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Viertes Kapitel.

592. Von der Form der obliquen oder indirekten Rede.

Will man die Worte oder Gedanken einer Personsei es nun eine dritte oder die zweite Person oder der Redende selbstberichten, so ist eine vierfache Ausdrucksweise möglich:

Entweder man giebt die Worte unverändert in derselben Form wieder, in welcher sie ausgesprochen worden sind. Die berichtete Rede erscheint dann völlig unabhängig von der Vorstellung des Erzählenden, der gleichsam das Wort einem andern überlässt und inzwischen sich selbst ganz im Hintergrunde hält, z. B. Der König lässt euch melden: “Ich bin bereit, Frieden zu schliessen.” Dieser rein objektiven Form der oratio recta bedienen sich naive Erzähler, wie Herodot, mit Vorliebe, z. B. 8, 140 ὡς δὲ ἀπίκετο (Ἀλέξανδρος) ἐς τὰς Ἀθήνας ἀποπεμφθεὶς ὑπὸ Μαρδονίου, ἔλεγε τάδε: Ἄνδρες Ἀθηναῖοι, Μαρδόνιος τάδε λέγει: Ἐμοὶ ἀγγελίη ἥκει παρὰ βασιλέος κτλ.(Smyth 2590)

Oder man giebt den Inhalt der fremden Rede von seinem eigenen Standpunkte aus in einem selbständigen Berichte wieder, als ob man das Berichtete selbst wahrgenommen hätte. Damit ist naturgemäss eine Personenverschiebung verbunden; insbesondere wird das ursprüngliche Ich im Munde des Erzählers zu Er: Der König lässt euch melden: Er ist bereit, Frieden zu schliessen. Gehört die Rede der Vergangenheit an, so kommt noch Tempusverschiebung hinzu: Der König liess damals melden: Er war bereit, Fr. z. schl. Diese subjektiv gefärbte Darstellung fremder Gedanken begegnet uns häufig bei Homer, z. B. *l, 201 Ζεύς με πατὴρ προέηκε τεῒν τάδε μυθήσασθαι: | ὄφρ᾽ ἂν μέν κεν ὁρᾷς Ἀγαμέμνονα ποιμένα λαῶν | θύνοντ᾽ ἐν προμάχοισιν ἐναίροντα στίχας ἀνδρῶν, | τόφρ᾽ ὑπόεικε μάχης, τὸν δ̓ ἄλλον λαὸν ἄνωχθι | μάρνασθαι δηίοισι κατὰ κρατερὴν ὑσμίνην: | αὐτὰρ ἐπεί κ̓ δουρὶ τυπεὶς βλήμενος ἰῷ | εἰς ἵππους ἅλεται, τότε τοι κράτος ἐγγυαλίξει. (Vgl. Λ, 186 ff. βάσκ᾽ ἴθι, Ἶρι ταχεῖα, τὸν Ἕκτορι μῦθον ἐνίσπες: | ὄφρ᾽ ἂν μέν κεν ὁρᾷ Ἀγαμέμνονα . . | τόφρ᾽ ἀναχωρείτω, τὸν δ̓ ἄλλον λαὸν ἀνώχθω | μάρνασθαι δηίοισι κατὰ κρατερὴν ὑσμίνην: | αὐτὰρ ἐπεί κ̓ . . . ἅλεται, τότε οἱ κράτος ἐγγυαλίξω.) Vgl. Η, 391 mit 364. Β, 28 ff. mit 11 ff. Θ, 414 ff. mit 402 ff. Ι, 270 ff. mit 128 ff.

Diesen zwei unabhängigen Redeformen entsprechen die folgenden zwei abhängigen Formen, in denen die berichteten Worte oder Gedanken einem im Hauptsatze stehenden Verbum der Wahrnehmung oder Mitteilung (v. sentiendi oder declarandi) grammatisch untergeordnet werden:

Der Erzähler berichtet in abhängiger Rede die Worte oder Gedanken einer Person von seinem Standpunkte aus, so dass das Berichtete zugleich als seine eigene Behauptung erscheint (entsprechend der unter Nr. 2 erläuterten subjektiven Form des selbständigen Berichts): Der König lässt melden, dass er bereitist, Frieden zu schliessen. Mit Tempusverschiebung: Der König liess melden, dass er bereit war. Diese Art der abhängigen Rede ist im Griechischen nur in sehr geringem Grade ausgebildet. Tempusverschiebung (für das Griechische das einzige unterscheidende Kennzeichen gegenüber der in Nr. 4. besprochenen rein objektiven Form, vgl. Anm. 1) findet sich nur nach Verben sentiendi und declarandi häufiger (bei Homer regelmässig), vgl. § 550, 3 a, dagegen nach Verben des Sagens und Meinens nie, und in obliquen Nebensätzen selten, vgl. § 595, 3. g, 166 γίγνωσκον, δὴ κακὰ μήδετο δαίμων. X. M. 1.7.1 ὅτι δ̓ ἀληθῆ ἔλεγεν, ὧδ᾽ ἐδίδασκεν.

Der Erzähler berichtet in abhängiger Rede die Worte oder Gedanken einer Person von deren Standpunkte aus, indem er sich in die Zeit und Situation versetzt, in der die berichteten Äusserungen gesprochen wurden. Dabei kann unter Umständen eine Modusverschiebung eintreten, vgl. § 550, 4. § 594. Dagegen bleibt im Griechischen das Tempus unverändert, wie es in der direkten Rede stehen würde: βασιλεὺς ἤγγειλεν ὅτι ἕτοιμός ἐστιν (entsprechend dem direkten εἰμί) oder εἴη, εἰρήνην ποιήσασθαι, der König liess melden, dass er bereit wäre, Frieden zu schliessen. Diese rein objektive Darstellungsart, bei der die Anschauung des Erzählers ganz ausser Betracht bleibt (wie in der unter Nr. 1 erläuterten direkten Form) ist in der nachhomerischen Sprache die fast ausschliesslich übliche Form der oratio obliqua.

Anmerk. 1. Während also das Deutsche in dem Konjunktiv ein Mittel besitzt, den Zweifel des Berichtenden an der Wahrheit des Berichteten anzudeuten, fehlt der griechischen Sprache ein derartiges Mittel durchaus; sie beschränkt sich darauf, die Aussage rein objektiv wiederzugeben. X. H. 1.6.36 βοῶντας ὅτι Καλλικρατίδας νενίκηκε ναυμαχῶν καὶ ὅτι αἱ τῶν Ἀθηναίων νῆες ἀπολώλασιν ἅπασαι, mit dem Rufe: “K. hat gesiegt, alle Schiffe der Ath. sind untergegangen.” Cy. 8. 7, 19 οὐδὲ τοῦτο πώποτε ἐπείσθην, ὡς ψυχή, ἕως μὲν ἂν ἐν θνητῷ σώματι , ζῇ, ὅταν δὲ τούτου ἀπαλλαγῇ, τέθνηκεν, tot sein sollte. Lys. 10.8 εἰ δέ τις εἴποι ὡς τὴν τεκοῦσαν τὸν φύσαντα ἔτυπτες, dass du geschlagen hättest. Isocr. 15.30 πειρᾶταί με διαβάλλειν κατήγορος ὡς διαφθείρω τοὺς νεωτέρους. Auch der Optativ, der nach historischem Tempus für den Indikativ eintreten kann (vgl. § 550, 4), giebt der Rede nicht eine subjektive Färbung in dem oben besprochenen Sinne, sondern dient nur dazu, die berichteten Worte ausdrücklich als der Vergangenheit angehörige Äusserungen oder Gedanken des übergeordneten Subjekts zu kennzeichnen. P. Menex. 240d διδάσκαλοι τοῖς ἄλλοις γενόμενοι ὅτι οὐκ ἄμαχος εἴη Περσῶν δύναμις (den Worten nach: “nicht unbesieglich wäre”, aber dem Sinne nach zugleich: “nicht unbesiegbar ist”). Dem. 50.50 ἀποκρίνεται αὐτῷ κυβερνήτης, ὅτι τριήραρχος ἐγὼ τῆς νεὼς εἴην, wäre = war.

Anmerk. 2. Über ὅτι alsAnführungszeichens. § 551, 4.(Smyth 2591)

593. Form der Hauptsätze in der abhängigen Rede.

Die Hauptsätze der direkten Rede, d. h. die grammatischen, zu denen auch die durch die beiordnenden Konjunktionen, als: καί, τέ, δέ, ἀλλά, καίτοι, , γάρ, οὖν, eingeleiteten Sätze gehören (§ 515, 5), werden in der abhängigen Rede

1) wenn sie Aussagesätze sind, d. h. wenn sie eine einfache Aussage (eine Behauptung oder ein Urteil) enthalten, entweder durch den Akkusativ mit dem Infinitive (§ 475, 3, 4) oder durch ὅτι und ὡς mit dem Verbum finitum nach den § 550 f. erörterten Gesetzen ausgedrückt (die Negation ist in beiden Fällen οὔ), als: ἐπήγγειλε τοὺς πολεμίους οὔπω παρεῖναι oder ἐπήγγειλεν, ὅτι οἱ πολέμιοι οὔπω πάρεισι (παρεῖεν);

2) wenn sie Heischesätze sind, d. h. Befehle, Mahnungen, Wünsche, Begehrungen enthalten, durch den Infinitiv oder Acc. c. Inf. (§ 473, 2) (die Negation ist in diesem Falle μή). Th. 3, 15 οἱ Λακεδαιμόνιοι τοῖς ξυμμάχοις παροῦσι κατὰ τάχος ἔφραζον ἰέναι ἐς τὸν Ἰσθμόν, irent (or. recta: κατὰ τάχος ἴτε). X. C. 1.4.14 ἀπηγόρευε μηδένα βάλλειν, πρὶν Κῦρος ἐμπλησθείη θηρῶν (or. r.: μηδεὶς βαλλέτω, πρὶν ἂν Κῦρος ἐμπλησθῇ θηρῶν). Bei fortgesetzter Oratio obliqua werden der Deutlichkeit wegen die Infinitive δεῖν oder χρῆναι hinzugefügt, obwohl auch in diesem Falle der blosse Infinitiv gebraucht werden kann, wie Th. 4.50 πολλῶν γὰρ ἐλθόντων πρέσβεων οὐδένα ταὐτὰ λέγειν: εἰ οὖν βούλονται σαφὲς λέγειν, πέμψαι . . ἄνδρας ὡς αὐτόν, so möchten sie schicken, mitterent. Vgl. 1. 27, 1 μένειν.

