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28. [1-4] Censur in Rom. Plut. Flam. 18.

[1-2] Dum haec etc., vom Frühling, s. c. 12, 2, bis in den Herbst, c. 27, 9, 189 a. Ch. Da die in dieser Zeit in Rom geführten Verhandlungen 37, 52 ff., schon vorweggenommen sind, so erwähnt L. hier nur die kurze Notiz aus einem Annalisten, welche die § 5 ff. nach Polyb. fortgesetzte Erzählung auffallend unterbricht, vgl. 36.39.1; 41.27.3; 39.41.3 u. ib. 42, 5.

censor., 37.58.

perleg., der gewöhnliche Ausdruck ist legere.

princeps in sen. und praeteriti wie 27.11.12.

nemo c. u. h., die, welche nicht curulische Aemter bekleidet haben, Volkstribunen, plebejische Aedilen, Quaestoren, und also bereits ein Anrecht haben in den Senat aufgenommen zu werden, s. 27.11.12; 23.23.6, aber von den Censoren nicht, oder wenn sie bereits Senatoren waren, nicht wieder in den neugebildeten Senat aufgenommen sind; in der letzten Weise hat es Plut. genommen: ἐξέβαλον τῆς βουλῆς τῶν οὐχ ἐπιφανῶν τέσσαρας, s. zu 34.44.4. Die in Folge des von Q. Terentius Culleo durchgebrachten Gesetzes eingeführte Neuerung, welche derselbe erwähnt, hat L. übergangen, s. Nitzsch die Gracchen 108.

recens., 29.37; 39.44 u. a. [p. 317]

[3] substruct., dazu gehört in Capitolio, nähere Bestimmung ist super Aequimel., die Aufmauerung, Befestigung des Capitols an der durch sup. Aeq. (einer nicht näher zu bestimmenden Stelle des vicus Iugarius, s. 4.16.1; 24.47.15; Becker 1, 393; 486) bezeichneten Seite, viell. durch das 35.21.6 Erwähnte nöthig geworden.

silice str., zu pflastern; ein mit Steinplatten belegter Fussweg (semita) war schon vorher dahin geführt, s. 10.23.12; jetzt wird auch ein Fahrweg hergestellt, vgl. zu 10.47.4.

ad Mart., der Tempel lag vor der porta Capena, zwischen dem ersten und zweiten Meilenstein der via Appia, s. 7.23; 22.1.12; Jordan Topogr. d. Stadt Rom 2, 111; der clivus zu demselben ist neuerlich aufgefunden worden.

[4] Campani, diese sind erwähnt, weil die Anordnung mit der Censur in Verbindung steht; die hier genannten Campaner sind wahrscheinlich die ehemaligen cives Campani, s. 28.46.5, welche 26.34 zum grössten Theile aus ihren Wohnsitzen vertrieben sich in anderen Theilen Italiens haben niederlassen müssen. Da diese weder römische noch latinische Bürger, sondern peregrini dediticii sind, so können sie nicht in den Städten oder Municipien, in deren Gebiete sie sich angekauft haben, geschätzt werden, und werden so nach Rom gewiesen, s. c. 36, 5, vgl. 29.37.6; Lange 2, 218. Die in Capua jetzt wohnenden Leute sind schwerlich gemeint, da sie dort keinen Besitz und bleibenden Wohnsitz haben, vielmehr die Stadt und Mark Staatsgut geworden sind, s. c. 36; 26, 16, 8; Vell. 2, 44, 4.

consuluer., schwerlich ist dazu censores Subject, da diese das ius referendi, das Recht einen Senatsbeschluss zu bewirken, wol nicht hatten, s. Lange 1, 669; Mommsen Str. 1, 154, wahrscheinlich wendeten sich die Campaner an einen der Prätoren, der daun die Sache im Senate vortrug.

aquae ing. etc., 24, 9, 6; 35, 9, 2.

plan. u., die Gegend zwischen dem Tiber, dem Capitolium, Aventinus und Caelius.


Angelegenheiten in Griechenland. Polyb. 21, 40; Plut. Philop. 16f.; Pausan. 8, 51, 1.

[5] ab Cn.

perf., ein unvorbereiteter und da die Verhältnisse in keiner Beziehung zu einander stehen, harter Uebergang. Die Erzählung geht auf Polyb. zurück, s. § 1, und schliesst sich an c. 11 an.

Cephall., s. c. 9, 10.

ad om. val., 21.60.4: fama non ad maritimos modo populos

valuit; vgl. valere apud, 1, 30, 7; 8, 33, 7 u. a.; in metus valuit liegt die Andeutung des Abhaltens, Verhinderns daher ne, vgl. 7.30.4: neque

ad id valere arbitror, ne [p. 318] etc., vgl. facere ne, 2, 45, 12 u. ä.

dedition. etc., während das übrige Aetolien als Staat fortbesteht, wird Cephallania dem römischen einverleibt wie Cercyra, s. c. 11, 5; Zacynthus 36, 32, 9.

