆλον ὅτι οὐκ ἐᾷ. Dem. 18.130 ἣν Ἔμπουσαν ἅπαντες ἴσασι καλουμένην, ἐκ τοῦ πάντα ποιεῖν καὶ πάσχειν δῆλον ὅτι ταύτης τῆς ἐπωνυμίας τυχοῦσαν. Daher zuweilen die Stellung δῆλον ὅτι ἔφη st. δῆλον, ἔφη, ὅτι s. X. M. 3.7.1 mit Kühners Bmrk. 4. 4, 23. Andoc. 1.30 δῆλον ὅτι γάρ st. δῆλον γάρ, ὅτι. Ebenso wird οἶδ᾽ ὅτι geradezu als versicherndes Adverb verwandt. Dem. 6.29 οὔτ̓ ἂν ὑμεῖς οἶδ᾽ ὅτι ἐπαύσασθε. 9, 1 πάντων οἶδ᾽ ὄτι φησάντων γ̓ ἄν. Vgl. § 548, 3. (Smyth 2583)

Auf die Verben: μέμνημαι, οἶδα, ἀκούω und andere ähnlicher Bedeutung folgt nicht selten statt des mit ὅτι oder ὡς eingeleiteten Substantivsatzes ein mit ὅτε (poet. ἦμος, ἡνίκα) eingeleiteter Adverbialsatz. Dies geschieht, wenn der Inhalt des Nebensatzes nicht bloss als der Inhalt (das Objekt) der genannten Verben, sondern vielmehr als ein Zeitereignis bezeichnet werden soll. Diese Konstruktion scheint aus einer Ellipse hervorgegangen zu sein, vgl. Lys. 18.26 ἄξιον δὲ καὶ τούτους τοὺς συνδίκους εὔνους ἡμῖν εἶναι ἐκείνου τοῦ χρόνου μνησθέντας, ὅτε . . ἄνδρας ἀρίστους ἐνομίζετ᾽ εἶναι τοὺς ὑπὲρ ὑμῶν ἀποθνῄσκοντας, wie wir auch sagen: ich erinnere mich recht gut, als der Krieg ausbrach. *c, 71 ᾔδεα μὲν γὰρ, ὅτε πρόφρων Δαναοῖσιν ἄμυνεν. *o, 18 οὐ μέμνῃ, ὅτε τε κρέμω ὑψόθεν. Vgl. *u, 188. *f, 396. w, 115. p, 424 οὐκ οἶσθ̓, ὅτε . . ἵκετο. Th. 2.21 μεμνημένοι καὶ Πλειστοάνακτα . ., ὅτε ἐσβαλὼν τῆς Ἀττικῆς ἐς Ἐλευσῖνα . . ἀνεχώρησε πάλιν. X. C. 1.6.12 μέμνημαι ὅτε ἐγὼ πρὸς σὲ ἧλθον. Vgl. Oec. 2, 11. Hell. 6. 4, 5 ἀναμνησθήσονται, ὅτε. P. Men. 79d μέμνησαι, ὅτ᾽ ἐγώ σοι ἀπεκρινάμην. Leg. 782, c τοὐναντίον ἀκούομεν ἐν ἄλλοις ὅτε οὐδὲ βοὸς ἐτόλμων γεύεσθαι. S. OR. 1134 εὖ γὰρ οἶδ᾽ ὅτι | κάτοιδεν, ἦμος . . ἐπλησίαζεν. Ai. 1273 οὐ μνημονεύεις οὐκέτ᾽ οὐδέν, ἡνίκα ἑρκέων ποθ̓ ὑμᾶς οὗτος . . ἐρρύσατο. Eur. Hec. 110 οἶσθ̓, ὅτε χρυσέοις ἐφάνη σὺν ὅπλοις, ubi v. Porson. Ar. V. 354. Av. 1054. Eur. Tr. 70 οἶδ̓, ἡνίκ᾽ Αἴας εἶλκε Κασάνδραν βίᾳ. So auch in anderen Verbindungen, als: *o, 207 ἐσθλὸν καὶ τὸ τέτυκται, ὅτ᾽ ἄγγελος αἴσιμα εἰδῇ (als Subjekt). S. El. 59 τί γάρ με λυπεῖ τοῦθ̓, ὅταν λόγῳ θανὼν | ἔργοισι σωθῶ κἀξενέγκωμαι κλέος. Eur. Hec. 307 ἐν τῷδε γὰρ κάμνουσιν αἱ πολλαὶ πόλεις, | ὅταν τις ἐσθλὸς καὶ πρόθυμος ὢν ἀνὴρ | μηδὲν φέρηται τῶν κακιόνων πλέον. X. H. 6.5.46 τῶν ὑμετέρων προγόνων καλὸν λέγεται, ὅτε τοὺς Ἀργείων τελευτήσαντας . . οὐκ εἴασαν ἀτάφους γενέσθαι. Vgl. 47. So auch zuweilen im Lateinischen, als: memini, cum mihi desipere videbare; audivi eum, cum diceret u. s. w., s. Kühners Ausf. Gr. d. Lat. Spr. § 202, A. 4.(Smyth 2588)