Anmerk. 1. Die Konstruktion des Acc. c. Inf. hängt zuweilen von einem weggelassenen Verb der Wahrnehmung oder Mitteilung, dessen Begriff jedoch auch von einem vorausgehenden Verb involviert sein kann, ab. Th. 1.136 καὶ οὐκ ἀξιοῖ . . φεύγοντα τιμωρεῖσθαι: καὶ γὰρ ἂν . . κακῶς πάσχειν, γενναῖον δὲ εἶναι κτλ. (in ἀξιοῖ liegt der Begriff des Meinens). 3, 31 καὶ οἱ Λέσβιοι . . παρῄνουν . . τῶν ἐν Ἰωνίᾳ πόλεων καταλαβεῖν τινα . ., ἐλπίδα δ̓ εἶναι: οὐδενὶ γὰρ ἀκουσίως ἀφῖχθαι: . . πείσειν τε οἴεσθαι κτλ. (παρῄνουν involviert den Begriff von ἔλεγον); so nach ἀναπείθεσθαι 3, 94, nach κελεύειν 3, 94 X. H. 2.2.12, nach ἐᾶν Th. 5.41, nach ἐπιμαρτύρεσθαι 6, 29, nach παραιτεῖσθαι 5, 63, nach ἐπικαλεῖν 5, 56, nach μέμφεσθαι 8, 50, nach διανοεῖσθαι 6, 96, nach ὁρᾶν 4, 27. 7, 42, nach εἰδέναι 6, 64, nach φοβεῖσθαι 4, 8, vgl. 4, 108, nach θαυμάζειν X. M. 1.1.13.

Anmerk. 2. Zwischensätze, und namentlich solche, welche mit γάρ oder auch οὖν angereiht werden, werden häufig, obwohl sie in direkter Rede grammatische Hauptsätze sind, in der obliquen Rede im Optative ohne einleitende Konjunktion eingeschoben, und zwar in der Regel, wenn ein durch ὅτι oder ὡς eingeleiteter Satz im Optativ oder auch der Acc. c. Inf. vorausgeht, so dass der Zwischensatz eine Fortsetzung des Angeführten bildet. Dieser Gebrauch findet sich erst bei Herodot und den Attikern, und bei diesen mehr in der Prosa als in der Poesie. Aesch. Ag. 604 ταῦτ᾽ ἀπάγγειλον πόσει, | ἥκειν ὅπως τάχιστ᾽ ἐράσμιον πόλει: | γυναῖκα πιστὴν δ̓ ἐν δόμοις εὕροι μολών, | οἵαν περ οὖν ἔλειπε. Vgl. S. Ph. 617 οἴοιτο μέν κτλ. Hdt. 7.3 ἔλεγε . ., ὡς αὐτὸς μὲν γένοιτο Δαρείῳ ἤδη βασιλεύοντι . ., Ἀρτοβαζάνης δὲ ἔτι ἰδιώτῃ ἐόντι Δαρείῳ: οὐκ ὦν οὔτ᾽ οἰκὸς εἴη οὔτε δίκαιον ἄλλον τινὰ τὸ γέρας ἔχειν πρὸ ἑωυτοῦ. Th. 2.72 ἀπεκρίναντο αὐτῷ, ὅτι ἀδύνατα σφίσιν εἴη ποιεῖν . .: παῖδες γὰρ σφῶν καὶ γυναῖκες παρ᾽ ἐκείνοις εἴησαν. X. A. 7.3.13 ἔλεγον πολλοὶ κατὰ ταὐτά, ὅτι παντὸς ἄξια λέγοι Σεύθης: χειμὼν γὰρ εἴη, καὶ οὔτε οἴκαδε ἀποπλεῖν τῷ βουλομένῳ δυνατὸν εἴη κτλ. Hell. 3. 2, 23 ἀποκριναμένων δὲ τῶν Ἠλείων, ὅτι οὐ ποιήσοιεν ταῦτα: ἐπιληΐδας γὰρ ἔχοιεν τὰς πόλεις: φρουρὰν ἔφηναν οἱ ἔφοροι. Vgl. 6. 5, 36. 7. 1, 23. Pl. Phil. 58, a ibiq. Stallb. Symp. 201, a. Antiph. 6.22 ibiq. Maetzner. Andoc. 1.40 οὔκουν δέοιτο. Lys. 13.78 (λέγων) νῦν μὲν δεῖν αὐτοὺς ἡσυχίαν ἔχειν: εἰ δέ ποτε οἴκαδε κατέλθοιεν, τότε καὶ τιμωρήσοιντο τοὺς ἀδικοῦντας. Pl. Charm. 155, e. Dem. 1.22. 50, 50 ἀποκρίνεται αὐτῷ Ποσείδιππος, ὅτι τριήραρχός τε ἐγὼ τῆς νεὼς εἴην καὶ ὑπεύθυνος καὶ τὸν μισθὸν παρ᾽ ἐμοῦ λαμβάνοι: πλεύσοιτο οὖν, οἶ ἐγὼ κελεύω, εἰς Θάσον. Selten nach ὅτι mit dem Indikative. Isae. 8.22 εἶπον, ὅτι ἐντεῦθεν ποιήσομαι τὴν ταφήν: δεδεημένη γὰρ εἴη ταῦτα ποιεῖν τούτου ἀδελφή. [Aber Lys. 13.9 ist nach d. cdd. zu lesen: λέγει, ὅτι . . ποιήσειν (st. ποιήσει) . .: οἴοιτο δέ κτλ., über ὅτι c. inf. s. § 550, A. 3, b).] Bemerkenswert in einer irrealen Periode Pl. civ. 420, c εἰ ἡμᾶς ἀνδριάντας γράφοντας προσελθών τις ἔψεγε λέγων ὅτι οὐ τοῖς καλλίστοις τοῦ ζῴου τὰ κάλλιστα φάρμακα προστίθεμεν: οἱ γὰρ ὀφθαλμοὶ κάλλιστον ὂν οὐκ ὀστρείῳ ἐναληλιμμένοι εἶεν ἀλλὰ μέλανι. Auffallend nach einem Partizip Isae. 9.5 ἐπειδὴ . . ᾐσθόμην καρπουμένους τούτους τὰ ἐκείνου, δὲ υἱὸς αὐτοῦ ποιηθείη ὑπὸ Ἀστυφίλου, καὶ τούτων διαθήκας καταλίποι παρὰ Ἱεροκλεῖ Ἡφαιστιάδῃ, ἀκούσας ἐγὼ λέγοντος αὐτοῦ ταῦτα ἐπορευόμην παρὰ τὸν Ιεροκλέα (wohl schon unter der Einwirkung des folgenden ἀκούσας λέγοντος). Auch der Indikativ und der Optativ mit ἄν finden sich in derartigen Zwischensätzen. Hdt. 7.168 ὑπίσχοντο . . ἀμυνέειν, φράζοντες ὡς οὔ σφι περιοπτέη ἐστὶ Ἑλλὰς ἀπολλυμένη: ἢν γὰρ σφαλῇ, σφεῖς γε οὐδὲν ἄλλο δουλεύσουσι τῇ πρώτῃ τῶν ἡμερέων: ἀλλὰ τιμωρητέον εἴη. Isocr. 17.21 λέγων ὅτι οὐδὲν αὐτῷ πλέον ἔσται, εἰ τὰ μὲν χρήματ᾽ . . ἀποδώσει, αὐτὸς δ̓ ὁμοίως ἐνθάδε καταγέλαστος ἔσοιτο: γὰρ παῖς . . τἀληθῆ κατερεῖ (Bekker u. a. ohne Not κατεροῖ). Dem. 50.44 ᾔδειν οὖν ὅτι οὗτος μὲν . . κακῶς ἔμελλε τριηραρχήσειν: οὔτε γὰρ τῷ τριηραρχήματι οὔτε τοῖς ἐπιβάταις καὶ τῇ ὑπηρεσίᾳ χρήσοιτο: οὐδεὶς γὰρ αὐτῷ παραμενεῖ (Bekker παραμενοῖ). X. A. 6.2.10 οἱ δὲ λόγοι ἦσαν αὐτοῖς, ὡς αἰσχρὸν εἴη ἄρχειν Ἀθηναῖον Πελοποννησίων . . εἶναι γὰρ τοὺς κατειργασμένους Ἀρκάδας καὶ Ἀχαιούς, . . εἰ οὖν σωφρονοῖεν, αὐτοὶ συστάντες καὶ στρατηγοὺς ἑλόμενοι ἑαυτῶν καθ᾽ ἑαυτοὺς ἂν τὴν πορείαν ποιοῖντο. Vgl. Pl. leg. 719, b. Diese Zwischensätze erscheinen der Form nach als völlig unabhängig, also als Übergang in die direkte Rede. Wahrscheinlich aber wirkt die ganze oblique Darstellung in der Weise nach, dass auch sie noch als zur indirekten Rede gehörig, als innerlich abhängig empfunden werden. Ebenso ist zu urteilen über die Fälle, wo ein Haupttempus vorangeht, die Abhängigkeit also überhaupt nicht durch den Modus bezeichnet werden könnte. X. C. 2.3.4 λεγέτω . . ποτέρως ἂν τὴν ἀρετὴν μᾶλλον οἴεται ἀσκεῖσθαι παρ᾽ ἡμῖν, εἰ μέλλοι πλεῖστα καὶ πονεῖν καὶ κινδυνεύειν ἐθέλων πλείστης καὶ τιμῆς τεύξεσθαι, ἂν εἰδῶμεν ὅτι οὐδὲν διαφέρει κακὸν εἶναι: ὁμοίως γὰρ πάντες τῶν ἴσων τευξόμεθα. P. Phaed. 86a εἴ τις διισχυρίζοιτο . . ὡς ἀνάγκη ἔτι εἷναι τὴν ἁρμονίαν ἐκείνην καὶ μὴ ἀπολωλέναι: οὐδεμία γὰρ μηχανὴ ἂν εἴη κτλ. P. Phaed. 95d erklärt sich der Optativus obliquus nach den vorausgehenden Indikativen daraus, dass φῄς, wovon die ganze Rede abhängt, den Sinn eines Präteritums hat. Vgl. § 551, 2.(Smyth 2592)

594. Form der Nebensätze in der abhängigen Rede.

a) Optativ und Infinitiv.

Wenn die Oratio obliqua in die Gegenwart fällt, also von einem Haupttempus abhängt, so behalten die Nebensätze stets den Modus der direkten Rede bei: φημί σε, εἰ τοῦτο λέγεις, ἁμαρτάνειν. Φημί σε, ἐὰν τοῦτο λέγῃς, ἁμαρτήσεσθαι. Φημί σε, εἰ τοῦτο λέγοις, ἁμαρτάνειν ἄν. Hdt. 1.1 (φασὶ) ἕκτῃ ἡμέρῃ ἀπ᾽ ἧς ἀπίκοντο . . ἐλθεῖν ἐπὶ τὴν θάλασσαν γυναῖκας. 1, 5 οὐ γὰρ ἁρπαγῇ σφέας χρησαμένονς λέγουσι ἀγαγεῖν αὐτὴν ἐς Αἴγυπτον, ἀλλ᾽ ὡς ἐν τῷ Ἄργει ἐμίσγετο τῷ ναυκλήρῳ τῆς νεός,