inop. populi, die einzelnen Staaten, welche in Cephall. einen Städtebund bildeten, Steph. Byz.: τετράπολις δὲ νῆσος ἀπὸ τῶν Κεφάλου παίδων Προνήσου Σάμου Πηλέως Κρανίου. Da nicht allein an dieser Stelle, sondern auch Thucyd. 2, 30: κεῖται δὲ Κεφαλληνία κατὰ Ἀκαρνανίαντετράπολις οὖσα, Παλῆς Κράνιοι Σαμαῖοι Προνναῖοι, Strabo 10, 2, 13 p. 455: τὴν δὲ Κεφαλληνίαν τετράπολιν οὖσαν u. s. w.; Plin. 4, 12, 54 vier Städte genannt werden, so ist bei L. der Name der vierten Stadt Pronnaei (Pronii) oder, da dieses in der hds. Lesart Grannoni et Palenses liegen kann, Cranii ausgefallen, nach Madvig auch die Zahl der von dieser gestellten Geiseln. Die Gesammtzahl der Geiseln ist im Verhältniss zu den von den Aetolern c. 11, 6 und Antiochus c. 38, 15 gestellten so gross, dass pro viribus nicht wol zu imperatos genommen werden kann; vielmehr scheint dieselbe von dem Consul bestimmt, die Vertheilung pro viribus, vgl. 23.41.6, dann von den einzelnen Staaten erfolgt zu sein.

Cranii, die Stadt Κράνιοι bei Strabo 1. 1., lag auf der Ostseite der Insel, wo sich bei Argostoli noch jetzt Trümmer finden.

Palens., Pol. 5.3: Παλαιῶν πόλις bei Thuc. heissen die Bewohner Παλῆς; die Stadt lag auf de, Halbinsel Paliki, etwas nördlich von Lixuri; Paus. 6.15.3: Παλεῖς, τετάρτη Κεφαλλήνων μοῖρα.

Samaei, die Bewohner von Same, an der Ostseite der Insel, nicht mit Samii, den Bewohnern von Samos, zu verwechseln.

[7-11] insper., sie hatten, viell. wegen der Seeräuberei, s. 37.13.12, eine härtere Strafe erwartet.

adfuls., s. 24.32.9.

opportun., an einer Anhöhe und nach c. 29, 11 durch zwei Burgen geschützt.

quietum excitav. mal. haben die meisten Hss., nur mehrere excitaverunt, vgl. 3.16.4: mansuetum id malum et per aliorum quietem exoriens

sopitum videbatur, der gleiche Tropus läge an u. St., wenn die Lesart richtig ist (gewöhnlich wird, wahrscheinlich nach Gelenius, quietem exuerint geschrieben) zu Grunde, vgl. 7.38.10: quievit seditio.

nihil c., c. 26, 1.

nisi quod., ausser, mit der Ausnahme, dass (wie ich weiss) das Factum feststeht, vgl. über dieses beschränkende nisi quod 35, 26, 4; 4, 12, 9; 36, 8, 1; 7, 1, 5 u. a. Sall. I. 95, 3: voluptas numquam remorata est; nisi quod de uxore potuit honestius consuli, vgl. ib. 67, 3 nisi quia.

miserat [p. 319] n. eos.

desister. ab., gewöhnlich hat L. den blossen Ablativ, vgl. 37.58.1.

ab Amb. opp.: vonher, von dieser weg, oder nur: nach, wie 37.32.12: ab hac voce; 23, 6, 1: ab hac oratione, vgl. 22.34.2: ab

imperio concusso u. ä.

transv.

hab. bezeichnet deutlich den nach der Herüberschaffung eingetretenen Zustand, 7, 32, 9.

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  • Commentary references from this page (31):
    • Pausanias, Description of Greece, 6.15.3
    • Polybius, Histories, 5.3
    • Livy, The History of Rome, Book 10, 23.12
    • Livy, The History of Rome, Book 10, 47.4
    • Livy, The History of Rome, Book 41, 27.3
    • Livy, The History of Rome, Book 3, 16.4
    • Livy, The History of Rome, Book 23, 23
    • Livy, The History of Rome, Book 23, 41
    • Livy, The History of Rome, Book 24, 32
    • Livy, The History of Rome, Book 24, 47
    • Livy, The History of Rome, Book 28, 46.5
    • Livy, The History of Rome, Book 37, 13.12
    • Livy, The History of Rome, Book 37, 32.12
    • Livy, The History of Rome, Book 37, 58.1
    • Livy, The History of Rome, Book 37, 58
    • Livy, The History of Rome, Book 22, 1
    • Livy, The History of Rome, Book 22, 34
    • Livy, The History of Rome, Book 4, 16.1
    • Livy, The History of Rome, Book 26, 34
    • Livy, The History of Rome, Book 27, 11.12
    • Livy, The History of Rome, Book 35, 21.6
    • Livy, The History of Rome, Book 29, 37
    • Livy, The History of Rome, Book 29, 37.6
    • Livy, The History of Rome, Book 34, 44.4
    • Livy, The History of Rome, Book 21, 60
    • Livy, The History of Rome, Book 7, 23
    • Livy, The History of Rome, Book 7, 30
    • Livy, The History of Rome, Book 7, 38
    • Livy, The History of Rome, Book 36, 39
    • Livy, The History of Rome, Book 39, 41
    • Livy, The History of Rome, Book 39, 44
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