Auf ähnliche Weise folgt häufig auf Verben, welche eine Gemütsstimmung ausdrücken, als: θαυμάζειν, ἄχθεσθαι ἀγανακτεῖν, αἰσχύνεσθαι, μέμφεσθαι, δεινὸν ποιεῖσθαι, δεινόν ἐστι, ἀγαπᾶν, φθονεῖν, αἰσχρόν ἐστι u. dgl., statt eines mit ὅτι eingeleiteten Substantivsatzes ein mit dem konditionalen oder indirekt fragenden εἰ, wenn, ob, eingeleiteter Adverbialsatz, wodurch der Gegenstand der Bewunderung u. s. w. nicht als wirklich bestehend, sondern als bloss möglich oder als noch in Frage stehend dargestellt wird, als: θαυμάζω, ὅτι ταῦτα γίγνεται und εἰ ταῦτα γίγνεται. Die attische Urbanität, welche ihrer Sprache gern die Farbe des Zweifels und einer gewissen Unentschiedenheit beimischt, bedient sich dieser Form des Ausdrucks sehr häufig und selbst bei ausgemachten und unbezweifelten Thatsachen. Da ein solcher Satz eine Behauptung in der Form eines hypothetischen Satzes ausspricht, so kann die modale Konstruktion sowohl die der Behauptungssätze (Indik., Opt. m. ἄν, Indikativ der hist. Ztf. m. ἄν) als die der Bedingungssätze (§ 570 ff.) und im ersteren Falle die Neg. οὔ, in dem letzteren μή sein. a) Indic. Th. 6.60 δεινὸν ποιούμενοι (indignantes), εἰ τοὺς ἐπιβουλεύοντας σφῶν τῷ πλήθει μὴ εἴσονται, vgl. 1. 35, 3. Aeschin. 3.94. X. C. 4.3.3 (Κῦρος) κατεμέμφετο καὶ αὑτὸν καὶ τοὺς σὺν αὐτῷ, εἰ οἱ ἄλλοι . . ἐδόκουν κτλ. P. Lach. 194a ἀγανακτῶ, εἰ οὑτωαὶ νοῶ μὴ οἷός τ᾽ εἰμὶ εἰπεῖν. Phaed. 95, a ἐθαύμαζον, εἴ τι ἕξει τις χρήσασθαι τῷ λόγῳ αὐτοῦ. Vgl. Dem. 2.23. 24. 4, 43. 18, 160 αἰσχρόν ἐστιν, εἰ ἐγὼ μὲν τὰ ἔργα τῶν ὑπὲρ ὑμῶν πόνων ὑπέμεινα, ὑμεῖς δὲ μηδὲ τοὺς λόγους οὐτῶν ἀνέξεσθε. 21, 105 οὐδὲ ᾐσχύνθη, εἰ . . ἐπάγει. P. Prot. 315e οὐκ ἂν θαυμάζοιμι, εἰ παιδικὰ Παυσανίου τυγχάνει ὤν. Th. 1.121 δεινὸν ἂν εἴη, εἰ οἱ μὲν ἐκείνων ξύμμαχοι . . οὐκ ἀπεροῦσιν, ἡμεῖς δὲ . . οὐκ ἄρα

δαπανήσομεν. Dem. 2. 23 τοὐναντίον γὰρ ἂν ἦν θαυμαστόν, εἰ μηδὲν ποιοῦντες ἡμεῖς τοῦ πάντα ποιοῦντος περιῆμεν, vgl. 34, 36. — b) Opt. c. ἄν; Neg. hier οὔ. P. Men. 91d τέρας λέγεις, εἰ . . οὐκ ἂν δύναιντο λαθεῖν. X. C. 3.3.55 τοὺς δ̓ ἀπαιδεύτους παντάπασιν ἀρετῆς θαυμάζοιμ᾽ ἄν, εἴ τι πλέον ἂν ὠφελήσειε λόγος κτλ. c) Indic. Praeter. c. ἄν; Neg. οὔ. X. M. 2.3.9 θαυμαστά γε λέγεις, εἰ κύνα μέν, εἰ . . σοὶ . . ἐχαλέπαινεν, ἀμελήσας ἂν τοῦ ὀργίζεσθαι ἐπειρῶ εὖ ποιήσας πραΰνειν αὐτόν, τὸν δὲ ἀδελφὸν . . οὐκ ἐπιχειρεῖς κτλ. Antiph. 6.29 δεινόν, εἰ οἱ αὐτοὶ μάρτυρες τούτοις μὲν ἂν μαρτυροῦντες πιστοὶ ἦσαν, ἐμοὶ δὲ μαρτυροῦντες ἄπιστοι ἔσονται. Vgl. Dinarch. 1, 53. Aeschin. 1.85 ἄτοπον ἂν εἴη, εἰ μηδὲν μὲν ἐμοῦ λέγοντος αὐτοὶ βοᾶτε . ., ἐμοῦ δὲ λέγοντος ἐπιλέλησθε καὶ μὴ γενομένης μὲν κρίσεως περὶ τοῦ πράγματος ἥλω ἄν, γεγονότος δὲ ἐλέγχου ἀποφεύξεται. Isae. 10.12 θαυμαστὸν γὰρ ἂν ἦν, εἰ τὴν ἐμὴν μητέρα ἔχοντι . . οὐκ ἂν οἷόν τε ἦν τῶν ἐκείνης κυρίῳ γενέσθαι. — d) Zuweilen auch ἐάν c. conj., wenn die Verwirklichung der Handlung erwartet wird (§ 575). Isocr. ep. 6, 7 μὴ θαυμάζετε δ̓, ἄν τι φαίνωμαι λέγων κτλ.; nach ἀγαπᾶν, ἀγαπητόν Isocr. 15.17. Dem. 3.31. 9, 74. Aeschin. 1, 174. Auch ἐπειδάν (vgl. § 567, 2) Lycurg. 68 ἀγανακτῶ . ., ἐπειδὰν ἀκούσω . . τινὸς λέγοντος, ὡς κτλ. — e) Opt. ohne ἄν α) wenn