ἐπείτε ἔμαθε ἔγκυος ἐοῦσα, . . ἐθελοντὴν αὐτὴν τοῖσι Φοίνιξι συνεκπλῶσαι. Lys. 24.119 συλλέγεσθαί φησιν ἀνθρώπους ὡς ἐμὲ πονηροὺς καὶ πολλούς, οἳ τὰ ἑαυτῶν ἀνηλώκασι. 22, 1 λέγοντες ὅτι ὑμεῖς, εἰ ὡς μάλιστα αὐτοὺς ἀδικεῖν ἡγεῖσθε, οὐδὲν ἧττον καὶ τοὺς περὶ τούτων ποιουμένους λόγους συκοφαντεῖν νομίζετε. 1, 5 ταύτην ἐμοὶ μόνην ἡγοῦμαι σωτηρίαν, ἐὰν ὑμῖν εἰπεῖν ἅπαντα δυνηθῶ. X. M. 2.1.27 ἐλπίζω εἰ τὴν πρὸς ἐμὲ ὁδὸν τράποιο, σφόδρ᾽ ἄν σε τῶν καλῶν καὶ σεμνῶν ἀγαθὸν ἐργάτην γενέσθαι. An. 5. 7, 6 εὖ ἴστε . . ὅτι, ἐάν τις εἰς τὴν Ἑλλάδα μέλλῃ ἰέναι, πρὸς ἑσπέραν δεῖ πορεύεσθαι. Pl. Crat. 398, b λέγουσιν ὡς, ἐπειδάν τις ἀγαθὸς ὢν τελευτήσῃ, μεγάλην μοῖραν καὶ τιμὴν ἔχει. Ap. 38, d ἴσως με οἴεσθε ἀπορίᾳ λόγων ἑαλωκέναι τοιούτων οἷς ἂν ὑμᾶς ἔπεισα, εἰ ᾤμην δεῖν κτλ.(Smyth 2618)

Fällt aber die Oratio obliqua in die Vergangenheit, ist sie also von einem historischen Tempus abhängig, so kann in den Nebensätzen statt des Indikativs eines Haupttempus und statt des Konjunktivs der Optativ (ohne ἄν) eintreten. (Über diesen sogen. Optativus obliquus s. § 399, 5.) Ausgenommen sind natürlich solche Nebensätze, welche als Bemerkungen oder Erklärungen des Erzählers keinen integrierenden Teil der Rede bilden und daher durch den Indikativ ausgedrückt werden. Hdt. 1.24 (λέγουσι) τὸν Ἀρίονα . . παραιτήσασθαι, ἐπειδή σφι οὕτω δοκέοι, περιιδεῖν αὐτὸν . . ἀεῖσαι (or. recta: ἐπειδὴ ὑμῖν οὕτω δοκέει, παραιτοῦμαι περιιδεῖν με . . ἀεῖσαι). 50 Λυδοῖσί τε πᾶσι προεῖπε θύειν πάντα τινὰ αὐτῶν τοῦτο, τι ἔχοι ἕκαστος (or. r.: θυέτω πᾶς τις ὑμῶν τοῦτο, τι ἔχει ἕκαστος). 3, 75 τελευτέων ἔλεγε, ὅσα ἀγαθὰ Κῦρος Πέρσας πεποιήκοι (or. r.: πολλὰ ἀγ. Κ. Π. πεποίηκε). Lys. 12.74 εἶπεν ὅτι οὐδὲν αὐτῷ μέλοι τοῦ ὑμετέρου θορύβου, ἐπειδὴ πολλοὺς Ἀθηναίων εἰδείη τοὺς τὰ ὅμοια πράττοντας αὑτῷ (or. r.: οὐδὲν μέλει, ἐπειδὴ οἶδα). X. A. 1.8.12 Κῦρος . . τῷ Κλεάρχῳ ἐβόα ἄγειν τὸ στράτευμα κατὰ μέσον τὸ τῶν πολεμίων, ὅτι (quia) ἐκεῖ βασιλεὺς εἴη (or. r.: ἄγε, ὅτι ἐκεῖ βασιλεύς ἐστιν). 3. 5, 15 οἱ δ̓ ἔλεγον, ὅτι τὰ πρὸς μεσημβρίαν τῆς ἐπὶ Βαβυλῶνα (sc. ὁδοῦ) εἴη καὶ Μηδίαν, δι᾽ ἧσπερ ἥκοιεν (or. r.: τὰ . . ἐστι . ., δι᾽ ἧσπερ ἥκετε). 6. 6, 25 Κλέανδρος εἶπεν, ὅτι Δέξιππον μὲν οὐκ ἐπαινοίη, εἰ ταῦτα πεποιηκὼς εἴη (or. r.: Δ. οὐκ ἐπαινῶ, εἰ τ. πεποικώς ἐστιν). Vgl. 4. 8, 26. 7. 1, 33 ἔλεγεν, ὅτι ἕτοιμος εἴη ἡγεῖσθαι αὐτοῖς . ., ἔνθα πολλὰ καὶ ἀγαθὰ λήψοιντο (or. r.: ἕτοιμός εἰμι ἡγ. ὑμῖν, ἔνθα . . λήψεσθε). Hell. 2. 3, 17 ἔλεγεν Θηραμένης, ὅτι, εἰ μή τις κοινωνοὺς ἱκανοὺς λήψοιτο τῶν πραγμάτων, ἀδύνατον ἔσοιτο τὴν ὀλιγαρχίαν διαμένειν (or. r.: εἰ μή τις λήψεται, ἀδύνατον ἔσται). Vgl. 50. 2. 4, 4. 3. 1, 27. Cy. 1. 5, 3 ibiqu. Born. 2. 3, 55 εἶπεν Σάτυρος ὅτι οἰμώξοιτο, εἰ μὴ σιωπήσειεν (or. r.: οἰμώξει, ἐὰν μὴ σιωπήσῃς). An. 1. 9, 11 καὶ εὐχὴν δέ τινες αὐτοῦ ἐξέφερον, ὡς εὔχοιτο τοσοῦτον χρόνον ζῆν, ἔστε νικῴη καὶ τοὺς εὖ καὶ τοὺς κακῶς ποιοῦντας ἀλεξόμενος (or. r.: εὔχεται . . ἔστ᾽ ἂν νικᾷ). 2. 1, 2 ἔδοξεν οὖν αὐτοῖς . . προιέναι εἰς τὸ πρόσθεν, ἕως Κύρῳ συμμείξειαν (or. r.: πρόιτε, ἕως ἂν συμμείξητε). 5. 1, 1 ηὔξαντο σωτήρια θύσειν, ἔνθα πρῶτον εἰς φιλίαν γῆν ἀφίκοιντο (or. r.: θύσομεν, ἔνθα ἂν ἀφικώμεθα). Cy. 1. 4, 14 ἀπηγόρευε μηδένα βάλλειν, πρὶν Κῦρος ἐμπλησθείη θηρῶν (or. r.: μηδεὶς βαλλέτω, πρὶν ἂν Κ. ἐμπλησθῇ). Th. 4.80 ἤλπιζον ἀποτρέψειν αὐτοὺς μάλιστα, εἰ ἀντιπαραλυποῖεν (or. r.: ἀποτρέψομεν ἐὰν λυπῶμεν). Vgl. 4. 76, 5. 5. 14, 3. X. Ag. 1. 10 Τισσαφέρνης ὤμοσεν Ἀγησιλάῳ, εἰ σπείσαιτο, ἕως ἔλθοιεν, οὓς πέμψειε πρὸς βασιλέα ἀγγέλους, διαπράξεσθαι αὐτῷ ἀφεθῆναι αὐτονόμους τὰς ἐν τῇ Ἀσίᾳ πόλεις Ἑλληνίδας (or. r.: ἐὰν σπείσῃ, ἕως ἂν ἔλθωσιν, οὓς ἂν πέμψω . . διαπράξομαι). Vgl. Pl. civ. 455, b.

Anmerk. 1. Der Indikativ einer historischen Zeitform bleibt der Deutlichkeit wegen in der Regel auch in der obliquen Rede nach einem Präteritum, weil der Optativ unentschieden lassen würde, ob in der direkten Rede der Indikativ eines Haupttempus (sowie der Konjunktiv) oder der Indikativ einer historischen Zeitform gestanden hätte1). Hdt. 1.87 λέγεται . . Κροῖσον . . | ἐπιβώσασθαι τὸν Ἀπόλλωνα ἐπικαλεόμενον, εἴ τί οἱ κεχαρισμένον ἐξ αὐτοῦ ἐδωρήθη, παραστῆναι (or. recta: παράστηθί μοι, εἴ τί σοι κ. ἐξ ἐμοῦ ἐδωρήθη). 5, 84 ἀπέφαινον λόγῳ, ὡς οὐκ ἀδικοῖεν: ὅσον μὲν γὰρ χρόνον εἶχον τὰ ἀγάλματα ἐν τῇ χώρῃ, ἐπιτελέειν τὰ συνέθεντο (or. r.: ὅσον μ. γ. χ. εἴχομεν . ., ἐπετελέομεν). Th. 1.91 τὴν πόλιν ὅτε ἐδόκει ἐκλιπεῖν ἄμεινον εἶναι . ., ἄνευ ἐκείνων ἔφασαν γνόντες τολμῆσαι (or. r.: ὅτε ἐδόκει, ἐτολμήσαμεν). 6, 28 ἐβόων ὡς . . οὐδὲν εἴη τι οὐ μετ᾽ ἐκείνου ἐπράχθη (or. r.: οὐδέν ἐστιν τι οὐκ ἐπράχθη.) 5, 49 λέγοντες μὴ ἐπηγγέλθαι πω ἐς Λακεδαίμονα τὰς σπονδάς, ὅτ᾽ ἐσέπεμψαν τοὺς ὁπλίτας (or. r.: οὐκ ἐπηγγελμέναι πω ἦσαν αἱ σπονδαί, ὅτ᾽ ἐσεπέμψαμεν τ. .). X. A. 1.2.21 ἧκεν ἄγγελος λέγων, ὅτι λελοιπὼς εἴη Συέννεσις τὰ ἄκρα, ἐπεὶ ᾔσθετο, ὅτι τὸ Μένωνος στράτευμα ἤδη ἐν Κιλικίᾳ ἦν (or. r.: λἑλοιπε . ., ἐπεὶ ᾔσθετο). Vgl. 2. 1, 3 ὅθεν ὥρμηντο . . ὅθεν περ ἦλθε. Hell. 1. 5, 3 τοῖς ἰδίοις χρήσεσθαι ἔφη, πατὴρ αὐτῷ ἔδωκεν. 5 καλῶς μὲν ἔφη αὐτοὺς λέγειν, οὐ δυνατὸν δ̓ εἶναι παρ᾽ βασιλεὺς ἐπέστειλεν αὐτῷ ἄλλα ποιεῖν. Pl. Ap. 29, c ἔφη τὴν ἀρχὴν οὐ δεῖν ἐμὲ δεῦρο εἰσελθεῖν , ἐπεὶ εἰσῆλθον, οὐχ οἷόν τ᾽ εἶναι κτλ. Ebenso irreal, s. § 550, A. 5. X. M. 1.3.3 οὔτε γὰρ τοῖς θεοῖς ἔφη καλῶς ἔχειν, εἰ ταῖς μεγάλαις θυσίαις μᾶλλον ταῖς μικραῖς ἔχαιρον . .: οὔτ᾽ ἂν τοῖς ἀνθρώποις ἄξιον εἶναι ζῆν, εἰ τὰ παρὰ τῶν πονηρῶν μᾶλλον ἦν κεχαρισμένα τοῖς θεοῖς τὰ παρὰ τῶν χρηστῶν (or. r.: οὔτε καλῶς εἶχεν, εἰ ἔχαιρον, οὔτ᾽ ἂν ἄξιον ἦν . ., εἰ . . ἦν. Vgl. An. 6. 6, 25. (In Stellen wie X. H. 5.2.8 ἐδίδασκον, ὡς . . συνεστρατεύοντο, ὅποι ἡγοῖντο. Dem. 30.20 ἀπεκρίναντο . ., ὅτι οὐδεὶς μάρτυς παρείη, κομίζοιτο δὲ λαμβάνων καθ᾽ ὁποσονοῦν δέοιτ᾽ Ἄφοβος παῤ αὐτῶν, steht der Optativ nicht wegen der obliquen Rede, sondern ist von einer unbestimmten Frequenz, s. § 560, 4. § 565 gebraucht und müsste daher auch in der direkten Rede stehen: συνεστρατευόμεθα, ὅποι ἡγοῖντο, ἐκομίζετο Ἄφοβος λαμβάνων καθ᾽ ὁποσονοῦν δέοιτο). Nur in den Kausalsätzen mit ὅτι oder ὡς (in denen eine Zweideutigkeit nicht leicht entstehen kann) tritt zuweilen der Optativ Aor. für den Indikativ ein. X. H. 7.1.34 εἶχε γὰρ λέγειν . . ὡς Λακεδαιμόνιοι διὰ τοῦτο πολεμήσειαν αὐτοῖς, ὅτι οὐκ ἐθελήσαιεν μετ᾽ Ἀγησιλάου ἐλθεῖν ἐπ᾽ αὐτόν (or. r.: ὅτι οὐκ ἠθέλησαν). S. unter 3. Ganz vereinzelt in einem Temporalsatze mit ἐπεί. X. C. 5.3.26 λέγει ὅτι ἥκουσιν αὐτῷ ἄγγελοι ὡς Ἀσσύριος, ἐπεὶ πύθοιτο τὰ περὶ τοῦ φρουρίου, χαλεπῶς ἐνέγκοι. — Zu beachten ist, dass man nicht überall da, wo in einem Nebensatze der Indikativ einer historischen Zeitform steht, denselben als aus der direkten Rede herübergenommen zu betrachten hat, sondern häufig beruht er darauf, dass der Gedanke zugleich eine Bemerkung des Berichtenden darstellt, s. § 595, 3.

Anmerk. 2. Wie ein hypothetisches Satzgefüge mit εἰ c. ind. praeteriti der direkten Rede in der indirekten Rede unverändert bleibt, s. die Beispiele in Anm. 1, so auch ein solches mit εἰ c. opt. Th. 1.136 extr. ἐκεῖνον δ̓ ἄν, εἰ ἐκδοίη αὐτόν, . . σωτηρίας ἂν της ψυχῆς ἀποστερῆσαι (or. r.: εἰ ἐκδοίης, ἀποστερήσαις ἄν). X. M. 1.2.15.

Anmerk. 3. Dass die mit ὥστε eingeleiteten Nebensätze in der indirekten Rede regelmässig durch den Infinitiv (Acc. c. Inf.) ausgedrückt werden, ist § 584 f. besprochen. Ausnahmen sind selten: Isocr. 17.11 ἀφικνοῦνταί μοι οἱ ἀπαγγέλλοντες ὅτι . . Σατύρῳ οὕτως ἁπάντων μεταμέλει τῶν πεπραγμένων, ὥστε πίστεις τὰς μεγίστας αὐτῷ δεδωκὼς εἴη. X. H. 3.5.23.(Smyth 2619)

Eine Art von obliquer Rede liegt auch dann vor, wenn der Nebensatz zwar nicht einer indirekten Rede angehört, aber den Gedanken eines Andern, nicht eine Behauptung des Redenden (des Erzählers) enthält. Auch in diesem Falle kann nach einer historischen Zeitform die innere Abhängigkeit des Nebensatzes durch den Optativ bezeichnet werden. e, 240 δένδρεα μακρὰ πεφύκει, | . . τά οἱ πλώοιεν ἐλαφρῶς (aus dem Geiste der Kalypso). *e, 301 τὸν κτάμεναι μεμαώς, ὅστις τοῦ γ̓ ἀντίος ἔλθοι, käme. Vgl. *s, 508. *y, 749. l, 289. q, 70 πὰρ δ̓ ἐτίθει κάνεον καλήν τε τράπεζαν, | πὰρ δὲ δέπας οἴνοιο πιεῖν, ὅτε θυμὸς ἀνώγοι. Vgl. i, 333. *f, 580 οὐκ ἔθελεν φεύγειν, πρὶν πειρήσαιτ᾽ Ἀχιλῆος. Vgl. § 568, c. S. Tr. 903 κρύψασ᾽ ἑαυτήν, ἔνθα μή τις εἰσίδοι, ubi se a nullo visum iri credebat. OR. 1247 καλεῖ (Pr. hist.) τὸν ἤδη Λάιον πάλαι νεκρόν, | μνήμην παλαιῶν σπερμάτων ἔχους᾿, ὑφ᾽ ὧν | θάνοι μὲν αὐτός κτλ. Vgl. Tr. 164 f. Hdt. 7.2 ἐστασίαζον (οἱ παῖδες), μὲν Ἀρτοβαζάνης, κατότι πρεσβύτατός τε εἴη παντὸς τοῦ γόνου, καὶ ὅτι νομιζόμενον εἴη πρὸς πάντων ἀνθρώπων τὸν πρεσβύτατον τὴν ἀρχὴν ἔχειν: Ξέρξης δέ, ὡς Ἀτόσσης τε παῖς εἴη. Th. 2.21 ἐκάκιζον (τὸν Περικλέα), ὅτι στρατηγὸς ὢν οὐκ ἐπεξάγοι, quod exercitum non educeret. 4, 65 τοὺς στρατηγοὺς . . ἐζημίωσαν . ., ὡς (quia) . . δώροις πεισθέντες ἀποχωρἡσειαν. (Vgl. Anm. 1.) X. A. 1.8.12. Th. 5. 35, 4 τά τε ἄλλα χωρία εἶχον, μένοντες ἕως σφίσι κἀκεῖνοι ποιήσειαν τὰ εἰρημένα. Vgl. 3, 102 extr. Hell. 3. 2, 20 ἀλλήλοις σπονδὰς ἐποιήσαντο, ἕως ἀπαγγελθείη τὰ λεχθέντα Δερκυλίδᾳ μὲν εἰς Λακεδαίμονα, Τισσαφέρνει δὲ ἐπὶ βασιλέα. Oft bei εἰ. β, 342 f. ἐν δὲ πίθοι οἴνοιο παλαιοῦ ἡδυπότοιο | ἕστασαν, . . εἴ ποτ̓ Ὀδυσσεὺς | οἴκαδε νοστήσειε, es waren Krüge alten süssen Weines hingestellt, “indem man des Falles gedachte, wenn O. zurückkehrte.” Andoc. 4.15 τὰ χρήματα τῷ δήμῳ ἔδωκεν, εἴ πως τελευτήσειεν ἄπαις, für den Fall, dass er kinderlos stürbe. X. A. 4.1.8 οὐδὲ τοὺς ἀνθρώπους ἐδίωκον ὑποφειδόμενοι, εἴ πως ἐθελήσειαν οἱ Καρδοῦχοι διιέναι αὐτοὺς ὡς διὰ φιλίας. Th. 3.21 εἴ τις ἔξωθεν . . ἐπίοι. 2, 5 εἴ τι ἄρα μὴ προχωροίη. 4, 131 Πελοποννήσιοι ἱδρύθησαν ἐπὶ λόφου . ., ὃν εἰ μὴ ἕλοιεν οἱ ἐναντίοι, οὐκ ἐγίγνετο σφῶν περιτείχισιςproprie Th. in verbis ὃν εἰ μὴ ἕλοιεν ita incepit, ut si haec e mente Scionaeorum dicturus οὐ γίγνεσθαι ἂν σφῶν περιτείχισιν (ἐνόμιζον) perrecturus esset; sed hanc sententiam miscuit cum altera ὃν εἰ μὴ ᾕρουν οἱ ἐναντίοι, οὐκ ἐγίγνετο σφῶν περιτείχισιςPoppo. Ebenso Dem. 18.145 οὐκ ἦν τοῦ πρὸς ὑμᾶς πολέμου πέρας οὐδ᾽ ἀπαλλαγὴ Φιλίππῳ, εἰ μὴ Θηβαίους καὶ Θετταλοὺς ἐχθροὺς ποιήσειε τῇ πόλει. S. Ai. 313 ἔπειτ᾽ ἐμοὶ τὰ δείν᾽ ἐπηπείλησ᾽ ἔπη, | εἰ μὴ φανοίην πᾶν τὸ συντυχὸν πάθος. OC. 352 μοχθοῦσα τλήμων δεύτερ᾽ ἡγεῖται (Pr. hist.) τὰ τῆς | οἴκοι διαίτης, εἰ πατὴρ τροφὴν ἔχοι. Dass statt des Optativus obliquus auch die Modusform der oratio recta gewählt werden kann, ist aus § 595 zu ersehen, also: σπονδὰς ἐποιήσαντο ἕως ἂν ἀπαγγελθῇἐπηπείλησεν εἰ μὴ φανῶ. — So im Lateinischen der Konjunktiv: C. Tusc. 5 § 105 Aristides nonne ob eam causam expulsus est patria, quod praeter modum justus esset (als Ansicht seiner Mitbürger), s. Kühners Bmrk. ad C. Tusc. 5 § 62.(Smyth 2622)

Statt des Konjunktiv mit ἄν tritt in der oratio obliqua der Optativ ohne ἄν ein (s. Nr. 2). Zwar findet sich in den Handschriften nicht selten die Partikel zugefügt; allein diese Stellen berechtigen nicht zu dem Schlusse, dass bei dem Übergange des Konjunktivs in den optativus obliquus das Modaladverb beibehalten werden könnte; denn sie sind teils nicht beweiskräftig, teils kritisch zu beanstanden. *h, 387 ἠνώγει Πρίαμος . . εἰπεῖν, αἴ κέ περ ὔμμι φίλον καὶ ἡδὺ γένοιτο, | μῦθον Ἀλεξάνδροιο. Die Worte αἴ κε . . ἡδὺ γένοιτο gehören nicht zur or. obl., sondern sind ein selbständiger Zusatz des Heroldes2). *b, 597 στεῦτο γὰρ εὐχόμενος νικησέμεν, εἴπερ ἂν αὐταὶ | Μοῦσαι ἀείδοιεν. Der Satz εἴπερ ἂν . . ἀείδοιεν kann in direkter Rede ebenso lauten: νικήσω, εἴπερ ἂν ἀείδοιεν, vgl. Χ, 2193). *g, 208 τ᾽ ἂν ἔγωγε | νῦν μὲν ἀνώγοιμι πτολεμίζειν υἷας Ἀχαιῶν | νήστιας ἀκμήνους, ἅμα δ̓ ἠελίῳ καταδύντι | τεύξεσθαι μέγα δόρπον, ἐπὴν τισαίμεθα λώβην. Der Optativ τισαίμεθα ist nicht durch die oblique Rede, sondern durch den Einfluss des vorausgehenden Optativs hervorgerufen, wie Ω, 227 u. δ, 222. Th. 8.54 ἐψηφίσαντο πλεύσαντα τὸν Πείσανδρον καὶ δέκα ἄνδρας μετ᾽ αὐτοῦ πράσσειν, ὅπῃ ἂν αὐτοῖς δοκοίη ἄριστα ἕξειν, direkt nicht ὅπῃ ἂν δοκῇ, sondern ὅπῃ ἂν δοκοίη, vgl. § 552, Anm. 3. Ebenso 7. 48, 3 ἐξ ὧν ἄν τις διαβάλλοι u. 8. 76, 6 οἵπερ ἂν βουλεύοιεν. — Von der neueren Kritik geändert sind u. a. folgende Stellen: Aesch. P. 450 f. ἐνταῦθα πέμπει τούσδ̓, ὅπως, ὅταν (Elmsley ὅτ᾽ ἐκ) νεῶν | φθαρέντες ἐχθροὶ νῆσον ἐκσωζοίατο, | κτείνοιεν εὐχείρωτον Ἑλλήνων στρατόν. S. Tr. 6S7 ἕως ἂν (Elmsl. νιν) . . ἁρμό- σαιμι. 164 ἡνίκ᾽ ἂν (ἡνίκα) . . ἀπείη. X. H. 2.3.48 οὐκ οἴονται καλὴν ἂν ἐγγενέσθαι ὀλιγαρχίαν, πρὶν [ἂν] εἰς τὸ ὑπ᾽ ὀλίγων τυραννεῖσθαι τὴν πόλιν καταστήσειαν, vgl. 2. 4, 18. Vect. 5, 13 , καὶ ἄν τις ἀδικοίη τὴν πόλιν, λέγεις, ὡς χρὴ καὶ πρὸς τοῦτον εἰρήνην ἄγειν; (seit Sauppe ἀδικῇ). An. 1. 5, 9 νομίζων, ὅσῳ μὲν [ἂν] θᾶττον ἔλθοι, τοσούτῳ ἀπαρασκευαστοτέρῳ βασιλεῖ μαχεῖσθαι. 3. 2, 12 ὁπόσους [ἂν] κατακάνοιεν, vgl. Cy. 7. 5, 49. Comm. 4. 1, 2 μανθάνειν οἷς προσέχοιεν καὶ μνημονεύειν [ἂν] μάθοιεν. R. L. 2, 10 τι [ἂν] ἀγαθὸν δοκοίη εἶναι. Antiph. 5.34 οὗτοι δὲ θάνατον τῷ μηνυτῇ τὴν δωρεὰν ἀπέδοσαν, ἀπαγορευόντων τῶν φίλων τῶν ἐμῶν μὴ ἀποκτείνειν τὸν ἄνδρα, πρὶν [ἂν] ἐγὼ ἔλθοιμι. Isae. 10.13 κελεύει νόμος σὺν ταύταις κύριον εἶναι δοῦναι, ἐάν τω βούλοιτο, τὰ ἑαυτοῦ (Scheibe ὅτῳ βούλοιτο, vgl. 9, 13). Andoc. 1.81 ἕως ἂν (Blass nach Weidner αὖ) οἱ νόμοι τεθεῖεν. Isocr. 17.15 ἠξίουν . . στρεβλοῦν, ἕως [ἂν] τἀληθῆ δόξειεν αὐτοῖς λέγειν. Dem. 30.6 ἐπειδὰν (seit Dobree ἐπειδὴ) τάχιστ᾽ ἀνὴρ εἶναι δοκιμασθείην. X. Ag. 1, 25 ἆθλά τε προὔθηκε καὶ ταῖς ἱππικαῖς τάξεσιν, ἥτις κράτιστα [ἂν] ἱππεύοι, καὶ ταῖς ὁπλιτικαῖς, ἥτις [ἂν] ἄριστα σωμάτων ἔχοι = προεῖπεν ἆθλα εἶναι κτλ.(Smyth 2619)

Die Freiheit, in Nebensätzen der oratio obliqua den Infinitiv (Akkusativ mit dem Infinitive) anzuwenden, hat die griechische Sprache in ausgedehnterem Masse als die lateinische, insofern auch in Nebensätzen, die nicht die Geltung von logischen Hauptsätzen haben, sondern durchaus als abhängig empfunden werden, nicht selten der Infinitiv für den Indikativ eintritt.

a) Adjektivsätze. Hdt. 3.18 τράπεζα τοῦ ἡλίου τοιήδε τις λέγεται εἶναι: λειμών ἐστι ἐν τῷ προαστείῳ ἐπίπλεος κρεῶν, . . ἐς τὸν τιθέναι τὰ κρέα τοὺς ἐν τέλει, log. Hauptsatz. Ebenso Th. 4.98 ὕδωρ τε ἐν τῇ ἀνάγκῃ κινῆσαι, ἣν οὐκ αὐτοὶ ὕβρει προσθέσθαι, ἀλλ᾽ ἐκείνους . . ἀμυνόμενοι βιάζεσθαι χρῆσθαι (Nom. c. Inf. bei gleichem Subj. mit dem Hauptsatze). Vgl. 6, 64 extr. X. A. 2.2.1 οὗτοι δὲ ἔλεγον, ὅτι πολλοὺς φαίη Ἀριαῖος εἶναι Πέρσας ἑαυτοῦ βελτίους, οὓς οὐκ ἂν ἀνασχέσθαι αὐτοῦ βασιλεύοντος, quos non esse laturos. Comm. 1. 1, 8. 3. 11, 1. Pl. Phaed. 110, b. — Hdt. 2.121, a πλοῦτον τούτῳ τῷ βασιλεῖ γενέσθαι ἀργύρου μέγαν, τὸν οὐδένα τῶν ὕστερον ἐπιτραφέντων βασιλέων δύνασθαι ὑπερβαλέσθαι, divitias quibus nemo maiores habere posset. 2, 141 τοῖσι (= οἷς) . . δεδόσθαι ἐξαιρέτους ἑκάστῳ δυώδεκα ἀρούρας. 6, 117 ἄνδρα οἱ δοκέειν ὁπλίτην ἀντιστῆναι μέγαν, τοῦ τὸ γένειον τὴν ἀσπίδα πᾶσαν σκιάζειν. Th. 1.91 (ἔφασαν) ὅσα αὖ μετ᾽ ἐκείνων βουλεύεσθαι, οὐδενὸς ὕστεροι γνώμῃ φανῆναι, de quibus rebus consultavissent (nicht: de q. r. se consultavisse). Vgl. 2. 13, 5. 2, 24 τριήρεις . . ἑκατὸν ἐξαιρέτους ἐποιήσαντο . . καὶ τριηράρχους αὐταῖς, ὧν μὴ χρῆσθαι μηδεμιᾷ ἐς ἄλλο τι μετὰ τῶν χρημάτων περὶ τοῦ αὐτοῦ κινδύνου, ἢν δέῃ, als ob ein Verb wie ἔγνωσαν vorausginge, vgl. 5. 63, 4. 6, 72 ὅσον εἰκὸς εἶναι. Pl. Phaed. 111, a. Aeschin. 3.96 εἶναι δὲ πολλοὺς ἄλλους τῶν Ἑλλήνων, οὓς βούλεσθαι κοινωνεῖν τῆς συντάξεως.

b) Adverbialsätze a) des Ortes, der Zeit, des Grundes, der Vergleichung. Hdt. 3.23 (ἔλεγον) ἀγαγεῖν σφέας ἐς δεσμωτήριον ἀνδρῶν, ἔνθα τοὺς πάντας ἐν πέδῃσι χρυσέῃσι δεδέσθαιda hätten alle in goldenen Fesseln gelegen.” Pl. civ. 408, c οἱ τραγῳδιοποιοὶ . . Ἀπόλλωνος μέν φασιν Ἀσκληπιὸν εἶναι, ὑπὸ δὲ χρυσοῦ πεισθῆναι πλούσιον ἄνδρα θανάσιμον ἤδη ὄντα ἰάσασθαι, ὅθεν δὴ καὶ κεραυνωθῆναι αὐτόν, unde (= et inde) fulmine eum percussum esse. Vgl. Th. 6. 24, 3. Th. 5. 46, 3 εἰπεῖν τε ἐκέλευον ὅτι καὶ σφεῖς . . ἤδη ἂν Ἀργείους ξυμμάχους πεποιῆσθαι, ὡς παρεῖναί γ̓ αὐτοὺς αὐτοῦ τούτου ἕνεκα, denn deswegen seien sie da. X. M. 1.1.13 ἐθαύμαζε δ̓ εἰ μὴ φανερὸν αὐτοῖς ἐστιν, ὅτι ταῦτα οὐ δυνατὸν ἀνθρώποις εὑρεῖν: ἐπεὶ καὶ τοὺς μέγιστον φρονοῦντας ἐπὶ τῷ περὶ τούτων λέγειν οὐ ταὐτὰ δοξάζειν ἀλλήλοις, vgl. § 569, A. 1. Th. 2. 93, 3 προσδοκία οὐδεμία (ἦν) μὴ ἄν ποτε οἱ πολέμιοι ἐξαπιναίως οὕτως ἐπιπλεύσειαν, ἐπεὶ οὔτ᾽ ἀπὸ τοῦ προφανοῦς τολμῆσαι ἂν καθ᾽ ἡσυχίαν, οὔτ᾽ εἰ διενοοῦντο, μὴ οὐκ ἂν προαισθέσθαι. Vgl. P. Symp. 189c. — Hdt. 3.26 λέγεται . ., ἐπειδὴ ἐκ τῆς Ὀάσιος ταύτης ἰέναι . ., ἐπιπνεῦσαι νότον μέγαν. 35 ὡς δὲ (cum) ἐν τῇ καρδίῃ εὑρεθῆναι ἐνεόντα τὸν ὀιστόν, εἰπεῖν πρὸς τὸν πατέρα κτλ. 6, 84 Σκύθας γὰρ (sc. φασί) τοὺς νομάδας, ἐπεί τέ σφι Δαρεῖον ἐσβαλεῖν ἐς τὴν χώρην, μετὰ ταῦτα μεμονέναι μιν τείσασθαι. 7, 148 μετὰ δέ, ὡς ἐλθεῖν τοὺς ἀγγέλους ἐς δὴ τὸ Ἄργος, ἐπελθεῖν ἐπὶ τὸ βουλευ: τήριον. 150 extr. ἐπεὶ δέ σφεας παραλαμβάνειν τοὺς Ἕλληνας, οὕτω δὴ ἐπισταμένους, ὅτι οὐ μεταδώσουσι τῆς ἀρχῆς Λακεδαιμόνιοι, μεταιτέειν κτλ. 2. 121, 2 ὡς δὲ τυχεῖν τὸν βασιλέα ἀνοίξαντα τὸ οἴκημα, θωμάσαι κτλ., ὡς δὲ ἀεὶ ἐλάσσω φαίνεσθαι τὰ χρήματα . ., ποιῆσαί μιν τάδε. Bei Hdt. ungemein häufig. Th. 2.102 λέγεται δὲ καὶ Ἀλκμαίωνι τῷ Ἀμφιάρεω, ὅτε δὴ ἀλᾶσθαι αὐτὸν μετὰ τὸν φόνον τῆς μητρός, τὸν Ἀπόλλω ταύτην τὴν γῆν χρῆσαι οἰκεῖν. X. A. 5.7.18. Ap. 5. P. Symp. 174d (ἔφηἐπειδὴ γενέσθαι ἐπὶ τῇ οἰκίᾳ τῇ Ἀγάθωνος, ἀνεῳγμένην καταλαμβάνειν τὴν θύραν. e ὡς ἰδεῖν τὸν Ἀγάθωνα, φάναι κτλ., ubi v. Stallb. Hdt. 1.202 (λέγεται) μεθύσκεσθαι, ἐς ἐς ὄρχησίν τε ἀνίστασθαι καὶ ἐς ἀοιδὴν ἀπικνέεσθαι. Vgl. 2, 102. 5, 85. 86. 7, 171 λοιμὸν γενέσθαι, . . ἔστε τὸ δεύτερον ἐρημωθείσης Κρήτης μετὰ τῶν ὑπολοίπων τρίτους αὐτὴν νῦν νέμεσθαι. 3, 55 τιμᾶν Σαμίους ἔφη, διότι ταφῆναί οἱ τὸν πάππον δημοσίῃ ὑπὸ Σαμίων. Vgl. 3, 156. X. C. 1.3.17 ἐπεὶ δὲ, ἔφη, τὸ μὲν νόμιμον δίκαιον εἶναι, τὸ δὲ ἄνομον βίαιον, σὺν τῷ νόμῳ ἐκέλευεν ἀεὶ τὸν δικαστὴν τὴν ψῆφον τίθεσθαι. 5. 2, 4 ἀπήγγελλον τῷ Κύρῳ, ὅτι τοσαῦτα εἴη ἔνδον ἀγαθά, ὅσα ἐπ᾽ ἀνθρώπων γενεάν, ὡς σφίσι δοκεῖν (i. e. ut sibi videretur), μὴ ἂν ἐπιλιπεῖν τοὺς ἔνδον ὄντας. P. Civ. 359d ἰδεῖν . . νεκρόν, ὡς φαίνεσθαι, μείζω κατ᾽ ἄνθρωπον. Th. 5.45 πείσειν γὰρ αὐτὸς Ἀθηναίους, ὥσπερ καὶ νῦν ἀντιλέγειν.

b) der Bedingung. Hdt. 3.108 λέγουσι δὲ καὶ τόδε Ἀράβιοι, ὡς πᾶσα ἂν γῆ ἐπίμπλατο τῶν ὀφίων τούτων, εἰ μὴ γίνεσθαι κατ᾽ αὐτούς, οἷόν τι κατὰ ἐχίδνας. Vgl. 2, 64. 3, 105. 7, 229. 2, 172 (ἔφη) εἰ πρότερον εἶναι δημότης, ἀλλ᾽ ἐν τῷ παρεόντι εἶναι αὐτῶν βασιλεύς. Th. 4.98 οἱ Ἀθηναῖοι ἔφασαν, εἰ μὲν ἐπὶ πλέον δυνηθῆναι τῆς ἐκείνων κρατῆσαι, τοῦτ̓ ἂν ἔχειν, i. e. si ampliorem illorum agri partem in suam potestatem redigere potuissent, se eam retenturos.

c) der Folge bei ὥστε, und zwar ist hier nach § 584, f der Infinitiv das beinahe ausschliesslich Übliche in or. obl. Vgl. auch § 594, A. 3.

d) Gemischte Beispiele. Hdt. 6.137 ἐπεί τε γὰρ ἰδεῖν τοὺς Ἀθηναίους τὴν χώρην, τὴν σφίσι ὑπὸ τὸν Ὑμησσὸν ἐοῦσαν ἔδοσαν οἰκῆσαι μισθὸν τοῦ τείχεος τοῦ περὶ τὴν ἀκρόπολίν κοτε ἐληλαμένου: ταύτην ὡς ἰδεῖν τοὺς Ἀθηναίους ἐξεργασμένην εὖ, τὴν (i. e. ἣν) πρότερον εἶναι κακήν τε καὶ τοῦ μηδενὸς ἀξίην, λαβεῖν φθόνον κτλ. 3, 105 εἶναι δὲ (λέγεται) ταχυτῆτα οὐδενὶ ἑτέρῳ ὁμοῖον, οὕτω ὥστε, εἰ μὴ προλαμβάνειν τοὺς Ἰνδοὺς τῆς ὁδοῦ, ἐν τοὺς μύρμηκας συλλέγεσθαι, οὐδένα ἄν σφεων ἀποσώζεσθαι. 2, 140 ὡς δ̓ ἄρα οἴχεσθαι τὸν Αἰθίοπα ἐξ Αἰγύπτου, αὖτις τὸν τυφλὸν ἄρχειν . . ὅκως γάρ οἱ φοιτᾶν σῖτον ἄγοντας Αἰγυπτίων ὡς ἑκάστοισι προστετάχθαι σιγῇ τοῦ Αἰθίοπος, ἐς τὴν δωρεὴν κελεύειν σφέας καὶ σποδὸν κομίζειν. Pl. civ. 614, b ἔφη δέ, ἐπειδὴ οὗ ἐκβῆναι τὴν ψυχήν, πορεύεσθαι μετὰ πολλῶν καὶ ἀφικνεῖσθαι σφᾶς εἰς τόπον τινὰ δαιμόνιον, ἐν τῆς γῆς δὔ εἶναι χάσματα . .: δικαστὰς δὲ μεταξὺ τούτων καθῆσθαι οὓς ἐπειδὴ διαδικάσειαν, τοὺς μὲν δικαίους κελεύειν κτλ.(Smyth 2631)

595. b) Indikativ und Konjunktiv in den Nebensätzen der abhängigen Rede.

Neben dem im § 594 besprochenen Optativ und Infinitiv, durch welche die Nebensätze ausdrücklich als innerlich abhängig, als Teile einer indirekten Rede gekennzeichnet werden, gebraucht die griechische Sprache mit besonderer Vorliebe die direkte Ausdrucksweise, indem sie auch nach einer historischen Zeitform den Indikativ und den Konjunktiv, wie sie in der unabhängigen Rede gestanden haben, beibehält. Während in dem Optativus obliquus auf den zeitlichen Abstand hingedeutet wird, der zwischen dem Berichtenden und den berichteten Äusserungen und Gedanken liegt, versetzt sich der Redende hier, indem er jene Äusserungen und Gedanken unverändert (abgesehen von der Personenverschiebung) in der ursprünglichen Form wiedergibt, völlig in die vergangene Zeit und Situation, aus der sie stammen. Wir bringen im Folgenden Beispiele zuerst für den Indikativ, sodann für den Konjunktiv.

A. Indikativ. Hier ist besonders zu beachten, dass auch die Tempusform unverändert bleibt wie sie in der direkten Rede war.

a) Adjektivsätze. Hdt. 7.54 Ξέρξης εὔχετο πρὸς τὸν ἥλιον μηδεμίαν οἱ συντυχίην τοιαύτην γενέσθαι, μιν παύσει καταστρέψασθαι τὴν Εὐρώπην πρότερον, ἐπὶ τέρμασι τοῖσι ἐκείνης γένηται (Nr. 4). 6, 132 (Μιλτιάδης) αἰτήσας νέας ἑβδομήκοντα καὶ στρατιήν τε καὶ χρήματα Ἀθηναίους, οὐ φράσας σφι, ἐπ᾽ ἣν ἐπιστρατεύσεται χώρην, ἀλλὰ φὰς αὐτοὺς καταπλουτιεῖν, ἤν οἱ ἕπωνται (Nr. 4) ἐπὶ γὰρ χώρην τοιαύτην δή τινα ἄξειν, ὅθεν χρυσὸν εὐπετέως ἄφθονον οἴσονται: λέγων τοιαῦτα αἴτεε τὰς νέας. Th. 2. 5, 5 ἔφασαν αὐτῶν τοὺς ἄνδρας ἀποκτενεῖν, οὓς ἔχουσι ζῶντας (or. r.: ἀποκτενοῦμεν οὓς ἔχομεν). 2. 13, 2 παρῄνει τὸ ναυτικόν, ᾗπερ ἰσχύουσιν, ἐξαρτύεσθαι. Vgl. 2. 73, 1. 3. 36, 2. 4. 98, 3 u. 4. 6. 72, 4 u. 5. 8, 27, 4 ἐκέλευε . . ἐκ τῆς πολεμίας εἰλήφασι καταλιπόντας . . ἀποπλεῖν, vgl. 8. 48, 4. X. H. 2.3.2 ἔδοξε τῷ δήμῳ τριάκοντα ἄνδρας ἑλέσθαι, οἳ τοὺς νόμους ξυγγράψουσι, καθ᾽ οὓς πολιτεύσουσι. Vgl. An. 2. 3, 6 ἔλεγον, ὅτι . . ἥκοιεν ἡγεμόνας ἔχοντες, οἳ αὐτούς, ἐὰν σπονδαὶ γένωνται (Nr. 4), ἄξουσιν, ἔνθεν ἕξουσι τὰ ἐπιτήδεια.

b) Adverbialsätze. Hdt. 1.163 ἐκέλευε τῆς ἑαυτοῦ χώρης οἰκῆσαι, ὅκου βούλονται. 164 ἔφασαν ἐθέλειν βουλεύσασθαι ἡμέρην μίαν καὶ ἔπειτεν ὑποκρινέεσθαι: ἐν δὲ βουλεύονται αὐτοί, ἀπαγαγεῖν ἐκεῖνον ἐκέλευον τὴν στρατιήν. 3, 31 παρῄνουν, ἐπειδὴ τοῦτον τὸν κίνδυνον φοβεῖται, τῶν ἐν Ἰωνίᾳ πόλεων καταλαβεῖν τινα. Vgl. 7. 33, 6. 8. 63, 4. X. A. 1.3.14 εἷς δὲ δὴ εἶπε . . στρατηγοὺς μὲν ἑλέσθαι ἄλλους ὡς τάχιστα, εἰ μὴ βούλεται Κλέαρχος ἀπάγειν . . ἐλθόντας δὲ Κῦρον αἰτεῖν πλοῖα, ὡς ἀποπλέοιεν: ἐὰν δὲ μὴ διδῷ (Nr. 4) ταῦτα, ἡγεμόνα αἰτεῖν Κῦρον, ὅστις διὰ φιλίας τῆς χώρας ἀπάξει. 2. 3, 19 ταῦτα δὲ γνοὺς ᾐτούμην βασιλέα λέγων αὐτῷ, ὅτι δικαίως ἄν μοι χαρίζοιτο, ὅτι (quia) αὐτῷ Κῦρόν τε ἐπιστρατεύοντα πρῶτος ἤγγειλα κτλ. Th. 6.60 λέγων δὲ ἔπεισεν αὐτὸν ὡς χρή, εἰ μὴ καὶ δέδρακεν, αὑτόν τε σῶσαι καὶ τὴν πόλιν τῆς παρούσης ὑποψίας παῦσαι. Lys. 12.11 ἀγαπήσειν με ἔφασκεν, εἰ τὸ σῶμα σώσω (or. r.: ἀγαπήσεις εἰ σώσεις). Dem. 50.50 ἀποκρίνεται αὐτῷ κυβερνήτης, ὅτι . . τὸν μισθὸν παρ᾽ ἐμοῦ λαμβάνοι: πλεύσοιτο οὖν (§ 593, A. 2) οἷ ἐγὼ κελεύω.

Im Gegensatz zu diesen indikativischen Nebensätzen, die die Tempus- und Modusform der direkten Rede unverändert beibehalten, stehen diejenigen indikativischen Nebensätze, in denen Tempusverschiebung eintritt, indem die Haupttempora der direkten Rede in historische Zeitformen verwandelt werden. Diese Sätze haben zwar ihrem Inhalte nach einen Teil der direkten Rede gebildet, aber der Erzählende gibt sie nicht als Worte oder Gedanken des übergeordneten Subjektes wieder, sondern als eigene Bemerkungen. Vgl. § 550, 3 a. Über die durch ὅτι oder ὡς, dass, eingeleiteten Substantivsätze s. § 550, 3 a, über die indirekten Fragen § 590, II 2 c. Hdt. 4.120 ἐβουλεύοντο . . καὶ πρὸς μὲν τὴν μίαν τῶν μοιρέων, τῆς ἐβασίλευε Σκώπασις, προσχωρέειν Σαυρομάτας (or. r.: πρὸς τὴν μίαν τ. μ., τῆς βασιλεύει Σ., προσχωρείτωσαν Σαυρομάται). 6, 66 δὲ Κόβων . . τὴν πρόμαντιν ἀναπείθει (Praes. hist.), τὰ Κλεομένης ἐβούλετο λέγεσθαι, λέγειν (or. r.: λέγε, τὰ . . βούλεται λ.). 9, 106 ἐβουλεύοντο περὶ ἀναστάσιος τῆς Ἰωνίης καὶ ὅκῃ χρεὼν εἴη τῆς Ἑλλάδος κατοικίσαι, τῆς αὐτοὶ ἐγκρατέες ἦσαν (or. r.: κῇ χρεών ἐστι τῆς . κ., τῆς αὐτοὶ ἐγκρατέες ἐσμέν). Th. 6.29 ἑτοῖμος ἦν πρὶν ἐκπλεῖν κρίνεσθαι, εἴ τι τούτων εἰργασμένος ἦν . . καί, εἰ μὲν τούτων τι εἴργαστο, δίκην δοῦναι, εἰ δ̓ ἀπολυθείη, ἄρχειν. (Or. r.: ἑτοῖμός εἰμι κρίνεσθαι, εἰ εἰργασμένος εἰμί . . καί, εἰ μὲν . . εἴργασμαι, δίκην δοῦναι, ἐὰν δ̓ ἀπολυθῶ, ἄρχειν), er war bereit, wenn er etwas derartiges verübt hatte, zu büssen (dagegen εἴργασται verübt hätte). 3, 33 ἔλεγον οὐ καλῶς τὴν Ἑλλάδα ἐλευθεροῦν αὐτόν, εἰ ἄνδρας διέφθειρεν. (Or. r.: οὐ καλῶς τ. . ἐλευθεροῖς, εἰ . . διαφθείρεις.) 7, 60 ἐβουλεύσαντο . . ἀπὸ τοῦ ἄλλου πεζοῦ τὰς ναῦς ἁπάσας, ὅσαι ἦσαν καὶ δυναταὶ καὶ ἀπλοώτεραι, . . πληρῶσαι. (Or. r.: δοκεῖ τὰς ναῦς ἁπάσας, ὅσαι εἰσὶ . ., πληρῶσαι). Lys. 1.44 οὔτε εἰ ταῦτα διεπραξάμην ἤλπιζον χρήματα λήψεσθαι, auch konnte ich, wenn ich es erreichte (od. erreicht hätte), nicht hoffen. So spricht der Redner von seinem gegenwärtigen Standpunkte aus, während er von der frühern Situation aus sagen müsste: εἰ διαπραξαίμην (was manche ohne Not aufgenommen haben), entsprechend einem direkten: ἐὰν διαπράξωμαι. X. An. 4. 1, 24 ἔλεξεν ὅτι οὗτος οὐ φαίη διὰ ταῦτα εἰδέναι, ὅτι αὐτῷ ἐτύγχανε θυγάτηρ ἐκεῖ παρ᾽ ἀνδρὶ ἐκδεδομένη, weil er eine Tochter dort hatte (dagegen das schlechter beglaubigte τυγχάνει od. τυγχάνοι: hätte). Hell. 2. 3, 15 Θηραμένης ἀντέκοπτε, λέγων ὅτι οὐκ εἰκὸς εἴη θανατοῦν εἴ τις ἐτιμᾶτο ὑπὸ τοῦ δήμου. An. 4. 3, 29 παρήγγειλεν . . διαβαίνειν ὅτι τάχιστα ἕκαστος τὴν τάξιν εἶχεν (Or. r.: διαβαίνετε ἕκαστος τάξιν ἔχει), vgl. 7. 4, 8. Dem. 48.16 ἔφη εἶναι παρ᾽ ἑαυτῷ ὅσον μὴ ἦν ἀνηλωμένον (Or. r.: παρ᾽ ἐμοί ἐστιν ὅσον μὴ ἔστιν ἀνηλ.) X. H. 6.4.19 βοηθεῖν ἐκέλευον λέγοντες ὡς νῦν ἐξείη Λακεδαιμονίους πάντων ὧν ἐπεποιήκεσαν αὐτοὺς τιμωρήσασθαι (Or. r.: ἔξεστι πάντων ὧν πεποιήκασι τιμωρήσασθαι).

Anmerk. 1. Die Grenze zwischen diesen zum Inhalte der indirekten Rede gehörigen, aber vom Erzähler selbständig übernommenen Sätzen und den nur vom Erzähler herrührenden Zusätzen ist erklärlicherweise oft schwer zu ziehen. Während z. B. X. H. 2.1.27 εἶπε τοῖς παρ᾽ αὐτοῦ ἑπομένοις, ἐπὰν κατίδωσιν αὐτοὺς ἐκβεβηκότας καὶ ἐσκεδασμένους κατὰ τὴν Χερρόνησον, ὅπερ ἐποίουν πολὺ μᾶλλον καθ᾽ ἑκάστην ἡμέραν, . . ἀποπλέοντας τοὔμπαλιν παρ᾽ αὐτὸν ἆραι ἀσπίδα κατὰ μέσον τὸν πλοῦν ohne weiteres ersichtlich ist, dass die Worte ὅπερἡμέραν vom Schriftsteller hinzugefügt sind, kann man 1. 5, 3 τοῖς ἰδίοις χρήσεσθαι ἔφη, πατὴρ αὐτῷ ἔδωκεν: ἐὰν δὲ καὶ ταῦτα (ἐκλίπῃ), καὶ τὸν θρόνον κατακόψειν ἐφ̓ οὗ ἐκάθητο die Worte ἐφ᾽ οὗ ἐκάθητο ebensowohl als mitberichtete Äusserung des Kyros (or. r.: καὶ τὸν θρόνον κατακόψω ἐφ᾽ οὗ κάθημαι) wie als einen Zusatz Xenophons fassen. Wie leicht die beiden Ansdrucksweisen ineinander übergehen, zeigen Beispiele wie X. C. 4.2.36 πρῶτον μὲν ἐκέλευε καθίζεσθαι αὐτῶν ὅσοις ἐστὶ πλέον δυοῖν μηνοῖν ἐν τῇ σκηνῇ τὰ ἐπιτήδεια: ἐπεὶ δὲ τούτους εἶδεν, αὖθις ἐκέλευσεν ὅσοις μηνὸς ἦν, erst: welche hätten, dann: welche hatten.

B. Konjunktiv. *d, 230 τῷ μάλα πόλλ᾽ ἐπέτελλε παρισχέμεν, ὁππότε κέν μιν | γυῖα λάβῃ κάματος, vgl. ψ, 274. Hdt. 1.29 ὁρκίοισι μεγάλοισι κατείχοντο (Ἀθηναῖοι) δέκα ἔτεα χρήσεσθαι νόμοισι, τοὺς ἄν σφι Σόλων θῆται. Vgl. 7, 146. Th. 3.28 ποιοῦνται (Pr. hist.) κοινῇ ὁμολογίαν . . ὥστε Ἀθηναίοις μὲν ἐξεῖναι βουλεῦσαι περὶ Μυτιληναίων ὁποῖον ἄν τι βούλωνται . ., πρεσβείαν δὲ ἀποστέλλειν ἐς τὰς Ἀθήνας Μυτιληναίους περὶ ἑαυτῶν: ἐν ὅσῳ δ̓ ἂν πάλιν ἔλθωσι, Πάχητα μήτε δῆσαι κτλ. 4, 41 ἐβούλευσαν δεσμοῖς μὲν αὐτοὺς φυλάσσειν, μέχρι οὗ τι ξυμβῶσιν: ἢν δ̓ οἱ Πελοποννήσιοι πρὸ τούτου ἐς τὴν γῆν ἐσβάλλωσιν, ἐξαγαγόντες ἀποκτεῖναι. 2, 13 (Περικλῆς) προηγόρευε τοῖς Ἀθηναίοις, ὅτι . . τοὺς ἀγροὺς τοὺς ἑαυτοῦ καὶ τὰς οἰκίας, ἢν ἄρα μὴ δῃώσωσιν οἱ πολέμιοι . . ἀφίησιν αὐτὰ δημόσια εἶναι. Vgl. 1. 137, 2. X. C. 2.2.8 εἶπον μηδένα τῶν ὄπισθεν κινεῖσθαι, πρὶν ἂν πρόσθεν ἡγῆται. 4. 5, 36 τοὺς ἵππους ἐκέλευε φυλάττειν μένοντας τοὺς ἀγαγόντας, ἕως ἄν τις σημάνῃ. Hell. 2. 1, 24 Λύσανδρος τὰς ταχίστας τῶν νεῶν ἐκέλευσεν ἕπεσθαι τοῖς Ἀθηναίοις: ἐπειδὰν δὲ ἐκβῶσι, κατιδόντας τι ποιοῦσιν, ἀποπλεῖν. An. 2. 5, 27 ἔφη . . οἳ ἂν ἐλεγχθῶσι διαβάλλοντες, ὡς προδότας αὐτοὺς καὶ κακόνους τοῖς Ἕλλησιν ὄντας τιμωρηθῆναι. 2. 3, 6 ἔλεγον (οἱ ἄγγελοι) ὅτι εἰκότα δοκοῖεν λέγειν βασιλεῖ, καὶ ἥκοιεν ἡγεμόνας ἔχοντες οἳ αὐτούς, ἐὰν σπονδαὶ γένωνται, ἄξουσιν, ἔνθεν ἕξουσι τὰ ἐπιτήδεια. Vgl. 1. 3, 14 ἐὰν δὲ μὴ διδῷ m. Kühners Bmrk. 1. 4, 12 οὐκ ἔφασαν ἰέναι, ἐὰν μή τις αὐτοῖς χρήματα διδῷ. 13 ὑπέσχετο ἀνδρὶ ἑκάστῳ δώσειν πέντε ἀργυρίου μνᾶς, ἐπὰν εἰς Βαβυλῶνα ἥκωσι, καὶ τὸν μισθὸν ἐντελῆ, μέχρι ἂν καταστήσῃ τοὺς Ἕλληνας εἰς Ἰωνίαν πάλιν. Comm. 1. 2, 2 m. Kühners Bmrk. An. 4. 5, 36 διδάσκει (Pr. hist.) κωμάρχης περὶ τοὺς πόδας τῶν ἵππων . . σακία περιειλεῖν, ὅταν διὰ τῆς χιόνος ἄγωσιν.

Anmerk. 2. So auch wenn Oratio obliqua in dem § 594, 3 besprochenen weiteren Sinne vorliegt. Th, 3, 28 Πάχης ἀναστήσας αὐτοὺς ὥστε μὴ ἀδικῆσαι, κατατίθεται ἐς Τένεδον, μέχρι οὗ τοῖς Ἀθηναίοις τι δόξῃ. X. H. 5.3.25 ἕως δ̓ ἂν ταῦτα διαπράξωνται, φυλακὴν . . κατέλιπε.

Anmerk. 3. Häufig folgt auf eine historische Zeitform im Hauptsatze entweder zuerst der Indikativ oder der Konjunktiv, dann der Optativ, oder zuerst der Optativ, dann der Indikativ oder der Konjunktiv, indem die Rede im ersteren Falle von der direkten Redeweise zu der das oblique Verhältnis andeutenden, im letzteren von dieser zu jener übergeht. Dieselbe Erscheinung haben wir § 551, 3 bei den Substantivsätzen mit ὅτι, ὡς, dass, gesehen. Diesem Wechsel zwischen dem die direkte Redeform wiedergebenden Indikativ und Konjunktiv einerseits und dem das Berichtete gleichsam in weitere Ferne rückenden Optativ anderseits liegen ohne Zweifel nicht selten feine Modifikationen der Anschauung oder Stimmung zu Grunde (vgl. z. B. § 553, 6); öfter jndoch hat lediglich die Laune des Augenblicks oder das Streben nach Abwechselung gewirkt, und es ist vergeblich, im einzelnen Falle die Gründe für die Wahl des Modus aufspüren zu wollen. a) Indikativ u. Optativ. X. A. 5.6.34 ἠπείλουν αὐτῷ, ὅτι, εἰ λήψονται ἀποδιδράσκοντα, τὴν δίκην ἐπιθήσοιεν. 6. 1, 25 ἐδόκει δῆλον εἶναι ὅτι αἱρήσονται αὐτόν, εἴ τις ἐπιψηφίζοι. Hell. 5. 2, 13 οἱ Ὀλύνθιοι προεῖπον ἡμῖν, ὅτι, εἰ μὴ παρεσόμεθα συστρατευσόμενοι, ἐκεῖνοι ἐφ᾽ ἡμᾶς ἴοιεν. Comm. 4. 8, 4 (Ἑρμογένης ἔφη) εἰπεῖν αὐτόν (Σωκράτη), ὅτι οὐδὲν ἄλλο ποιῶν διαγεγένηται διασκοπῶν μὲν τά τε δίκαια καὶ τὰ ἄδικα, πράττων δὲ τὰ δίκαια . ., ἥνπερ νομίζοι καλλίστην μελέτην ἀπολογίας εἶναι. Th. 2.80 λέγοντες ὅτι, ἢν ναυσὶ καὶ πεζῷ ἅμα μετὰ σφῶν ἔλθωσιν, . . κρατήσουσι καὶ περίπλους οὐκέτι ἔσοιτο Ἀθηναίοις. — b) Optativ u. Indikativ. Hdt. 8.70 ἀρρώδεον δέ, ὅτι (quod) αὐτοὶ μὲν ἐν Σαλαμῖνι κατήμενοι ὑπὲρ γῆς τῆς Ἀθηναίων ναυμαχέειν μέλλοιεν νικηθέντες τε ἐν νήσῳ ἀπολαμφθέντες πολιορκήσονται. Th. 1.27 (ἐκήρυσσον) εἴ τις τὸ παραυτίκα μὲν μὴ ἐθέλοι ξυμπλεῖν, μετέχειν δὲ βούλεται τῆς ἀποικίας, πεντήκοντα δραχμὰς καταθέντα μένειν. X. A. 1.2.2 τοὺς φυγάδας ἐκέλευσε οὺν αὐτῷ στρατεύεσθαι, ὑποσχόμενος αὐτοῖς, εἰ καλῶς καταπράξειεν, ἐφ᾽ ἐστρατεύετο (s. Nr. 3), μὴ πρόσθεν παύσεσθαι, πρὶν αὐτοὺς καταγάγοι οἴκαδε. (Or recta: ἐὰν καταπράξω, ἐφ᾽ στρατεύομαι, οὐ πρ. παύσομαι, πρὶν ἂν καταγάγω.) 1. 9, 28 ἐσπουδαιολογεῖτο, ὡς δηλοίη, οὓς τιμᾷ. 6. 5, 13 λέγει . . ὅτι βουλῆς οὐκ ἄξιον εἴη, εἰ διαβατέον ἐστὶ τοιοῦτον νάπος. Cy. 3. 2, 1 ἐπηρώτα τὸν Τιγράνην, ποῖα εἴη τῶν ὀρέων ὁπόθεν οἱ Χαλδαῖοι καταθέοντες ληίζονται. Hell. 4. 8, 6 προηγόρευεν αὐτοῖς, ὡς, εἰ μὴ ἐκπέμψοιεν τοὺς Λακεδαιμονίους, πόλεμον ἐξοίσει πρὸς αὐτούς. 5. 4, 36 γιγνώσκων δ̓, ὅτι, εἰ μή τις προκαταλήψοιτο τὸν Κιθαιρῶνα, οὐ ῥᾴδιον ἔσται εἰς τὰς Θήβας ἐμβαλεῖν. Vgl. 5. 2, 38. Dem. 57.16. X. A. 7.3.16 ἔλεγεν ὅτι Μήδοκος μὲν ἄνω εἴη, . . Σεύθης δ̓ ἐπεὶ τὸ στράτευμα τοῦτο εἴληφεν, ἄρχων ἔσοιτο. — c) Konjunktiv u. Optativ. X. A. 7.7.57 ἐδέοντο μὴ ἀπελθεῖν, πρὶν ἂν ἀπαγάγῃ τὸ στράτευμα καὶ (sc. πρὶν ohne ἄν) Θί̂βρωνι παραδοίη (d. Opt. von dem, was aus dem vorangehenden Satze folgt, s. Kühners Bmrk.) — d) Optativ u. Konjunktiv. Ξ, 163 ff. ἥδε δέ οἱ κατὰ θυμὸν ἀρίστη φαίνετο βουλή, | ἐλθεῖν εἰς Ἰδην εὖ ἐντύνασαν αὐτήν, | εἴ πως ἱμείραιτο παραδραθέειν φιλότητι | χροιῇ, τῷ δ̓ ῞πνον . . χεύῃ ἐπὶ βλεφάροισιν ἰδὲ φρεσὶ πευκαλίμῃσιν. Hdt. 8.61 ἑωυτοῖσι ἐδήλου λόγῳ ὡς εἴη καὶ πόλις καὶ γῆ μέζων ἤπερ ἐκείνοισι, ἔστ᾽ ἂν διηκόσιαι νέες σφι ἔωσι. Th. 1.91 ἐφοβεῖτο, μὴ οἱ Λακεδαιμόνιοι σφᾶς, ὁπότε σαφῶς ἀκούσειαν, οὐκέτι ἀφῶσιν. 2, 5 ἐβούλοντο γὰρ σφίσιν, εἴ τινα λάβοιεν, ὑπάρχειν ἀντὶ τῶν ἔνδον, ἠν ἄρα τύχωσί τινες ἐζωγρημένοι. X. A. 1.6.3 γράφει (= ἔγραψε) . . ὅτι ἥξοι ἔχων ἱππέας ὡς ἂν δύνηται πλείστους. 3. 5, 18 παρήγγειλαν, ἐπειδὴ δειπνήσειαν, . . ἀναπαύεσθαι καὶ ἔπεσθαι, ἡνίκ᾽ ἄν τις παραγγέλλῃ. Vgl. 4. 1, 3. 4. 3, 29. 7. 1, 33. Ag. 8, 3. Opt., Ind. u. Konj. X. A. 2.3.6. Ag. 2, 31.(Smyth 2619)

Die lebhafte Darstellungsweise der Griechen und die Neigung sich in die berichteten Ereignisse mitten hinein zu versetzen führte häufig einen Übergang a) aus der indirekten Rede in die direkte, oft mit hinzugefügtem ἔφη, oder b) jedoch seltener, aus dieser in jene herbei. a) Schon bei Homer Δ, 301 ff. (Auffallender Übergang von schlichter Erzählung zur direkten Rede ψ, 855 f. ἐκ δὲ τρήρωνα πέλειαν | λεπτῇ μηρίνθῳ δῆσεν ποδός, ἧς ἄρ᾽ ἀνώγει | τοξεύειν:ὃς μέν κε βάλῃ τρήρωνα πέλειαν, | πάντας ἀειράμενος πελέκεας οἶκόνδε φερέσθω κτλ.”, wo in ἀνώγει gewissermassen ein Partiz. von e. Verbum dicendi involviert liegt.) X. A. 1.3.14 εἷς δὲ δὴ εἶπε . . στρατηγοὺς μὲν ἑλέσθαι ἄλλους . ., πέμψαι δὲ καὶ προκαταληψομένους τὰ ἄκρα, ὅπως μὴ φθάσωσί μήτε Κῦρος μήτε οἱ Κίλικες καταλαβόντες, ὧν πολλοὺς καὶ πολλὰ χρήματα ἔχομεν ἀνηρπακότες. S. das. Kühners Bmrk., vgl. 16 λυμαινόμεθα. 20 ἡμεῖς . . βουλευσόμεθα. 4. 1, 19. 4. 8, 10 ἔλεξεν οὖν Ξενοφῶν, ὅτι δοκοίη . . λόχους ὀρθίους ποιῆσαι: μὲν γὰρ φάλαγξ διασπασθήσεται εὐθύς: τῇ μὲν γὰρ ἄνοδον, τῇ δὲ εὔοδον εὑρήσομεν τὸ ὄρος κτλ. 5. 6, 19 extr. 37 Ξενοφῶν δὲ ἀπεκρίνατο, ὅτι οὐδὲν ἂν τούτων εἴποι εἰς τὴν στρατιάν: ὑμεῖς δὲ συλλέξαντες, ἔφη, εἰ βούλεσθε, λέγετε. 6. 2, 5. 7. 3, 17. 34. 41. Hell. 1. 1, 27 παρῄνεσάν τε προθύμους εἶναι . ., μεμνημένους, ὅσας τε ναυμαχίας αὐτοὶ καθ᾽ αὑτοὺς νενικήκατε καὶ ναῦς εἰλήφατε, ὅσα τε . . ἀήττητοι γεγόνατε, ἡμῶν ἡγουμένων. 2. 1, 25 οὐκ ἐν καλῷ ἔφη αὐτοὺς ὁρμεῖν, ἀλλὰ μεθορμίσαι εἰς Σηστὸν παρῄνει: οὗ ὄντες ναυμαχήσετε, ἔφη, ὅταν βούλησθε. 2. 3, 16. 19. 2. 4, 18. 3. 3, 5. 7. 1, 24. 7. 1, 44. Cy. 1. 4, 28 extr. 2. 4, 1 ἦλθε παρὰ Κυαξάρου ἄγγελος λέγων, ὅτι Ἰνδῶν παρείη πρεσβεία: κελεύει οὖν